Verl (dh). Bei der Ibbenbürener SpVg. kassierten die Oberliga-Handballerinnen des TV Verl im Hinspiel ihre bislang höchste Saison-Niederlage. Die 21:36-Klatsche bezeichnet Trainer Hendryk Jänicke heute noch als »böse«, die Revanche soll es beim zweiten Aufeinandertreffen am morgigen Samstag (17 Uhr) geben.  »Wir haben zu Hause schon bewiesen, dass wir die Großen schlagen können. Wenn wir in der Abwehr so spielen wie vor einer Woche gegen Bergkamen in der zweiten Halbzeit, dann können wir für eine Überraschung sorgen«, sagt Jänicke vor dem Kräftemessen mit dem Tabellen-Dritten.

Als kleiner Vorteil könnte sich für die Verlerinnen erweisen, dass Ibbenbüren nicht an das Spiel mit einem geharzten Ball gewöhnt ist. Ein besonderes Augenmerk muss der TVV auf die Rückraumspielerinnen Theresa Beermann und Lara Dinkhoff legen, die bereits im Hinspiel auffällig agierten. Die Vorbereitung auf die Partie wurde beim TV Verl durch eine kleine Krankheitswelle gestört. Hendryk Jänicke hofft, dass morgen bis auf die verletzten Pia Laker, Sabrina Petschat und Kristin Niklaus alle an Bord sein werden. Aus der zweiten Mannschaft wird Lara Blumenfeld aushelfen.

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