(Glocke 22.11.2025) Gegen Gottslebens Ex-Verein muss Verl heute punkten
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(Glocke 22.11.2025) Gegen Gottslebens Ex-Verein muss Verl heute punkten

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Außerhalb des Spielfeldes wird beim TV Verl mit Hochdruck und erfolgreich daran gearbeitet, die Oberligamannschaft zu verstärken und für das kommende Spieljahr gut aufzustellen. Die Rückholaktion im Fall von Kreisläufer Johannes Dorow (demnächst spielberechtigt) und vor allem die Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Jens Bechtloff (ab März spielberechtigt) haben in der Handballszene für einiges Aufsehen gesorgt.

Doch wenn es mit dem Klassenerhalt in dieser Saison bei aktuell 0:16-Punkten noch klappen soll, dann muss die junge Mannschaft jetzt auch auf der Platte nachziehen. Die beste, vielleicht aber auch bereits letzte Gelegenheit dazu bietet sich heute ab 19 Uhr im Heimspiel gegen den direkten Mitkonkurrenten.

Denn der TuS Brake hat von neun Spielen erst eins gewonnen und ist mit 2:16-Punkten direkt vor Verl platziert. Auch LiT III, erster Gegner im neuen Jahr mit einer Bilanz von 3:13, sowie die Ahlener SG (gegen die die Verler aber in der Hinrunde schon verloren haben) sind in Reichweite. „Wir wollen die Hinrunde mit sechs Punkten abschließen. Da wäre Brake ein guter Anfang und das in doppelter Hinsicht", hat TVV-Trainer Torben Gottsleben auch den direkten Vergleich bereits im Block.

Die Braker haben sich nach der 17:42-Niederlage Ende September von Trainer Matthias Wieling getrennt. Die Nachfolge wurde intern gelöst mit dem Sportlichen Leiter Lucas Tiemann und A-Jugendtrainer Dirk Lindemann. Danach setzte es zwar vier weitere Niederlagen. Doch Gottsleben, der den Stadtteilverein aus Bielefeld zwei Jahre lange bis zum Wechsel nach Verl selbst trainiert hatte, sieht einen Aufwärtstrend bei den Gästen. „Ich kenne viele Jungs gut, und der Verein hat meine Sympathie, aber die muss an diesem Wochenende zurückstehen. Jetzt geht es nur um uns", sagt Gottsleben, der wieder auf Lennart Voss und damit eine weitere Option im Rückraum zurückgreifen kann. Niklas Fischedick konnte wegen beruflicher Verpflichtungen nicht trainieren, wird aber rechtzeitig zurückerwartet. Sein Bruder Torben stand erstmals wieder im Tor. Kreisläufer Raphael Voßhans fällt weiterhin mit Rückenproblemen aus.

„Sieg essenziell, Jungs sind positiv"

Verl (zog). Vorbereitet haben sich die Verler auf die offensivere Abwehr der Gäste. „Ich wünsche mir, dass es mal klick im Angriff macht, dass wir in unserer Struktur bleiben und die kopflosen Aktionen abstellen. Dazu wäre diese Partie die ideale Gelegenheit", so der Trainer. „Ein Sieg wäre ein Push für uns und irgendwo auch essenziell. Ich würde es meinen Jungs auch gönnen, denn sie arbeiten alle gut mit und sind positiv", so Verls Trainer abschließend.

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