Von Stefan Herzog

Verl (gl). Die A-Jugendhandballerinnen des TV Verl werden den gestrigen ersten Schultag mit müden Augen durchlitten haben. Denn am Dienstagabend hat das Team von Hendryk Jänicke und Ruben Voßhans mit dem glanzlosen, aber ungefährdeten 31:21 (16:11)-Sieg beim Lüner SV die Aufstiegsrunde als Tabellenerster beendet und damit die erneute direkte Qualifikation zur Bundesliga perfekt gemacht. Und das wurde nach der Rückkehr aus Lünen (mit Genehmigung der Eltern) noch lange gefeiert.

Immerhin bekamen die Spielerinnen dafür gestern Abend trainingsfrei. Doch ab heute heißt es Konzentration auf die kommenden Aufgaben. Denn die sind vielfältig. Wahrscheinlich wird es bis zum Anpfiff der ersten Vorrundenpartie der Bundesliga noch bis zum Oktober dauern. Der genaue Modus wird in einem Video-Staffeltag in der kommenden Woche bekanntgegeben. Denn zuerst einmal müssen ja die Tabellenzweiten HSV Minden Nord aus Westfalen und Turnerschaft St. Tönis aus Niederrhein noch den dritten NRW-Bundesligisten ermitteln.


Durch die gewonnene Quali hat sich die Verler A-Jugend aber automatisch ihren Platz in der nach den Herbstferien startenden Oberliga, der höchsten westfälischen Spielklasse, gesichert. „Und da werden wir um die Favoritenrolle nicht herumkommen. Da wird jeder Gegner versuchen, den Bundesligateilnehmer zu besiegen“, weiß Trainer Hendryk Jänicke. Des Weiteren zählen einige Spielerinnen zum Kader des Frauen-Oberligateams, das am 5. September sein erstes Punktspiel in Everswinkel bestreitet.

Das große Ziel für die Bundesliga lautet nach den drei Niederlagen im Vorjahr nun, als erste Mannschaft des Kreises Gütersloh Bundesligapunkte zu erringen. In den drei Partien (als Termine denkbar sind Oktober, November und Januar) dürften die Verlerinnen als Gegner die Nachwuchsteams von Frauen-Erst-, Zweit- und Drittligisten erwarten.

„Dass wir gegen Leverkusen, Blomberg oder eventuell gegen Minden spielen, ist unwahrscheinlich“, erwarten Voßhans und Jänicke Gegner wie Schwerin, Hannover, Potsdam oder Leipzig. Beenden sie die Vorrunde erneut auf Rang vier, ist das Kapitel Bundesliga nach drei Spielen beendet. Denn nur die ersten beiden kommen in die Hauptrunde. Der Tabellendritte spielt weiter im DHB-Pokal. „Und das ist unser Ziel“, hofft das Trainergespann dort auf weitere Vergleiche auf Topniveau.

Dass sich die Mannschaft zuerst einmal in der Oberliga behauptet, davon geht Hendryk Jänicke aus. „Die Qualität haben wir, auch weil viele Spielerinnen bereits bei den Frauen mittrainieren und spielen.“


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