(Glocke 05.09.2025) Heimpremiere, Freitagabend, Verler Leben und erste Punkte?
Featured

(Glocke 05.09.2025) Heimpremiere, Freitagabend, Verler Leben und erste Punkte?

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Es würde alles passen: Erste Punkte im ersten Heimspiel zu Beginn von Verler Leben. Doch Torben Gottsleben, Trainer der Oberligahandballer des TV Verl, weiß auch um die Kehrseite: „Für mich sind Freitagsspiele in Verbindung mit einer Festivität eigentlich der Super-Gau", sagt der 46-Jährige vor der Partie gegen die Ahlener SG II, die heute um 20 Uhr in der Dreifachhalle angepfiffen wird.


„Verler Leben ist natürlich ein Thema bei den Jungs. Und die sollen das auskosten und sollen losziehen - aber erst, wenn sie vorher ihren Job erledigen, sich voll darauf konzentrieren und das Spiel gewinnen", lautet die Vorgabe des Trainers, dem voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung steht.

Dass beide Teams einen Umbruch erlebt und viele junge Spieler im Kader haben, ist die eine Gemeinsamkeit. Dann haben beide ihr erstes Spiel mit sieben Toren Differenz verloren. Gottsleben sieht aber auch Unterschiede.


Eine Zweitvertretung wie Ahlen ist eklig zu spielen. Du weißt nie genau, wer aufläuft, weil immer die A-Jugend im Hintergrund ist, die das gleiche System spielt. Die haben also keine Schwierigkeiten, Spieler zu integrieren.


Wir schon noch". Zudem steht mit Routinier Bastian Frenzel weiter eine Leitfigur im Kader der vom ehemaligen Hammer Drittligaspieler Sören
Feldmann trainierten ASG-Reserve.

Verls Trainer setzt weiter auf viele Wiederholungen und viel Reden, um die Fehlerquote zu minimieren. „Wenn es uns gelingt, die Abwehr erneut so stabil zu stellen, wie in Möllbergen, dann werden und müssen wir das Spiel gegen einen Gegner gewinnen, der in etwa unsere Kragenweite hat", geht Gottsleben mit Vorfreude, aber ohne Nervosität in sein Heimdebüt.