Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Herzog

Verl (gl). Aufbäumen, Lebenszeichen, oder der Griff nach dem Strohhalm. Ganz gleich, wie man den 30:21 (17:8)-Heimsieg über den nun wieder auf vier Punkte herangerückten Drittletzten HSG Porta Westfalica bezeichnet, es war ein deutliches Signal, das die Verbandsligahandballer des TV Verl am Samstag vor gewiss 300 Zuschauern (darunter in zwei Bussen angereiste Gästefans) und prächtiger Stimmung in der Dreifachhalle ausgesendet haben.

Fast wichtiger als die Tatsache, den letzten Platz an die von der TSG Harsewinkel bezwungene HSG Hüllhorst abgegeben zu haben und den Relegationsrang zwölf wieder ins Blickfeld zu bekommen, ist aber die Tatsache, wie die Mannschaft von Hubertus Neuhaus und seinem Co Robert Voßhans aufgetreten ist. Da war Leidenschaft und unbedingter Einsatzwillen, so wie es im Abstiegskampf gefordert ist. Da war – auch dank der endlich wieder gut besetzten Bank – aber zudem das handballerische Potenzial zu sehen, das die Mannschaft diesmal auch auf die Platte bekam.

Die erste Halbzeit war noch besser als beim Sieg über Nettelstedt II beim Neuhaus-Debüt vor neun Wochen. Das begann bei Torwart Patrick Schmidt, der gleich in der zweiten Minute einen Siebenmeter fischte und zur Pause zwei „Marken“ und neun Paraden zu verzeichnen hatte. Das gab der Abwehr Sicherheit und beeindruckte die Gäste, die mit Jan Christoph Hohlfeld bis zum Saisonende auf ihren verletzten Haupttorschützen verzichten müssen. Im TVV-Angriff lief es von der linken Seite mit dem starken und für den Formanstieg symptomatischen Marc Bode bis auf Rechtsaußen, wo Linkshänder Niklas Ottofrickenstein trotz seiner drei Zeitstrafen eine gelungene Rückkehr feierte. André Hesse langte im rechten Rückraum in den ersten fünf Minuten zweimal hin, Hendrik Schott zog sehenswert die Fäden, „Dima“ Bruy spielte klar verbessert.


Ganz wichtig: Jeder von der Bank kommende Spieler – und die Wechsel vollzog Trainer Hubertus Neuhaus konsequent, um die Gäste bis in die Schlussphase mit frischen Spielern unter Druck zu setzen – brachte eine ebenbürtige Leistung. Es gab keinen Leistungsabfall. Das spiegelte sich direkt mit dem Anpfiff der souverän auftretenden Schiedsrichter Heins/Voigt in den Spielständen wider. Verl führte nach 10 Minuten mit 5:1, nach 20 mit 12:6 und zur Pause war die Messe beim 17:8 bereits gelesen. Der nach knapp zehn Minuten von der HSG angewandten Taktik des siebten Feldspielers zog der TVV mit zwei Treffern ins leere Tor (Neuhaus: „Das üben wir nach jedem Training“) schnell den Zahn.

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