Bergischer HC siegt knapp – Geht der Salming-Cup 2019 auf Tour?

Verl(WB). Im Vorjahr kämpfte ein Bundesliga-Duo im Finale des Salming-Cups um den Pokal. Diesmal sind es zwei Zweitligisten: In einem spannenden und phasenweise erstligareifen Endspiel behält der Bergische HC mit 32:30 (15:19) die Oberhand gegen den Ligarivalen TV Emsdetten.

»Wir haben insgesamt eine überragende Leistung gebracht«, lobt Holger Krimphove, der Co-Trainer des TVE, seine nur im Mittelfeld der 2. Liga rangierende Truppe mit einem bärenstarken Konstantin Madert im Tor. »Wenn es hier einen Preis für den besten Keeper gäbe, hätte ihn Konstantin verdient«, steht Hallensprecher Thorsten Nöthling mit seiner hohen Meinung über den Ex-Verler nicht allein da. Ärgerlich für Madert und Co.: Schon nach sieben Minuten scheidet mit Georg Pöhle einer der Emsdettener Leistungsträger verletzt aus. Verdacht auf Mittelfußbruch! »Das trifft uns härter als die etwas unglückliche Niederlage«, stöhnt Krimphove.

Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Herzog

Verl (gl). Die Handball-Zweitligisten haben ihren am Freitag begonnenen „Zwergenaufstand“ beim zweiten Handball-Salming-Cup des TV Verl erfolgreich fortgesetzt. Im Finale des vom gleichnamigen schwedischen Sport-Ausrüster gesponsorten Cups besiegte Zweitliga-Spitzenreiter Bergischer HC mit dem TV Emsdetten das Überraschungsteam des Turniers mit 32:30 (15:19).

Obwohl auch dem Sieger, der in der zweiten Halbzeit seinen deutlich größeren Kader erfolgreich zum Tragen brachte, die Anstrengung von drei Spielen in drei Tagen anzumerken war, wurde das Endspiel dem Anspruch als krönender Abschluss gerecht.

Dafür sorgte auch Emsdetten, das lange in Führung lag. Auch nach einem Drei-Tore-Lauf des designierten Erstligisten vom 19:21 zum 22:21 kämpften sich die vom einstigen Versmolder Holger Krimphove als Co-Trainer betreuten Emsdettener zurück. Ein klasse Spiel machte im Tor der einst auch für den TV Verl parierende Konstantin Madert. Vergebene Chancen sorgten in der Schlussphase für die Entscheidung.

So kann’s gehen bei einem Vorbereitungsturnier: Nachdem die beiden schwedischen Teams ihre Spiele am Samstag verloren hatten, wäre es am Sonntag zum Schweden-Duell Redbergslids gegen Hammarby gekommen. Da die internationalen Gäste natürlich vor allem auch nach Verl gekommen waren, um gegen deutsche Mannschaften zu testen, erreichten die skandinavischen Trainer am Samstagabend in Absprache mit den anderen Übungsleitern und den Organisatoren, dass der Spielplan geändert wurde. Die Zuschauer kamen damit um das Duell Lemgo – Nettelstedt.

Entscheidung in Unterzahl: Schweden von Redbergslids IK ziehen gegen Lübeck-Schwartau ins Halbfinale ein

Verl (WB). Titelverteidiger MT Melsungen ist bereits im Viertelfinale des Salming-Cups gescheitert und muss nun am Samstag im »B-Turnier« um den Sportlife-Cup antreten. Ohne seine deutschen EM-Teilnehmer Julius Kühn, Tobias Reichmann, Finn Lemke sowie den kroatischen Nationalspieler Marino Maric unterlag das Bundesliga-Topteam der schwedischen Mannschaft von Hammarby IF HF am späten Freitagabend mit 33:38 (16:17).

»Hammarby war ein unangenehmer Gegner. Trotzdem darf es uns nicht passieren, dass wir so viele Gegentore bekommen. In der Abwehr hat gar nichts gestimmt«, sagte Co-Trainer Heiko Grimm, der seinen »Chef« Michael Roth vertrat. Grimm standen nur acht Feldspieler zur Verfügung, an diesem Samstag sollen jedoch zwei Akteure nachreisen. Dabei wird es sich jedoch nicht um EM-Teilnehmer handeln, die einen Sonderurlaub erhielten.

Zuvor konnte sich der schwedische Erstligist Redbergslids IK durch einen 32:30 (15:16)-Erfolg über den Tabellendritten der 2. Bundesliga, den VfL Lübeck-Schwartau, für das Halbfinale um den Salming-Cup am Samstag qualifizieren.

Überraschung beim Salming-Cup: Lemgo und Lübbecke verlieren

Verl(WB). Schon nach dem ersten Tag des Salming-Cups steht fest: Das Finale an diesem Sonntag wird auf jeden Fall ohne die teilnehmenden ostwestfälischen Handball-Bundesligisten stattfinden – beide scheitern an Klubs aus der 2. Liga.

Erst unterliegt der TBV Lemgo dem TV Emsdetten mit 24:29 (12:13), dann erwischt es auch den TuS N-Lübbeke mit einer 26:27 (12:13)-Niederlage gegen den Bergischen HC. »Es läuft wohl darauf hinaus, dass Lübbecke und Lemgo nur in das Endspiel um den B-Pokal einziehen, was ich keinesfalls negativ sehe«, sagt Andreas Guntermann, der Abteilungsleiter des ausrichtenden TV Verl. Dass der Bergische HC das Halbfinale erreicht hat (ohne vier internationale Stars, die noch bei der Europameisterschaft im Einsatz sind), ist zumindest für Guntermann keine Überraschung: »Denn der BHC ist für mich ein Erstligist!«

Findet auch Aaron Ziercke, Lübbeckes Coach. »Wir haben heute gegen eine gute und clevere Mannschaft den Kürzeren gezogen. Das Spiel hat uns aber weitergeholfen, weil wir jetzt wissen, wo wir uns noch verbessern müssen«, kommt für Ziercke der Salming-Cup als Vorbereitung auf die Fortsetzung des Bundesliga-Saison gelegen. Der BHC verdankt diesen Sieg vor allem dem enorm wurfgewaltigen Fabian Gutbrod, der acht Treffer erzielt und gegen dessen Raketen-Würfe selbst Top-Torhüter meistens machtlos sind.

Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Herzog

Verl (gl). Mit einer großen Überraschung endeten die beiden Auftaktspiele des zweiten Handball-Salming-Cups gestern Nachmittag in Verl.
Sowohl Vorjahresfinalist TBV Lemgo als auch Erstligaaufsteiger TuS N Lübbecke bei seiner Cup-Premiere mussten sich ihren Gegnern aus der zweiten Liga geschlagen geben und können damit nur noch am Sonntag das Finale des als Sportlife-Cup firmierenden B-Turniers erreichen. Dazu müssen beide aber erstmal ihre heutigen Partien gewinnen.

„Lemgo ärgern“, hatte Holger Krimphove, einst in Versmold als Spieler aktiver und jetziger Co-Trainer des TV Emsdetten, als Ziel für das Auftaktspiel des Cups ausgegeben. Dass dies mit 29:24 (13:12)-Toren eindrucksvoll gelang, hätte der Vertreter des fast zeitgleich als Trainer der tschechischen Nationalmannschaft in Kroatien geforderten Cheftrainers Daniel Kubes aber wohl selbst nicht gedacht. Dabei hatte der Zweitligazehnte gegen den Erstliganeunten die ersten sieben Minuten komplett verpennt, mit 0:4 hinten gelegen und sich erst dank der Steigerung des ehemaligen Verlers Konstantin Madert im Tor bis zur 15. Minute wieder auf 8:8 herangekämpft.

Verl (zog). „Jetzt haben wir vielleicht am Sonntagmittag ein Endspiel der beiden regionalen Erstligisten um den Sportlife-Cup. Das fände ich richtig gut.“ Andreas Guntermann, Handballobmann im TV Verl und federführend bei der Organisation des Salming-Cups, nahm die Auftaktniederlagen des TBV Lemgo und des TuS N Lübbecke gelassen. „Mittags ist ist die Halle voll, weil vorher die beiden Endspiele der Mini-WM stattfinden. Da ist dann richtig gute Stimmung.“

Auch mit der Zuschauerzahl von mehr als 400 am Freitag war der Verler Handballmacher und Antreiber zufrieden. „Es waren weniger als im Vorjahr, aber da hatten wir die Mini-WM ja am Freitag und dadurch viele Eltern auf der Tribune.“ Das Niveau, das die sechs deutschen Erst- und Zweitligisten sowie die beiden schwedischen Erstligisten aufs Parkett brachten, war ungemein hoch. Es ging zur Sache, es wurde auch hektisch, wie in der Schlussphase der Partie Nettelstedt – Bergischer HC, als der Erstligist mit einer offenen Manndeckung bei 26:27-Rückstand noch versuchte, den Ausgleich zu erzielen und der Gegner den Sieg hart an der Grenze zur Spielverzögerung über die Zeit brachte.

Verl (zog). Drei Erstligisten (TBV Lemgo, TuS N. Lübbecke, sowie Spitzenteam und Titelverteidiger MT Melsungen), drei Zweitligisten und zwei schwedische Clubs bilden das exquisite Teilnehmerfeld des Handball-Salming-Cups. Der erlebt vom heutigen Freitag bis zum Finale am Sonntag in Verl seine zweite Auflage. Beginn ist um 15.15 Uhr mit der Partie Lemgo – TVE Emsdetten. Um 17 Uhr spielt Lübbecke gegen Zweitliga-Spitzenreiter Bergischer HC, um 18.45 Uhr tritt das im Vorjahr viel gelobte schwedische Erstligateam Redbergslids gegen Lübeck-Schwartau an und um 20.30 Uhr testet Melsungen die Form für den am 8. Februar beginnenden, zweiten Saisonteil der Bundesliga gegen Hammarby IF.

Am Samstag werden die Halbfinals um 17 und 19 Uhr ausgetragen. Das Finale am Sonntag steigt um 16.45 Uhr. Vielleicht ja sogar mit den Nationalspielern Finn Lemke, Julius Kühn und Tobias Reichmann (alle Melsungen).

Verl (zog). Das erste Zögern nach der sportlich begeisternden und organisatorisch viel gelobten Premiere im Vorjahr ist längst großer Vorfreude gewichen: Von Freitag bis Sonntag steigt die zweite Auflage des vom TV Verl in allen drei Sporthallen ausgerichteten Handball-Salming-Cups. Das Teilnehmerfeld ist in diesem Jahr mindestens so hochwertig besetzt wie im Vorjahr und verspricht parallel zur auf die Zielgerade einbiegenden Europameisterschaft internationalen Handballsport der Extraklasse.

Nicht ausgeschlossen ist, dass sogar der ein oder andere bis vor einigen Tagen noch in Kroatien im Nationaltrikot aktive Spieler mit oder beim dänischen Vertreter Hammarby IF HF sowie dem im Vorjahr mit feinem Handball die Experten begeisternden Redbergslids IK am Ball ist.

Als Erstligisten sind die regionalen Flaggschiffe TBV Lemgo und TuS Nettelstedt sowie Vorjahressieger MT Melsungen, aktueller Tabellensechster der ersten Liga, die Zugpferde. So ist Melsungen, mit nur einem Minuspunkt mehr als Rekordmeister Kiel als Tabellensechster, ein Spitzenteam, das in dieser Spielzeit schon Tabellenführer Rhein Neckar Löwen, die Kieler oder den Überraschungsdritten Hannover Burgdorf bezwungen hat. Mit Finn Lemke und Julius Kühn zählen zwei der größten und gemeinsam mit Tobias Reichmann drei der bekanntesten deutschen Nationalspieler zum Kader von Trainer Michael Roth.

Reparaturen an Verler Sporthalle gefährden den Salming-Cup nicht

Verl(WB). Der Orkan »Friederike« hat auch an der Verler Sporthalle Spuren hinterlassen. Beinahe hätte der Wirbelsturm den am Freitag beginnenden 2. Salming-Cup und damit ein Top-Handball-Ereignis ebenfalls weggeblasen. »Ich stand unter Schock, als ich erfuhr, dass die Halle wegen Reparaturarbeiten vorübergehend gesperrt werden musste«, sagt Thomas Berg.

Inzwischen aber darf der Berater des schwedischen Sportausrüsters und Turnier-Hauptsponsors aufatmen: Die Reparaturen am Dach über der Haupthalle ziehen sich doch nicht länger hin. Das Festival mit drei Bundesligisten, zwei Zweitligisten und zwei schwedischen Erstliga-Klubs findet nun definitiv statt. Es wäre ohnehin nicht abgesagt worden. »Wir hatten für den Ernstfall schon Plan B in der Schublade. Denn eine Absetzung hätte die Zukunft des Cups gefährdet, den wir in Verl unbedingt etablieren möchten«, betont der frühere Bundesliga-Torwart Berg. Bei Plan B wären sämtliche Spiele in den nicht gesperrten Nebenhallen 2 und 3, die allerdings keine Tribünen haben, durchgezogen worden. Also fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit, was den Ausrichter TV Verl hart getroffen hätte.

Favorit für Thomas Berg ist der Titelverteidiger MT Melsungen – unter einer Voraussetzung. »Wenn Deutschland bei der Handball-Europameisterschaft ausscheiden sollte. In dem Fall würde Melsungen seine Nationalspieler Finn Lemke, Julian Kühn und Tobias Reichmann in Verl einsetzen können«, erklärt der Mindener am Mittwoch vor der Schlüssel-Partie der Deutschen gegen Spanien.

Handball: 2. Verler Salming-Cup noch besser besetzt als im Vorjahr – Kartenvorverkauf hat begonnen

Verl (cas). Die Werbeflyer sind bereits im Umlauf – und die Eintrittskarten für das sportliche Großereignis können auch schon erworben werden. »Handball der Extraklasse in OWL« – so kündigt der TV Verl in Broschüren und auf Plakaten seinen 2. Salming-Cup vom 26. bis 28. Januar an. Das mag zwar etwas vollmundig klingen, entspricht jedoch der Realität.

Denn bei der zweiten Auflage kann der Ausrichter drei Bundesligisten (MT Melsungen, TBV Lemgo und TuS N-Lübbecke), zwei skandinavische Topteams (Redbergslids IK und Hammarby IF aus Schweden) sowie drei starke Zweitligisten (Bergischer HC, VfL Lübeck-Bad Schwartau und TV Emsdetten) ins Rennen schicken. »Ein noch besseres Teilnehmerfeld als im Vorjahr« reibt sich Andreas Guntermann, der Chef der Verler Handballabteilung, die Hände. Als achter und letzter Klub hat Lübeck-Bad Schwartau seine Zusage gegeben. Auch Lübbecke und Hammarby laufen erstmals auf, Pokalverteidiger ist Melsungen. Guntermann begrüßt vor allem das erneute Erscheinen der »Weißen Eleganten« aus Redbergslids: »Die Schweden war schon bei der Cup-Premiere die Publikumslieblinge.«

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