Von Stefan Herzog

Verl (gl). Ein aufregender Spieltag hat die A-Jugendhandballerinnen des TV Verl am Wochenende zum Topfavoriten in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga befördert. Entscheidend war dabei der Verler 39:32 (19:12)-Heimsieg über den bis dato ungeschlagenen HSV Minden-Nord. Doch auch die Konkurrenz musste mitspielen. Und sie spielte mit.

So hatte Minden 22 Stunden vor der Partie am Sonntag in Verl den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck mit 28:21 bezwungen. Und das unter Beobachtung von Ruben Voßhans, der die Verler Mannschaft gemeinsam mit Hendryk Jänicke betreut.

„Und Ruben hat gesagt, dass wir die schlagen können – auch mit sieben Toren Differenz. Denn die brauchten wir, um im Dreier-Vergleich mit dem punktgleichen TuS 97 und dann Minden auf Platz eins vorzurücken“, beschrieb Hendryk Jänicke die Ausgangslage.

Die vermittelte das Trainergespann in dem um eine Stunde vorgezogenen Treff dann auch der Mannschaft.

Die überzeugte vom Anpfiff an mit disziplinierter Spielweise. „Die Mädels haben genau das umgesetzt, was geplant war“, lobte Jänicke. So führte Gastgeber Verl vor Zuschauern schnell mit 9:5 und setzte sich auch vom 12:10-Zwischenstand gleich wieder ab. Beim Seitenwechsel betrug die Differenz mit 19:12 erstmals die erforderlichen sieben Tore und wuchs beim 22:13 sogar auf neun Treffer an.

Doch dann gab es einen Bruch. „Da wurde der Matchplan nicht mehr eingehalten“, so Jänicke, Der TVV kassierte viele Tore von Außen und beim 32:30 (nach 29:21-Führung) schien das Bundesligator wieder verschlossen. Doch nach einer Auszeit kehrten die Verlerinnen auf den Erfolgsweg zurück und lagen am Ende wieder gegen körperlich abbauende Gäste mit den erforderlichen sieben Treffern vorn.

„Für Minden war das mit den zwei aufeinanderfolgenden Spielen nicht ideal. Da hatten wir es einfacher mit dem Spielplan. Aber es ist nun mal so ausgelost worden“, sagte Verls Trainer Jänicke. So führte Verl den Dreier Vergleich nach Abpfiff der Partie bei je 2:2-Punkten mit 65:65-Toren vor Minden (60:60-Tore) und Jöllenbeck (54:54) an.




Minden besiegt, Jöllenbeck patzt

Verl (zog). Die gesamte Rechnerei war aber nur eine Stunde nach Abpfiff der Verler Partie schon wieder hinfällig, weil der TuS 97 überraschend gegen Lünen einen Punkt einbüßte und sich mit 3:3-Zählern aus dem Aufstiegsrennen verabschiedete.

Wenn der TV Verl nun das letzte Spiel am Dienstag um 19 Uhr in Lünen gewinnt, dann ist der erneute Aufstieg in die Bundesliga aufgrund des gewonnen direkten Vergleichs mit Minden sicher.

„Da müssen wir zu 100 Prozent da sein. Denn wir brauchen beide Punkte. Und mit einer vernünftige Leistung schaffen wir das auch“, ist Hendryk Jänicke zuversichtlich, dass seine Mannschaft am Dienstag die Aufstiegsrunde mit 6:2-Punkten als Tabellenführer und damit direkter Aufsteiger in die Bundesliga abschließen wird.

TVV: Heidmeier/Börschel – Gerloff, Hermann, Pepping (1), Brüning, Habig (14/7), Olbina (5), Busert (3), Hölz (6), Primorac, Bartel (1), Poon (5/4), Thiele (4)

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