Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Herzog

Verl (gl). Mit zwei starken Phasen, die von zwei Schwächeperioden abgelöst wurden, hat der TV Verl am Samstag die Tabellenspitze in der Handball-Landesliga verteidigt. Der SC Westfalia Kinderhaus erwies sich in der Verler Dreifachhalle als starker Gegner, der sich nie aufgab und beim 30:27 (17:13) niedergerungen werden musste.

Dabei hatten sich die Gastgeber im zweiten Durchgang beste Voraussetzungen geschaffen, um die Partie bei Sechs-Tore-Führungen (21:15, 22:16 und 23:17) sicher und souverän zu beenden. Stattdessen riss bei der ersten Verler Zeitstrafe für den erst in der 25. Minute nachgetragenen Philip Eliasmöller und nach dem Ausfall von Abwehr-Stabilisator Alexander Busche („umgeknickt, nichts Schlimmes“) der Faden bei den Verlern.

Philipp Eliasmöller hat aufgrund einer mehrwöchigen beruflichen Tätigkeit in Berlin Trainingsrückstand, wurde aber mit seiner Übersicht und Zweikampfstärke genauso gebraucht, wie der in der Schlussphase von der Tribüne geholte Niklas Ottofrickenstein.

Den bei Eliasmöllers Hinausstellung fälligen Siebenmeter parierte der starke Verler Keeper Alexander Greitens, doch dann kassierte die Mannschaft vier Treffer auf Reihe. Beim 24:22 (46. Minute) war die Partie wieder komplett offen. „Spätestens ab da war es ein Kampfspiel, bei dem wir uns durchgebissen haben“, ordnete Trainer Thomas Fröbel den siebten Saisonsieg ein.

Wenn die Verler, so wie am Samstag im 6:0 oder im 5:1, konzentriert verteidigen, dann läuft das auf einfache Treffer angelegte Umschaltspiel. Kassieren sie regelmäßig Tore und müssen in den Positionsangriff, tut sich die Mannschaft, der ein richtiger „Shooter“ aus dem Rückraum fehlt, schwerer. So auch im ersten Durchgang, als die Gäste mit 9:6 führten, bevor die Verler ins Rollen kamen, teils durch klasse Gegenstöße von Frederic Trapphoff, aber auch durch gute Aktionen im Angriff (Jogereit, Wiese).

Mit dem Eliasmöller-Treffer mit der Pausensirene führte das Fröbel-Team beim 17:13 erstmals mit vier Toren und knüpfte daran nahtlos an, bis die Gäste in besagter Überzahl wieder Oberwasser bekamen. Mittlerweile führte bei Kinderhaus David Honerkamp im Angriff gekonnt Regie, während im ersten Durchgang der lange Jan Limke fünfmal zu unbedrängt getroffen hatte.

„Wir hätten aus den guten Phasen mehr machen müssen. Aber wir haben das Spiel gewonnen und den letzten Angriff 80 Sekunden lang ausgespielt. Das ist ein Entwicklungsschritt der Mannschaft“, sagte Fröbel.

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