Verl (zog). Das erste Zögern nach der sportlich begeisternden und organisatorisch viel gelobten Premiere im Vorjahr ist längst großer Vorfreude gewichen: Von Freitag bis Sonntag steigt die zweite Auflage des vom TV Verl in allen drei Sporthallen ausgerichteten Handball-Salming-Cups. Das Teilnehmerfeld ist in diesem Jahr mindestens so hochwertig besetzt wie im Vorjahr und verspricht parallel zur auf die Zielgerade einbiegenden Europameisterschaft internationalen Handballsport der Extraklasse.

Nicht ausgeschlossen ist, dass sogar der ein oder andere bis vor einigen Tagen noch in Kroatien im Nationaltrikot aktive Spieler mit oder beim dänischen Vertreter Hammarby IF HF sowie dem im Vorjahr mit feinem Handball die Experten begeisternden Redbergslids IK am Ball ist.

Als Erstligisten sind die regionalen Flaggschiffe TBV Lemgo und TuS Nettelstedt sowie Vorjahressieger MT Melsungen, aktueller Tabellensechster der ersten Liga, die Zugpferde. So ist Melsungen, mit nur einem Minuspunkt mehr als Rekordmeister Kiel als Tabellensechster, ein Spitzenteam, das in dieser Spielzeit schon Tabellenführer Rhein Neckar Löwen, die Kieler oder den Überraschungsdritten Hannover Burgdorf bezwungen hat. Mit Finn Lemke und Julius Kühn zählen zwei der größten und gemeinsam mit Tobias Reichmann drei der bekanntesten deutschen Nationalspieler zum Kader von Trainer Michael Roth.

Reparaturen an Verler Sporthalle gefährden den Salming-Cup nicht

Verl(WB). Der Orkan »Friederike« hat auch an der Verler Sporthalle Spuren hinterlassen. Beinahe hätte der Wirbelsturm den am Freitag beginnenden 2. Salming-Cup und damit ein Top-Handball-Ereignis ebenfalls weggeblasen. »Ich stand unter Schock, als ich erfuhr, dass die Halle wegen Reparaturarbeiten vorübergehend gesperrt werden musste«, sagt Thomas Berg.

Inzwischen aber darf der Berater des schwedischen Sportausrüsters und Turnier-Hauptsponsors aufatmen: Die Reparaturen am Dach über der Haupthalle ziehen sich doch nicht länger hin. Das Festival mit drei Bundesligisten, zwei Zweitligisten und zwei schwedischen Erstliga-Klubs findet nun definitiv statt. Es wäre ohnehin nicht abgesagt worden. »Wir hatten für den Ernstfall schon Plan B in der Schublade. Denn eine Absetzung hätte die Zukunft des Cups gefährdet, den wir in Verl unbedingt etablieren möchten«, betont der frühere Bundesliga-Torwart Berg. Bei Plan B wären sämtliche Spiele in den nicht gesperrten Nebenhallen 2 und 3, die allerdings keine Tribünen haben, durchgezogen worden. Also fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit, was den Ausrichter TV Verl hart getroffen hätte.

Favorit für Thomas Berg ist der Titelverteidiger MT Melsungen – unter einer Voraussetzung. »Wenn Deutschland bei der Handball-Europameisterschaft ausscheiden sollte. In dem Fall würde Melsungen seine Nationalspieler Finn Lemke, Julian Kühn und Tobias Reichmann in Verl einsetzen können«, erklärt der Mindener am Mittwoch vor der Schlüssel-Partie der Deutschen gegen Spanien.

Handball: 2. Verler Salming-Cup noch besser besetzt als im Vorjahr – Kartenvorverkauf hat begonnen

Verl (cas). Die Werbeflyer sind bereits im Umlauf – und die Eintrittskarten für das sportliche Großereignis können auch schon erworben werden. »Handball der Extraklasse in OWL« – so kündigt der TV Verl in Broschüren und auf Plakaten seinen 2. Salming-Cup vom 26. bis 28. Januar an. Das mag zwar etwas vollmundig klingen, entspricht jedoch der Realität.

Denn bei der zweiten Auflage kann der Ausrichter drei Bundesligisten (MT Melsungen, TBV Lemgo und TuS N-Lübbecke), zwei skandinavische Topteams (Redbergslids IK und Hammarby IF aus Schweden) sowie drei starke Zweitligisten (Bergischer HC, VfL Lübeck-Bad Schwartau und TV Emsdetten) ins Rennen schicken. »Ein noch besseres Teilnehmerfeld als im Vorjahr« reibt sich Andreas Guntermann, der Chef der Verler Handballabteilung, die Hände. Als achter und letzter Klub hat Lübeck-Bad Schwartau seine Zusage gegeben. Auch Lübbecke und Hammarby laufen erstmals auf, Pokalverteidiger ist Melsungen. Guntermann begrüßt vor allem das erneute Erscheinen der »Weißen Eleganten« aus Redbergslids: »Die Schweden war schon bei der Cup-Premiere die Publikumslieblinge.«

Von unserem Redaktionsmitglied Ralf Steinecke

Verl (gl). „Wir packen das noch ein zweites Mal an“, sagt Andreas Guntermann, Leiter der Handballabteilung des TV Verl. Gemeint ist der Salming-Cup vom 26. bis 28. Januar 2018, der zu Beginn dieses Jahres bei seiner Premiere mit nationaler und internationaler Beteiligung hochkarätiger Mannschaften über die Bühne ging.

Ein wenig überlegt, ob es eine Wiederholung des Turniers geben solle, hatten die Organisatoren seit Ende Januar offensichtlich schon. „Über den Zuschauerzuspruch waren wir etwas enttäuscht“, sagt Guntermann. Aber er habe erkannt, dass so eine Veranstaltung Tradition benötigt, bevor gute Zuschauerzahlen erreicht werden. Außerdem wollte der Chef seine Abteilung, die mit 100 Helfern viel Herzblut in die Organisation der Veranstaltung gesteckt hatte und sich bereits auf die kommende freute, nicht enttäuschen. „Ich habe eine sehr begeisterungsfähige Abteilung“, erklärt Guntermann.

Was für handballinteressierte Zeitgenossen auch nicht schwer sein dürfte. Zwölf Teams, darunter mit Hammarby HF 21 und Redbergslids IK zwei schwedische Hochkaräter, bieten in zwölf Spielen an drei Tagen mit Nationalspielern wie Julius Kühn oder Tobias Reichmann feine Handballkunst. Die lokale Fahne wird wieder eine OWL-Auswahl hochhalten. Abgerundet wird der Salming-Cup durch ein Grundschulturnier und eine Mini-EM.

Beim 2. Salming-Cup der Handballer in Verl mischt erstmals auch TuS N-Lübbecke mit


Verl(WB). Viel Lob heimste Ausrichter TV Verl für die gelungene Premiere des Salming-Handball-Cups 2017 ein. Gleichwohl ließ Andreas Guntermann lange Zeit offen, ob es eine Fortsetzung des Events geben würde. »Schließlich erfordert eine solche Veranstaltung organisatorisch einen Riesenaufwand«, gab der zunächst noch skeptische TVV-Abteilungsleiter zu bedenken. Auch hätte sich Guntermann mehr Zuschauer gewünscht.

Doch jetzt steht fest: Der vom schwedischen Sportausrüster Salming gesponserte Cup wird fortgesetzt – in einer erneut starken Besetzung: Mit TBV Lemgo, Vorjahressieger MT Melsungen und erstmals TuS N-Lübbecke werden vom 26. bis 28. Januar 2018 gleich drei Bundesligisten in der Verler Halle aufkreuzen. Dazu gesellt sich das erstklassige Schweden-Duo Hammarby IF HF (mehrfacher Landesmeister) und Redbergslids IK. Letzterer Klub, auch die »Weißen Eleganten« genannt, war schon bei der Premiere dabei.

Wenngleich Redbergslids nicht der Sprung ins Finale gelang, so spielten sich die Skandinavier mit ihrem attraktiven Handball in die Herzen des Publikums. Das illustre Feld der zweiten Auflage komplettieren die Zweitligisten Bergischer HC und TV Emsdetten sowie eine OWL-Auswahl. Im Rahmen des Cups wird auch eine OWL-Mini-EM (E-Jugend) ausgetragen.

Handball: TV Verl richtet im Januar den 2. Salming-Cup aus.

Bundesligisten TBV Lemgo, TuS N-Lübbecke und MT Melsungen treffen auf schwedische Topteams

Von Uwe Kramme

Verl. Und sie trauen sich doch: Die Handballer des TV Verl richten vom 26. bis 28. Januar 2018 den zweiten Salming-Cup aus, obwohl sich bei der ersten Auflage in punkto Zuschauerinteresse nicht alle Hoffnungen erfüllt haben. Für den zweiten Versuch, dieses Turnier als ostwestfälisches Event zu etablieren, kündigte Andreas Guntermann gestern eine Topbesetzung an. "Neben den Bundesligisten TBV Lemgo, TuS N-Lübbecke und MT Melsungen kommen die Zweitligisten Bergischer HC und TV Emsdetten sowie die schwedischen Spitzenteams Hammerby IF und Redebergslids IK."

Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch eine ostwestfälische Oberligaauswahl. Gerade über den Kontakt zu diesen Vereinen möchte der Handball-Obmann des TV Verl den regionalen Bezug des Turniers stärken. "Denn wir waren schon enttäuscht, dass die Halle beim ersten Versuch nicht an allen drei Tagen voll war", räumte Guntermann ein.

Bei der Entscheidung, den Salming-Cup ein zweites Mal anzupacken, habe ihn bestärkt, dass die ganze Abteilung hinter der Idee stehe, neben den Internationalen Handballtagen für die Jugend ein zweites Handball-Großereignis in Verl zu etablieren. "Immerhin haben wir jedes Mal einhundert Helfer im Einsatz, das darf man auch nicht überstrapazieren, aber von denen wären alle enttäuscht, wenn sie im Januar nicht dieses Bundesligaflair in unserer Halle erleben könnten."

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