Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Herzog

Halle-Hörste (gl). Das Duell der beiden Seriensieger gewann Gastgeber TG Hörste am Samstagabend überlegen und verdient mit 33:24 (16:11) gegen den TV Verl. Die Mannschaft von Thomas Lay, die zuletzt im Hinspiel in Verl verloren hatte, zeigte eindrucksvoll und souverän, warum sie mittlerweile an der Tabellenspitze der Handball-Landesliga steht und aus den letzten 13 Spielen 25 Punkte geholt hat.

„Sie waren uns in allen Belangen um bestimmt zehn Prozent überlegen“, erkannte TVV-Trainer Thomas Fröbel an. Den Verlern mangelte es, bis auf den immer wieder mit seinen Unterarmwürfen erfolgreichen Alexander Wiese, an Durchschlagskraft im Angriff. Und die 3:2:1-Abwehr schaffte es nicht, die erwartet starke Achse Silvan Tarner (Rückraum) und Luca Borutta (Kreis) zu stoppen. Die beiden Hörster Schlüsselspieler erzielten 16 Tore; auch Rechtsaußen Pascal Kaiser (8) spielte stark.



„In der zweiten Halbzeit haben sie auch das Torwartduell klar gewonnen“, nannte Fröbel einen weiteren Faktor. Denn immer wieder scheiterten die Gäste vor – trotz des parallel laufenden Fußball-Gipfels in München – guter Kulisse von 200 Zuschauern erst an Marcel Krause und später an Lars Lüdorf im TG-Tor. Vor allem Außen Eilke Voss verzweifelte ein ums andere Mal.

„Es fehlte auch an der Bereitschaft, für den Nebenmann mitzuarbeiten und wir sind nie in einen Flow, in einen Spielfluss gekommen“, hatte Fröbel erkannt. Doch der Trainer wollte vor den beiden 21-Stunden-Spielen am kommenden Freitag und Samstag nicht den Stab über seiner jungen und trotz zuletzt kleinen Kaders sehr erfolgreichen Mannschaft zu brechen: „Ab Dienstag wird mit freien Köpfen trainiert.“

Was Fröbel vor allem in Bezug auf die kommenden Saison ruhig schlafen lässt, ist die abgeschlossenen Kaderzusammstellung (alle bleiben, fünf Neue kommen) und die Perspektive durch die gute Jugendarbeit: „Das war ein Riesenjob, was Heinz-Josef Wöstemeier aus der Oberliga-A-Jugend gemacht hat.“ So zeigte auch der zum zweiten Mal eingesetzte A-Jugendliche Florian Brüll, dass er eine echte Alternative für die Landesliga-Spielzeit 19/20 wäre, wenn er nicht für ein Jahr nach Australien gehen würde.

TV Verl: Greitens/Schmidt – Voss (1), Westerschwiensterdt, Brüll (3), Trapphoff, Eliasmöller (4), Erichlandwehr, Wiese (10/2), Jogereit (2), Vogler (4)

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