(Glocke 24.11.2025) Erster Sieg passend zum Verler Mannschaftsabend
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(Glocke 24.11.2025) Erster Sieg passend zum Verler Mannschaftsabend

Verl (zog). Das wurde höchste Zeit und kam genau richtig. Mit dem 29:28 (17:14) über den TuS Brake feierte Handball-Oberligist TV Verl den ersten Saisonerfolg und wendete es ab, noch schlechter zu starten als vor zwei Jahren der TV Isselhorst - der unter Stefan Hamsen mit der gleichen Hypothek noch den Klassenerhalt schaffte. Und die Verler leiteten mit dem Heimsieg über den nach Pluspunkten eingeholten Mitkonkurrenten ihren Mannschaftsabend ein. Balsam und gutes Timing nach acht Niederlagen.

Dass die, genau wie vom Trainer vorhergesagt, kein handballerischer Leckerbissen, aber kämpferisch sehr ansprechende Partie am Ende nochmal richtig knapp wurde, hätten sich die Gastgeber nach einer 29:24-Führung in der 54. Minute erspart, wenn sie zumindest eine ihre beiden glasklaren Möglichkeiten oder den Siebenmeter in der 59. Minute zum vorentscheidenden Treffer verwandelt hätten. „Schon vorher hätten wir uns auf sieben, acht Tore absetzen können.

Das hätte verhindert, was dann doch passiert ist", sah Gottsleben die noch in der vorigen Saison von ihm trainierte Gästemannschaft nach der letzten Auszeit für 31 Sekunden in Ballbesitz. „Das haben wir aber wegverteidigt, auch ein bisschen Glück gehabt, dass es in der letzten Szene Freiwurf statt Siebenmeter gab und der abgefälscht am Tor vorbeiflog", sagte der Trainer.

„Aber wir haben genau das gezeigt, was wir in so einem Spiel zeigen müssen, und deshalb ist der Sieg auch verdient", bilanzierte Gottsleben. So rannte exemplarisch Paul Vogt, als er im Angriff keinen Freiwurf bekam, statt zu lamentieren sofort zurück und fing Brakes langen Ball ab.

Spieler, die über die Platte fliegen, eine Platzwunde bei Marcel Erichlandwehr und ein verletzter Schiedsrichter gehörten ebenfalls zu diesem Duell zweier Kellerkinder. Dabei hatten die Verler ganz ohne flatternde Hände begonnen. Angeführt von einem sechsmal erfolgreichen und starken Thilo Vogler. Immer wieder brachte Gottsleben auch neue Impulse von der Bank, wie mit dem rechtzeitig spielberechtigten Rückkehrer Johannes Dorow, der mit Moritz Herzog einen guten Innenblock alternativ zum Gespann Vogler/Jogereit bildete. „Das war über weite Strecken souverän, nur dann fehlten immer wieder Kleinigkeiten, wurden wir fahrig und haben Brakes Torwart Jule Böckstiegel so ins Spiel kommen lassen", so Gottsleben. Das war aber spatestens im „Deja Vu" vergessen.

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