+++ WICHTIGE INFORMATION +++

+++ Spielbetrieb- und Zuschauerkonzept TV Verl Handball +++

Der TV Verl hat unter Berücksichtigung aller coronabedingten Vorgaben ein Konzept für die Durchführung von Handballspielen in den Sporthallen Verl erarbeitet.

Wir bitten alle Zuschauer, Helfer, Spieler, Schiedsrichter, Eltern, Fahrer etc., sich dieses Konzept durchzulesen und sich an den Spieltagen genau an das Konzept zu halten, damit wir in dem Rahmen, in dem wir uns "bewegen dürfen", Spiele durchführen können.

Vielen Dank für Ihr und euer Verständnis.

SPIELBETRIEBS- UND ZUSCHAUERKONZEPT TV VERL HANDBALL - PDF

 

Von Stefan Herzog

Verl (gl). „Bis vor die Tore der Bundesliga“. Nie war die Handballabteilung des TV Verl so nah dran, diese vor bald 15 Jahren mal als Saisonziel ausgegebene Vorgabe in die Tat umzusetzen, wie jetzt in der Qualifikation der weiblichen A-Jugendmannschaft.

Denn zu der Spielzeit 2020/21 wurde der Qualimodus geändert. Neben den gesetzten Vertretungen des Bundesliga-Nachwuchses der HSG Blomberg Lippe und BVB Dortmund stehen für Westfalen drei Bundesligaplätze bereit. Darum streiten vier Mannschaften. Wenn das von Hendryk Jänicke und Ruben Voßhans trainierte A-Jugendteam im Qualiturnier am 12./13. September also entweder den HSV Minden-Nord, HTV Hemer oder TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck hinter sich lässt, wären die Verlerinnen in einer der acht Fünfergruppen der A-Jugend-Bundesliga dabei.


In dieser Vorrunde werden fünf Spieltage ausgetragen, jede Mannschaft tritt zweimal auswärts, zweimal in eigener Halle an und setzt einmal aus. Damit hätten die Verlerinnen zwei Bundesliga-Heimspiele sicher. Wenn das keine Motivation ist. Dass es danach für den TVV in der Bundesliga noch weitergeht, ist sehr unwahrscheinlich.

„Doch es war noch nie so einfach, in diese erste Spielrunde der Bundesliga zu kommen. Obwohl die anderen Gegner allesamt sehr stark sind“, tut Jänicke, seitdem Kontaktsport in der Halle wieder möglich ist, mit den Spielerinnen alles dafür, um für die entscheidenden Spiele aim zweiten September-Wochenende gewappnet zu sein. Wann genau und wo gespielt wird, ist noch offen.

„Für die Mädels wäre das Erreichen der ersten Bundesligarunde ein Riesenschritt und für den Verein eine Auszeichnung für die Aufbauarbeit im Jugendbereich. Dann zeigen wir allen: Wir können es auch und gehören zu den 40 besten deutschen Mannschaften“, unterstreicht Jänicke.

So hatten sich die Mädels vorab bereit erklärt, auch eigenverantwortlich nach individuellen Plänen zu arbeiten, um fit für die drei Spiele über je 2x25 Minuten zu sein. „Das ist ein sehr großer Aufwand und kein Garant, dass es klappt. Aber wir wollen alles versuchen“, sagt der Trainer.

Donnerstags spielen die A-Jugendlichen oft gegen das ebenfalls von Jänicke trainierte Frauen-Oberligateam. Mit Alina von Mutius, Dana Olbina, Christina Mann und Marie-Sophie Weitzel haben vier Jugendliche auch schon Oberligaluft bei den Frauen geschnuppert.

Kader: Sophie Börschel, Johanna Tölke – Anna Dreier, Nele Fortmeier, Darleen Gerloff, Ilka Habig, Alexandra Karch, Christina Mann, Muriel Masur, Alina von Mutius, Dana Olbina, Patricia Primorac, Marie Sophie Weitzel und die Neuzugänge Hannah Hölz (HSG EGB Bielefeld), Lina Bartel (SpVg Steinhagen) und Lena Werner (HT Senne)

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