Handball: Landesligist TV Verl zeigt gegen Westfalia Kinderhaus zwei Gesichter. Am Ende spielt das Team den siebten Saisonsieg in Folge aber cool heraus.

Verl. Zwei starke Phasen vom 7:9 zum 17:13 und nach der Pause gleich wieder bis zum 24:19, aber eben auch zwei Schwächeperioden zu Beginn und am Ende der flotten Partie: Die Landesliga-Handballer des TV Verl zeigten bei ihrem 30:27-Arbeitssieg gegen Westfalia Kinderhaus am Samstag zwei Gesichter. Für Thomas Fröbel war dabei besonders wichtig: „Wir sind auch, als es nicht mehr so ganz rund lief, cool geblieben und nicht hektisch geworden.“

Im Blick hatte der Trainer des weiter ungeschlagenen Tabellenführers (15:1 Punkte) dabei die letzten Minuten. Als gebe es kein Zeitspiel, nahmen die Hausherren mit sicheren Pässen, energischem Stoßen in die Deckung und dem Provozieren von Freiwürfen die Zeit von der Uhr, ehe Thilo Vogler mit einem Sprungwurftreffer zum 30:27 zehn Sekunden vor dem Abpfiff den umjubelten Schlusspunkt setzte.



Auch wenn seine Mannschaft keine Chance mehr hatte, den Favoriten noch mehr herauszufordern als mit den Anschlusstreffern des ehemaligen Oberligaspielers David Honerkamp zum 25:27, 26:28 und 27:29, war Kinderhaus-Trainer Sebastian Dreiszis mit dem Auftreten zufrieden. „Ich habe schon zu Serienbeginn gesagt, dass der TV Verl für mich der Aufstiegskandidat Nummer eins ist. Wenn sich die Verler letzte Saison nicht, aus welchen Gründen auch immer, fünf Auftaktniederlagen geleistet hätten, wären sie da schon dran gewesen.“

Für Thomas Fröbel („Dafür ist die Saison noch zu lange, und es gibt zu viele gefährliche Mannschaften in dieser Liga“) gibt es indes keinen Anlass, über die Aussichten seiner Mannschaft zu reden. „Wir werden jetzt unsere Schwächen in dieser Partie analysieren und dann in der anstehenden Spielpause daran arbeiten“, kündigte er an.

Zu tun gibt es für Fröbel eine ganze Menge. „Warum lassen wir uns nach dem 24:18 so aus dem Konzept bringen, dass es noch einmal eng zu werden droht?“, fragte er. Die Unterzahl nach der Zeitstrafe gegen Philipp Eliasmöller allein mochte Fröbel nicht als Begründung akzeptieren. „Auf jeden Fall haben wir zugelassen, dass sich wieder ein Kampfspiel entwickeln konnte.“

Nicht gefallen hatten dem Trainerteam Fröbel/Vosshans zudem die vielen Ballverluste durch technische Fehler bis zum 7:9. Umso beeindruckender war indes die Reaktion darauf. Gegenstöße, Schlagwürfe durch Lars Jogereit und Alexander Wiese, sowie Durchbrüche des im Spielbericht nachgetragenen Philipp Eliasmöller sorgten für acht Treffer in Folge.

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