Verl (zog). Die Handballabteilung des TV Verl setzt in der neuen Saison auf ein Athletikkonzept. Umgesetzt werden soll dies von Hendryk Jänicke, der ab dem Sommer als Teilzeitkraft für den den Verein tätig wird und überdies die Frauen-Oberligamannschaft als Trainer übernimmt.

Vorgänger Falk von Hollen konzentriert sich künftig auf die jüngeren Jugendmannschaften und baut die angeschobene Zusammenarbeit mit den Grundschulen aus. So ist als vierte Schule nun auch die Marienschule dabei, zudem ist geplant, mittels der AG „geballte Ladung Bewegung“ auch mit den dritten und vierten Klassen und dem Offenen Ganztag zusammenzuarbeiten. Seit 2016 sind von 200 durch von Hollens Schul-Projekt gesichtete Kinder 20 Mitglied beim TV Verl Handball geworden.

„Unser mittelfristiges Ziel ist, alle Jugend-Altersklassen doppelt zu besetzen und in den höheren Spiel- und Altersklassen so gut und attraktiv zu sein, dass die Spielerinnen und Spieler bei uns bleiben und nicht in ein Leistungszentrum oder zu einem Jugend-Bundesligisten wechseln“, sagt Abteilungsobmann Andreas Guntermann. Zwar seien im männlichen Bereich – wie ganz aktuell zur neuen Saison Philip Eliasmöller – viele Spieler nach ihren Episoden in Ahlen, Nettelstedt oder Lemgo nach Verl zurückgekommen. „Doch viele haben körperlich den Wechsel von zwei bis drei auf fünf Trainingseinheiten pro Woche nicht verkraftet und sich verletzt“, berichtet Guntermann. Das soll der 27-jährige, gebürtige Flensburger Jänicke mit seinem Athletiktraining künftig verhindern.


Geplant sind im ambitionierten Jugendbereich ab der C-Jugend neben zwei handballspezifischen noch zwei Athletikeinheiten pro Woche.

Den Kontakt zu Jänicke, der ab nächste Woche in Verl wohnt, hat Ruben Vosshans hergestellt, der ebenfalls an der „Spoho“ Köln mit der Fachrichtung Sport und Leistung studiert. Auch der 25-jährige Spross aus der in der gesamten Handballabteilung in verschiedensten Funktionen aktiven Vosshans-Familie bringt sich demnächst stark in der Trainingsarbeit ein. Geplant ist die Sparte Beachhandball (Vosshans: „Das hat Fun-Charakter, bringt für manche Spieler aber auch neue Perspektiven und es setzt neue Reize im Sommer.“) und ein zusätzlicher Schwerpunkt auf dem Torwarttraining. Dafür ist der derzeit beim DHB ein Praktikum absolvierende Vosshans als künftiger DHJB-Torwarttrainer-Ausbilder hervorragend qualifiziert.

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