Verl (zog). Wenn schon, denn schon. Gleich im ersten Spiel der Bundesliga-Vorrunde treten die A-Jugendhandballerinnen des TV Verl am Samstag um 14 Uhr beim aktuellen deutschen Meister HC Leipzig an. Und damit das Gastspiel in der Brüderhölle genannten Sporthalle an der Brüderstraße nicht nur sportlich unvergessen bleibt, macht sich das Team mit Trainern und Betreuern schon am heutigen Freitag auf den Weg in die sächsische Metropole.

Chancen rechnen sich die von Hendryk Jänicke und Ruben Voßhans trainierten Spielerinnen nicht aus, wollen dafür aber versuchen, den HC Leipzig, der auch in dieser Saison mit zu den Favoriten auf den DM-Titel zählt, etwas zu ärgern oder vor die ein oder andere ungewohnte Aufgabe zu stellen. „Die Mädels wollen aber auch genießen, dass sie vielleicht gegen die ein oder andere künftige Bundesliga- oder auch Nationalspielerin antreten. Wir freuen uns alle auf das Wochenende“, sagt Jänicke. So ist am Samstag nach dem Spiel noch ein Teamduell geplant und danach wird sicherlich noch nicht zur Bettruhe gerufen. Am Sonntag geht es zurück nach Ostwestfalen.

Die Mühen im Training haben sich also gelohnt, die Sorgen, ob und wie es losgehen würde, waren erst einmal unnötig. Somit sind auch unsere Mannschaften wieder in den öffentlichen Fokus gerückt. Und da hat ja auch die weibliche A1 schon viele positive Schlagzeilen mit der erfolgreichen Quali für die am 02.10. beginnende Jugendbundesliga gemacht.

Doch auch viele andere Jugendteams haben schon Aufstiegsspiele gemacht. Wie die weibliche B, die mit den Trainern Hendryk Jänicke und Lars Jogereit mit dem Ziel Oberliga in die auf Kreisebene startende Quali gegangen war. Vom 3. bis zum 12. September galt es vier Spiele nicht nur zu bestreiten, sondern nach Möglichkeit auch zu gewinnen. Das haben die B-Mädchen mehr als souverän hinbekommen. Denn mit 8:0-Punkten standen sie unangefochten ganz oben in der Tabelle, nachdem jedes Spiel mit mindestens zehn Toren Differenz gewonnen worden war.

Gleich zum Auftakt ging es mit Respekt gegen die im Vorfeld als stärksten Gegner eingestuften Unionerinnen aus Halle. Als diese Hürde klar übersprungen worden war, wurde auch die JSG Steinhagen-Brockhagen, JSG Hesselteich-Loxten und die TG Hörste deutlich in die Schranken verwiesen.

Verl (kra). Bei der Einteilung der 32 qualifizierten Teams in die acht Bundesliga-Vorrundengruppen sind die A-Jugend-Handballerinnen des TV Verl für ihren Erfolg in der westfälischen Aufstiegsrunde belohnt worden. Das Team von Trainer Hendryk Jänicke trifft am 2. Oktober auf den amtierenden Deutschen Meister in dieser Altersklasse, den HC Leipzig. „Meine Mädchen freuen sich schon jetzt auf diese ganz besondere Herausforderung und natürlich auf die Drei-Tage-Fahrt nach Leipzig“, erklärte der Coach.

Außerdem treffen die Verlerinnen in Heimspielen auf den TV Aldekerk (24. Oktober) und den TuS Königsdorf (31. Oktober). Nach der einfachen Spielrunde verbleiben die beiden Tabellenersten im Wettbewerb um den DM-Titel. Der Dritte qualifiziert sich für den deutschen Pokalwettbewerb. „Gegen Leipzig und Aldekerk, das in der vergangenen Saison die DM-Zwischenrunde erreicht hat, hängen die Trauben für uns natürlich hoch“, weiß Jänicke. Gegen Königsdorf, das über die rheinische Aufstiegsrunde in die Bundesliga gekommen ist, rechnet er sich aber eine Chance aus.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Die A-Jugendhandballerinnen des TV Verl werden den gestrigen ersten Schultag mit müden Augen durchlitten haben. Denn am Dienstagabend hat das Team von Hendryk Jänicke und Ruben Voßhans mit dem glanzlosen, aber ungefährdeten 31:21 (16:11)-Sieg beim Lüner SV die Aufstiegsrunde als Tabellenerster beendet und damit die erneute direkte Qualifikation zur Bundesliga perfekt gemacht. Und das wurde nach der Rückkehr aus Lünen (mit Genehmigung der Eltern) noch lange gefeiert.

Immerhin bekamen die Spielerinnen dafür gestern Abend trainingsfrei. Doch ab heute heißt es Konzentration auf die kommenden Aufgaben. Denn die sind vielfältig. Wahrscheinlich wird es bis zum Anpfiff der ersten Vorrundenpartie der Bundesliga noch bis zum Oktober dauern. Der genaue Modus wird in einem Video-Staffeltag in der kommenden Woche bekanntgegeben. Denn zuerst einmal müssen ja die Tabellenzweiten HSV Minden Nord aus Westfalen und Turnerschaft St. Tönis aus Niederrhein noch den dritten NRW-Bundesligisten ermitteln.

Handball: A-Mädchen des TV Verl besiegen Minden in der Aufstiegsrunde mit 39:32. Zum Happyend muss heute noch ein Sieg beim SV Lünen her

Verl. Mit einem 39:32-Sieg gegen die HSV Minden-Nord haben die A-Jugend-Handballerinnen des TV Verl das Tor zur Bundesliga ganz weit aufgestoßen. „Um durchzugehen, müssen wir diese klasse Leistung noch einmal wiederholen und auch beim SV Lünen gewinnen.“ Trainer Hendryk Jänicke hatte in der großen Siegesfreude am Sonntag bereits das Abschlussspiel der Aufstiegsrunde am heutigen Dienstag im Blick.

Nach ihrer 26:33-Niederlage beim TuS Bielefeld-Jöllenbeck am vergangenen Mittwoch hatten die Verlerinnen das Rennen um den Gruppensieg und den direkten Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse bereits so gut wie verloren. Durch das 21:28 der Bielefelderinnen in Minden am Samstag waren sie aber wieder ins Geschäft gekommen.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Ein aufregender Spieltag hat die A-Jugendhandballerinnen des TV Verl am Wochenende zum Topfavoriten in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga befördert. Entscheidend war dabei der Verler 39:32 (19:12)-Heimsieg über den bis dato ungeschlagenen HSV Minden-Nord. Doch auch die Konkurrenz musste mitspielen. Und sie spielte mit.

So hatte Minden 22 Stunden vor der Partie am Sonntag in Verl den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck mit 28:21 bezwungen. Und das unter Beobachtung von Ruben Voßhans, der die Verler Mannschaft gemeinsam mit Hendryk Jänicke betreut.

„Und Ruben hat gesagt, dass wir die schlagen können – auch mit sieben Toren Differenz. Denn die brauchten wir, um im Dreier-Vergleich mit dem punktgleichen TuS 97 und dann Minden auf Platz eins vorzurücken“, beschrieb Hendryk Jänicke die Ausgangslage.

Verl (zog). Das zweite Spiel in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga haben die A-Jugendhandballerinnen des TV Verl gestern mit 26:33 (13:12) beim TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck verloren. Das fiel auch deshalb so deutlich aus, weil es die Verlerinnen nicht schafften, sich für viel Aufwand und gut herausgespielte Chancen im Angriff zu belohnen. So brachte das Team von Hendryk Jänicke und Ruben Voßhans sieben Strafwürfe nicht im Tor unter.

Noch mit dem Pausenpfiff hatte Verl von der „Marke“ die Chance, die 13:12-Führung auf zwei Tore zu erhöhen. Das gelang genauso nicht, wie sich in Überzahl nach Wiederanpfiff Sicherheit zu holen. Stattdessen setzen sich die Gastgeberinnen bis zur 37. Minute entscheidend von 13:14 auf 18:14 ab. „Dann gingen in der Abwehr zunehmend Abstimmung und Ordnung verloren“, sagte Ruben Voßhans.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Der Auftakt in die Aufstiegsrunde zur Bundesliga mit vier Spielen in zehn Tagen ist den A-Jugendhandballerinnen des TV Verl am Samstag vom Ergebnis deutlich und spielerisch souverän gelungen. „Ich bin überrascht, dass wir so gut gestartet sind“, kommentierte Trainer Hendryk Jänicke den 31:23 (19:12)-Erfolg über den SC DJK Everswinkel vor mehr als 100 unter Einhaltung der Corona-Auflagen zugelassenen Zuschauern in der Verler Dreifachhalle.

Der nach einem Acht-Tore-Lauf vom 10:10 zum 18:10 zum Ende der ersten Halbzeit ungefährdete Erfolg zeigt, dass die Mannschaft bei ihrem Unterfangen, zum zweiten mal in Folge zumindest die Vorrundenspiele der A-Jugend-Bundesliga zu erreichen, auf einem guten Weg ist.

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