Von Stefan Herzog
Verl (gl). Seit gestern ist das Verler Schulzentrum fest in Handballerhand. Mit bereits 20 absolvierten Spielen, so viel wie noch nie am Eröffnungsfreitag, ist der Verler Hand-ballcup gestartet. Eröffnet hat das dreitägige internationale, seit 2007 gemeinsam vom TV Verl und dem Eurosporting organisierte Pfingstturnier Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner.
Am Samstag fliegen in den drei Sporthallen von 8 bis 21.30 Uhr die Bälle. In den Altersklassen (jeweils männlich und weiblich) 015, U17 und U19 spielen insgesamt 72 Mannschaften um die Teilnahme an den Endspielen am Sonntagnachmittag vor rappelvoller Tribüne. Jeder Mannschaft sind dabei fünf Spiele garantiert.
Unter den teilnehmenden Vereinen sind internationale Stammgäste wie die Schweizer der SG Zürich Oberland mit vier Mannschaften und ganz viele Mannschaften aus den Niederlanden. So ist HV Leidsche Rijn gleich mit neun Teams dabei, mehrere andere Vereine, darunter auch die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen aus Deutschland haben sechs Jugendteams gemeldet. Das stockt den Spielplan auf allen Plätzen in allem Hallen auf fast 200 Spiele auf.
„Damit sind wir aber auch am Limit", sagt der Verler Jugendtrainer und Tausendsassa Kim Sörensen. Denn logischerweise müssen bei jedem Spiel Schiedsrichter für den regulären Ablauf sorgen. „Hoffentlich kommen wir insgesamt auf 20", sagt Sörensen im Wissen, dass die Unparteiischen nicht allzu viel Erholungszeit haben werden.
Natürlich müssen alle Teilnehmer in der Schulmensa verpflegt werden. Geschlafen wird in den Klassenräumen. So sorgen alles in allem 200 Helferinnen und Helfer dafür, dass sich alle Sportlerinnen und Sportler, Betreuer und Trainer in Verl so wohlfühlen, wie sie das in den vergangenen Jahren immer getan haben.
Wie beliebt das Turnier durch seine - und das sind keine Phrasen - entspannte, freundschaftliche und international-gemeinschaftliche Atmosphäre ist, das zeigt das Anmeldeprozedere. Im Prinzip war das Turnier schon im Vorjahr nur eine Woche nach Pfingsten wieder ausgebucht", berichtet Sörensen.
Für viele der jungen Handballerinnen und Handballer bilden die Spiele in Verl, parallel zu den Aufstiegsrunden zur neuen Saison, die letzten Momente in der bisherigen Al-tersklasse, die letzten mit den Spielerinnen und Spielern aus der abgelaufenen Saison und somit deren idealer Ausklang.



