Handball-Verbandsliga: Trainer Jankowski sieht Jahresabschluss des TVI nach dem Sieg gegen Verl zuversichtlich entgegen. Aber auch Kollege Voßhans kann dem Derby viel abgewinnen.

Von Uwe Kramme

Gütersloh. Angesichts der Überlegenheit des TVI und seiner klaren 17:10-Führung hatten die gut 300 Zuschauer in der Isselhorster Sporthalle am Freitag nicht mehr damit gerechnet, im 2. Abschnitt noch so ein packendes Kreisderby in der Handball-Verbandsliga zu sehen. Dank der Steigerung des TV Verl wurde es dann aber doch noch spannend, ehe die Hausherren ihren – auch von den Gästen eingestandenen – leistungsgerechten 30:27-Sieg feiern durften.

„Schade, dass wir es nicht geschafft haben, einmal auszugleichen, und die Isselhorster richtig zu verunsichern“, stellte Robert Voßhans fest. Im Blick hatte der Verler Coach dabei die Möglichkeiten, die sich seiner von Lennard Voss und Alexander Wiese angetriebenen Mannschaft boten, als sie vom 19:20 (42.) bis zum 22:23 (48.) auf ein Tor herangekämpft hatte.

Michael Jankowski sah den Grund für den Abfall in dem auf den durchsetzungsstarken Halbrechten Gian Luca Braunsmann zugeschnittenen Angriffsspiel des TVI indes nicht nur in der deutlich verbesserten Abwehrarbeit des TV Verl nach dessen Umstellung auf eine 5:1-Deckung. „Wir haben schlicht und ergreifend unsere Wurfmöglichkeiten nicht mehr so konsequent genutzt wie in der sehr guten 1. Halbzeit. Treffen wir normal weiter, bleibt es bei vier, fünf Toren Vorsprung und wir kriegen kein Problem.“

„Allerdings“, räumte Jankowski ein, „haben wir einige Angriffe auch zu hastig abgeschlossen, als die Verler aggressiver verteidigten.“ Dieses konsequente Zupacken hätte er sich übrigens auch von seiner eigenen Abwehr gegen den „für mich überragenden Voss“ gewünscht“, so der TVI-Coach weiter. Nicht wirklich verstehen könne er zudem, wie Alexander Wiese acht Tore erzielen konnte: „Jeder bei uns hat doch genau gewusst, was der so macht.“

Anlass mit Wechseln auf die se Schwächen zu reagieren, sah Jankowski („Insgesamt stimmte die Leistung ja“) jedoch nicht. Beim TV Isselhorst stand deshalb mit Torwart Körtner, Reckmann, Wieneke, Braunsmann, Dallmann, Gregor und Niehage die erste Sieben fast durchgehend auf dem Feld. Für den TVI-Coach war das auch mit Blick auf das letzte Spiel des Jahres am Samstag gegen den RSV Altenbögge-Bönen unumgänglich. „Denn wenn wir uns diese Punkte auch noch holen, dann sieht es auch in der Tabelle wieder gut aus, aber dafür müssen wir richtig eingespielt sein.“

Dass der TVI mit nur 4:8 Punkten in das Derby gegangen war, erklärt Jankowski nämlich auch mit dem unglücklichen Spielplan. „Wir hatten immer wieder Pause und deshalb Probleme, unseren Rhythmus zu finden.“ Nicht förderlich für die Entwicklung der jungen Mannschaft sei zudem gewesen, dass sie ihre Auswärtsspiele bei den Topteams bestreiten musste: „Und in Bergkamen, Oberaden und Senden kannst du nun mal schnell verlieren.“

Weil die Verbandsliga, Staffel 2, so ausgeglichen ist, am Ende drei von zehn Teams absteigen und dem Viertletzten ein Relegationsspiel droht, hat auch für den TV Verl (5:9 Punkte) die letzte Partie in 2022 einen besonderen Stellenwert. „Gewinnen wir Samstag gegen den TuS Brockhagen, sind wir voll im Soll“, erklärte Voßhans nach der „nicht unbedingt nötigen“ Derbyniederlage.

Der Verler Coach hofft, dann wieder auf den am Freitag wegen Adduktorenproblemen pausierenden Thomas Fröbel setzen zu können. „Seine Erfahrung und seine Stärke im Eins gegen Eins hätten uns gegen diese stabile Isselhoster Deckung gut getan.“ Einen Grund, warum das Aufbäumen unbelohnt blieb, suchte der Coach indes bei sich selbst: „Vielleicht hätte ich früher umstellen sollen.“

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