Von Uwe Kramme

Verl. Verbandsligist TV Verl startet am morgigen Samstag mit einem Auswärtsspiel beim SV Westerholt in die Handballsaison 2021/2022. „Keine Ahnung, was uns da erwartet“, räumt Robert Voßhans ein, nicht viel über den Aufsteiger aus Herten zu wissen. „Aber wir sind immer ganz gut damit gefahren, uns nicht nach dem Gegner zu richten, sondern uns auf unser Spiel zu konzentrieren“, sagt der Coach im Vertrauen auf die eigenen Stärken.

Die beruhen vor allem auf den vielen Variationsmöglichkeiten, die der mit 18 Akteuren bewusst breit aufgestellte und zudem eng mit der in der Kreisliga spielenden „Zweiten“ verzahnte Kader hergibt. „In der Abwehr können wir jedenfalls auf jede Herausforderung reagieren“, glaubt Voßhans. Der Verler Coach macht indes kein Hehl daraus, dass er eine aggressive 3:2:1-Deckung bevorzugt, um nach Ballgewinnen schnell umschalten und die Tempovorteile seiner vielen jungen Leute ausspielen zu können. „Diese Spielweise wird auch dem Charakter der Mannschaft am ehesten gerecht.“


Der Ausfall von Eilke Voss, der sich in der Schlussphase der intensiven Vorbereitungeinen Achillessehnenriss zuzog, drohte die Planung allerdings zu durchkreuzen. Der 21-Jährige spielte in der offensiven und sehr viel Übersicht und Disziplin erfordernden Deckungsvariante auf der Halbposition nämlich eine wichtige Rolle. Nach dem 38:28-Sieg im letzten Test gegen den Landesligisten EGB Bielefeld konnte Voßhans jedoch Entwarnung geben. „Bastian Fischedick und Lennart Voss haben gezeigt, dass auch sie diese Position spielen können.“ Neben Eilke Voss muss der TV Verl in Westerholt möglicherweise auch auf Niklas Janzen verzichten. Dem Nachwuchsspieler machen Knieprobleme zu schaffen.

Weil er nicht nur Westerholt, sondern auch einige andere Gegner in der Verbandsliga, Staffel 2, noch nicht richtig einschätzen kann, belässt es Robert Voßhans vor dem Auftaktspiel bei einem eher vagen Saisonziel: „Wir wollen möglichst schnell nichts mit dem Kampf um den Klassenerhalt zu tun haben und dann mal schauen, was noch so geht.“ Von den 38 Verbandsligisten, die der Handballverband Westfalen in zwei 13- und eine 12er-Staffel eingeteilt hat, gehen am Saisonende 14 in die Landesliga runter, während die drei Staffelmeister in die Oberliga aufsteigen.

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