Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Herzog

Verl (gl). „Diesen einen Minuspunkt, den müssen wir so lange wie irgendmöglich verteidigen“, untermauerte Thomas Fröbel nach dem 32:21 (17:13)-Heimsieg über SuS Neuenkirchen die Marschroute für den TV Verl. Denn nach dem Unentschieden gegen Titelfavorit TG Hörste (der am Samstag wieder einen Punkt abgab) hat der von Fröbel trainierte Spitzenreiter der Handball-Landesliga acht Siege in Serie eingefahren.

Den am Samstag bezeichneten der Trainer und sein Co Robert Voßhans als solide. Also ungefährdet und verdient, aber auch mit Elementen, die nicht optimal liefen. Dazu gehörte am „Männer-Spieltag“ vor 250 Zuschauern die Abschlussquote beim Gegenstoß. „Die war erbärmlich“, redete Fröbel Klartext.

„Das müssen wir verbessern, das wollen die Jungs auch. Aber ob man beim Konter frei vor dem Tor trifft oder versemmelt, entscheidet sich vor allem im Kopf.“

Zudem hatten die Verler anfangs in der Abwehr Probleme mit Neuenkirchens Haupttorschützen. Doch das löste mit zunehmender Spieldauer Eilke Voss am Ende hervorragend.

Wobei wir bei den positiven Aspekten angekommen wären. Dazu gehörte Torwart Patrick Schmidt, der nach zuletzt weniger Spielanteilen eine starke Leistung mit 15 Paraden zeigte. Dazu gehörte auch, dass die wegen Schulterbeschwerden nicht eingesetzten Thilo Vogler und Andre Westernstroer sehr gut ersetzt wurden.

Zum einen von Timon Kreft. Der hatte nach Verletzung und langwieriger Erkältung in der Reserve Spielpraxis gesammelt. „Ich habe ihm immer gesagt, dass wir ihn mit seiner Wurfkraft noch dringend brauchen werden. Und jetzt hat er angespielt und es sehr gut gemacht“, lobte Thomas Fröbel. Der nach 42 Minuten eingewechselte A-Jugend-Mittelmann Matthis Griese zeigte mit zwei Toren, dass er das nächste Eigengewächs für die erste Mannschaft werden kann.

Bleibt lobend zu erwähnen, wie der aus der zweiten Mannschaft „geborgte“ Tim Reithage mit Lars Jogereit die 6:0-Abwehr organisierte und mit Zweikampfstärke im Angriff bestach. „Das ist der Vorteil, wenn alle am gleichen Tag zu Hause spielen. Tim hätten wir wohl nicht überreden können, wenn er einen zweiten Wochenendtag hätte opfern müssen“, dankte Fröbel seinem Kumpel.

Mit Siegen der dritten, zweiten und der Landesligamannschaft war der Samstag sportlich gelungen, nur die Oberliga-A-Jugend verlor gegen Schlusslicht Soest.

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