Von Stefan Herzog

Verl (gl). Die A-Jugendhandballerinnen des TV Verl werden den gestrigen ersten Schultag mit müden Augen durchlitten haben. Denn am Dienstagabend hat das Team von Hendryk Jänicke und Ruben Voßhans mit dem glanzlosen, aber ungefährdeten 31:21 (16:11)-Sieg beim Lüner SV die Aufstiegsrunde als Tabellenerster beendet und damit die erneute direkte Qualifikation zur Bundesliga perfekt gemacht. Und das wurde nach der Rückkehr aus Lünen (mit Genehmigung der Eltern) noch lange gefeiert.

Immerhin bekamen die Spielerinnen dafür gestern Abend trainingsfrei. Doch ab heute heißt es Konzentration auf die kommenden Aufgaben. Denn die sind vielfältig. Wahrscheinlich wird es bis zum Anpfiff der ersten Vorrundenpartie der Bundesliga noch bis zum Oktober dauern. Der genaue Modus wird in einem Video-Staffeltag in der kommenden Woche bekanntgegeben. Denn zuerst einmal müssen ja die Tabellenzweiten HSV Minden Nord aus Westfalen und Turnerschaft St. Tönis aus Niederrhein noch den dritten NRW-Bundesligisten ermitteln.

Handball: A-Mädchen des TV Verl besiegen Minden in der Aufstiegsrunde mit 39:32. Zum Happyend muss heute noch ein Sieg beim SV Lünen her

Verl. Mit einem 39:32-Sieg gegen die HSV Minden-Nord haben die A-Jugend-Handballerinnen des TV Verl das Tor zur Bundesliga ganz weit aufgestoßen. „Um durchzugehen, müssen wir diese klasse Leistung noch einmal wiederholen und auch beim SV Lünen gewinnen.“ Trainer Hendryk Jänicke hatte in der großen Siegesfreude am Sonntag bereits das Abschlussspiel der Aufstiegsrunde am heutigen Dienstag im Blick.

Nach ihrer 26:33-Niederlage beim TuS Bielefeld-Jöllenbeck am vergangenen Mittwoch hatten die Verlerinnen das Rennen um den Gruppensieg und den direkten Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse bereits so gut wie verloren. Durch das 21:28 der Bielefelderinnen in Minden am Samstag waren sie aber wieder ins Geschäft gekommen.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Ein aufregender Spieltag hat die A-Jugendhandballerinnen des TV Verl am Wochenende zum Topfavoriten in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga befördert. Entscheidend war dabei der Verler 39:32 (19:12)-Heimsieg über den bis dato ungeschlagenen HSV Minden-Nord. Doch auch die Konkurrenz musste mitspielen. Und sie spielte mit.

So hatte Minden 22 Stunden vor der Partie am Sonntag in Verl den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck mit 28:21 bezwungen. Und das unter Beobachtung von Ruben Voßhans, der die Verler Mannschaft gemeinsam mit Hendryk Jänicke betreut.

„Und Ruben hat gesagt, dass wir die schlagen können – auch mit sieben Toren Differenz. Denn die brauchten wir, um im Dreier-Vergleich mit dem punktgleichen TuS 97 und dann Minden auf Platz eins vorzurücken“, beschrieb Hendryk Jänicke die Ausgangslage.

Verl (zog). Das zweite Spiel in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga haben die A-Jugendhandballerinnen des TV Verl gestern mit 26:33 (13:12) beim TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck verloren. Das fiel auch deshalb so deutlich aus, weil es die Verlerinnen nicht schafften, sich für viel Aufwand und gut herausgespielte Chancen im Angriff zu belohnen. So brachte das Team von Hendryk Jänicke und Ruben Voßhans sieben Strafwürfe nicht im Tor unter.

Noch mit dem Pausenpfiff hatte Verl von der „Marke“ die Chance, die 13:12-Führung auf zwei Tore zu erhöhen. Das gelang genauso nicht, wie sich in Überzahl nach Wiederanpfiff Sicherheit zu holen. Stattdessen setzen sich die Gastgeberinnen bis zur 37. Minute entscheidend von 13:14 auf 18:14 ab. „Dann gingen in der Abwehr zunehmend Abstimmung und Ordnung verloren“, sagte Ruben Voßhans.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Der Auftakt in die Aufstiegsrunde zur Bundesliga mit vier Spielen in zehn Tagen ist den A-Jugendhandballerinnen des TV Verl am Samstag vom Ergebnis deutlich und spielerisch souverän gelungen. „Ich bin überrascht, dass wir so gut gestartet sind“, kommentierte Trainer Hendryk Jänicke den 31:23 (19:12)-Erfolg über den SC DJK Everswinkel vor mehr als 100 unter Einhaltung der Corona-Auflagen zugelassenen Zuschauern in der Verler Dreifachhalle.

Der nach einem Acht-Tore-Lauf vom 10:10 zum 18:10 zum Ende der ersten Halbzeit ungefährdete Erfolg zeigt, dass die Mannschaft bei ihrem Unterfangen, zum zweiten mal in Folge zumindest die Vorrundenspiele der A-Jugend-Bundesliga zu erreichen, auf einem guten Weg ist.

Der Trainer leitet daraus keine Favoritenstellung ab

Vielversprechender Auftakt
Von Uwe Kramme

Verl. Die A-Jugend-Handballerinnen des TV Verl sind am Sonntag mit einem verdienten 31:23-Sieg gegen die DJK Everswinkel in die Aufstiegsrunde zur Bundesliga gestartet. So sehr sich Hendryk Jänicke auch über die starke Leistung seines Teams freute, eine Favoritenstellung mochte er aus ihr nicht ableiten. Der Coach der 16 bis 18 Jahre alten Verler Handballerinnen sprach lediglich von einem ersten Schritt zum großen Ziel: „Die HSV Minden und der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck sind Gegner auf Augenhöhe, und den Lüner SV kann ich überhaupt noch nicht einschätzen.“

Von STEFAN HERZOG

Verl (gl). Nach fast einem Jahr Coronapause ist schon Außergewöhnliches nötig, um für Begeisterung zu sorgen. So wie bei der Aktion, von der die beiden Verler Handballtrainer Hendryk Jänicke und Ruben Voßhans berichten. Diese startet mit einer Anfrage über Infos zu einem künftigen Gegner und endet mit einem Videolob des Frauen-Bundestrainers Henk Groener. „Daran merkt man, dass wir alle eine Handballfamilie sind“, sagt Voßhans.

Dazwischen liegen für die A-Jugendhandballerinnen des TV Verl einige tausend Liegestütze, Situps und ähnliche Fitnessübungen, aber auch gemalte Bilder, Gesangsbeiträge und Gedichte.

Weil der Berliner TSC in der A-Jugend-Bundesliga gegen den HSV Minden-Nord spielen musste, gegen den das Verler Team in der Quali angetreten war, entwickelte sich ein Kontakt, der im März in der Anfrage der Berlinerinnen mündete, ob das weibliche A-Jugendteam an einer vom TSC initiierten „Lockdown-Olympiade“ teilnehmen würde.

Verl (gl). In vier Vorrundenspielen haben die Handball-A-Juniorinnen des TV Verl Bundesliga-Luft geschnuppert. Ein Aufstieg, der nun auch im Goldenen Buch der Stadt Verl dokumentiert ist. Bürgermeister Michael Esken hatte das Buch mit in die Dreifachhalle gebracht, als am vergangenen Samstag das Heimspiel gegen Borussia Dortmund anstand.

Und bevor die Spielerinnen aufs Feld gingen, durften sie sich gemeinsam mit ihren beiden Trainern Ruben Voßhans und Hendryk Jänicke eintragen. Das notwendige Quäntchen Glück brachte ihnen das leider nicht: Am Ende mussten sie sich mit 22:39 geschlagen geben, wurden damit Gruppenletzte und spielen nun in der Oberliga weiter. Eine tolle Erfahrung war die Stippvisite in der Bundesliga dennoch.

Zumal die Qualifikation aufgrund der Corona-Pandemie unter schwierigen Bedingungen stattfinden musste: Während des Lockdowns konnte zunächst nur virtuell trainiert werden. Nach Wiederaufnahme der „echten“ Trainingseinheiten blieben gerade noch 80 Tage bis zum ersten Spiel. Doch die Handballerinnen gaben Vollgas, absolvierten zum Teil fünf Trainingseinheiten pro Woche.

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