Miserable Quote bringt Verl zu Fall

Verl (rol). Trainer Ruben Voßhans war nach der 23:28 (15:15)-Niederlage seiner Verler Oberligahandballerinnen bei der HSG Petershagen/Lahde genervt. Als „völlig unnötig und vermeidbar“ beschrieb er die Schlappe beim Tabellenfünften, der nun ebenso wie der Vierte aus dem Kreis Gütersloh 8:12 Punkte vorzuweisen hat.

„Wir haben 23 Bälle nicht aufs Tor gebracht“, ärgerte sich der Verantwortliche. Nicht nur deswegen stand das Duell aus Sicht der Gäste-Sieben unter einem schlechten Stern. Bereits beim Aufwärmen zog sich Kapitänin Kristin Niklaus eine Verletzung an der Wade zu. Daraus resultierte eine Umstellung in der Deckung.

Bis zur achten Minute behauptete Verl eine knappe Führung (5:4). Sechs Minuten darauf lag die Auswärtsmannschaft erst- und letztmals mit drei Toren (8:5) vorne. Im Anschluss wendete sich das Blatt. Verl brachte mehr als fünf Zeigerumdrehungen nichts Zählbares zustande. Auf der anderen Seite blieb aber auch Petershagen/Lahde harmlos, sodass die Begegnung bis zum Tor von Verls Lara Blumenfeld zum 18:18 (40.) völlig offen blieb.


Dann aber glitt dem abschlussschwachen TVV das Spiel zunehmend aus den Händen. Nicht erst ab der 57. Minute spiegelte sich das auch im Resultat wider. Die Gastgeberinnen zogen bis dahin auf 26:21 davon und führten damit die Vorentscheidung herbei.
Zu allem Überfluss verletzte sich Kim Wienböker kurz vor Ende am Bein, konnte das Feld aber zu Voßhans’ Erleichterung ohne Hilfe verlassen. Was ihn freute, war die gute Vorstellung von Lena Werner, die nach langer Verletzung auf dem Weg zurück zu alter Klasse ist. „Sie ist zwar noch nicht bei 100 Prozent, aber auf dem aufsteigenden Ast“, freute sich der Übungsleiter.

Für den unzulänglichen Auftritt seiner Mannschaft im Schulzentrum Lahde machte er eine „Mischung aus vielen Faktoren“ verantwortlich. Drei Spiele in sieben Tagen, die möglicherweise zu positive Selbsteinschätzung aufgrund des 27:27 gegen Tabellenführer Everswinkel sowie der allgemeine Substanzverlust nach aufreibenden Monaten: All dies habe wohl Spuren hinterlassen.

Der Trainer ist froh, dass nun eine Pause bis zum nächsten Spiel am 30. Januar in Bad Salzuflen ansteht. Seit 180 Tagen sei er ständig in Kontakt gewesen mit den Spielerinnen der A-Jugend und der Ersten. „Es ist extrem wichtig, dass wir jetzt ein bisschen zur Ruhe kommen“, fasste Voßhans seine Eindrücke zusammen.

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