Furioser 33:22-Sieg bei Aufsteiger Jöllenbeck

Bielefeld (WB). Zugegeben, der TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck hatte am Samstagabend ganz sicher nicht seinen besten Tag erwischt. Und ja, Aufstiegstrainer Sven-Eric Husemann ließ beim Schaulaufen des Meisters vornehmlich die zweite Garde ran. »Aber 33 Tore beim Aufsteiger muss man trotzdem erst einmal werfen«, sagte TVV-Trainer Sören Hohelüchter nach dem 33:22 (14:11)-Coup beim TuS, der zuvor alle seine zwölf Saison-Heimspiele gewonnen hatte. So tanzten nach den finalen 60 Minuten in der Handball-Verbandsliga gleich zwei Mannschaften im Kreis. Während die Jöllenbecker »Spitzenreiter, Spitzenreiter« intonierten, stimmte der TV Verl »Auswärts-Meister, Auswärts-Meister« an.

Denn mit 21:7 Punkten sind die Verler die beste Auswärtsmannschaft der abgelaufenen Saison. Nicht nur das machte Hohelüchter stolz, sondern vor allem die Tatsache, dass seine Jungs noch einmal richtig willig waren.

»Der Gegner wollte Sommerhandball spielen und die Serie ausklingen lassen. Aber meine Mannschaft hat sich voll reingehauen. Eine tolle Leistung, Kompliment«, so der Verler Coach. Die Entscheidung fiel mit Beginn der zweiten Halbzeit, als sich die Gäste durch einen 7:1-Lauf von 14:11 auf 21:12 (37.) absetzen konnten. Als Patrick Schmidt einen Siebenmeter von Daniel Meyer entschärfte, stöhnte der Hallensprecher: »Nicht einmal das klappt heute.« Höhepunkt in dieser Phase war das Kempa-Tor von Marc Bode zum 17:12.

Beim 24:14 (44.) lag der TVV erstmals mit zehn Toren vorne, nach dem 26:16 (45.) schienen die Verler den Schongang einzulegen. Tim Reithage beendete acht torlose Minuten mit dem 27:19 und gab das Startsignal für einen furiosen Schluss-Spurt. Auffällig: Jan-Hendrik Schott agierte über weite Strecken als Mittelmann. »Er ist ein intelligenter Spieler und kann auf dieser Position durchaus eine Option sein«, testete Sören Hohelüchter bereits im Hinblick auf die kommende Saison.

Die aktuelle Spielzeit beendeten die Verler punktgleich mit dem CVJM Rödinghausen (beide 34:18) aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs auf Platz vier. Damit wurde das Saisonziel erreicht. »Wenn einige Momente anders gelaufen wären, dann hätten wir den Abstand zu Jöllenbeck und Möllbergen sicherlich geringer halten können«, meinte Hohelüchter auch im Bezug auf das erneut große Verletzungspech.

TV Verl: Schmidt - Busche (2), Hesse (3), Braun (11), Fröbel (7/3), Reithage (2), Wiese (2/1), Bode (3), Schott (3).

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