Handball: Verbandsligist TV Verl setzt sich mit einem hart erkämpften 30:29-Erfolg gegen Westfalia Kinderhaus von den Abstiegsplätzen ab.

Greitens wehrt finalen Siebenmeter ab.

Verl (kra). Weil es nicht gelungen war, den lästigen Gegner abzuschütteln, obwohl der TV Verl über 60 Minuten lang Vollgas gegeben hatte, vermisste Robert Voßhans am Samstagabend nach dem turbulenten Handball-Verbandsligaspiel gegen den SC Westfalia Kinderhaus „auch eine richtige Torwartleistung“. Immerhin, als es darauf ankam, war Alexander Greitens zur Stelle. Die Nummer 1 der Gastgeber wehrte 35 Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter von David Honerkamp ab. Deshalb blieb es beim 30:29, das Marcel Erichlandwehr 15 Sekunden zuvor nach einem feinen Anspiel von Lennart Voss erzielt hatte.

„Schön war das nicht“, kommentierte der Verler Coach den hart erkämpften Sieg in einer ebenso temporeichen wie ausgeglichenen und spannenden Partie, als seine Spieler das Happyend ausgelassen feierten.

Den Zusatz „aber wichtig“ konnte Voßhans bei seiner Analyse getrost weglassen. Denn um die Bedeutung dieses Zittersieges zu erfassen, reicht ein Blick auf die Tabelle: Mit 9:9 Punkten belegt der TV Verl zwar weiterhin nur den 7. Tabellenplatz, hat nun aber zwei Zähler Vorsprung auf den von Kinderhaus (7:13) gehaltenen ersten Abstiegsplatz.

„Eigentlich haben wir schon im 6:0-Verband grundsolide verteidigt. Kinderhaus hat uns jedenfalls nur selten auseinandergespielt, sondern ganz oft auch einfach nur von Abprallern profitiert“, erklärte der Verler Coach die Probleme mit den kampfstarken und leichtfüßig in die Verler Abwehr stoßenden Gäste. Mit der Manndeckung gegen Honerkamp (5 Tore) durch Frederic Trapphoff fanden die Verler in der 2. Halbzeit zwar ein wirkungsvolles Mittel. Doch ihre 15:14-Pausenführung auszubauen, vermochten sie trotzdem nicht.

Beim 17:16 (36.) und 19:17 (39.) hatten die Gäste die Nase wieder vorn. Selbst als Thilo Vogler und Thomas Fröbel mit vollem Körpereinsatz die Führungen zum 25:22 (49.) und 27:24 (53.) erzwangen, gaben sich die Münsteraner noch nicht geschlagen. Und das, obwohl sie in der 54. Minute ihre besten Werfer, Jens Giesbert (8/5), nach einem fiesen Foul an Trapphoff („Der hat mir voll die Schulter ins Gesicht gerammt“) durch eine Rote Karte verloren hatten.
TV Verl: Greitens, Stroth – Griese (5), Kreismann (4/2), Trapphoff (8), Voss (2), Wittenstein, Schidetzky, Janzen, Erichlandwehr (1), Wiese (3), Lücking, Jogereit (1), Fröbel (3), Vogler (3).

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