Verl (kra). Die Handballerinnen des TV Verl II haben das Landesliga-Spitzenspiel beim TSV Oerlinghausen mit 22:23 verloren. „Da war eindeutig mehr drin für uns“, berichtete Lars Jogereit, „denn wir haben bis zum 19:18 geführt und in der Schlussminute nach dem Anschlusstreffer von Alica Lippmann noch die Chance gehabt, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Wir haben unsere Überzahl nach einer Zeitstrafe gegen Oerlinghausen beim letzten Angriff aber nicht gut ausgespielt.“ Allerdings hätte sich schon vorher deutlich bemerkbar gemacht, dass mit Julia Löhr und Alandra Krach zwei Wechselmöglichkeiten gefehlt hätten, erklärte Jogereit.

Mit nun 10:6 Punkten und Platz zweit hinter dem TSV Oerlinghausen (16:2) könne er aber ganz gut leben, versicherte der Verler Coach. „Denn nachdem wir zwei Jahre lang dem Abstieg nur knapp entgangen sind, geht es für uns in dieser Saison darum, den Klassenerhalt frühzeitig klar zu machen.“ Die Verler Tore in Oerlinghausen erzielten Lippmann (8/4), Zimmermann (5), Poon (3), Schmidt (3), Görlich (2) und Mersch.

Kreis Gütersloh (zog). Erfreulicher Spieltag für das heimische Duo in der Frauenhandball-Landesliga: Mit Siegen haben sich der TV Verl II auf Rang zwei und die TSG Harsewinkel auf Platz vier oben in der Tabelle etabliert und sind nur durch einen Punkt getrennt (6:2-Punkte für Verl, 7:3 bei der TSG).

SpVg Steinhagen – TV Verl II 13:16 (8:5). Das Ergebnis deutet es an: „Es war eine Abwehrschlacht“, beschrieb TVV-Trainer Lars Jogereit den Auswärtssieg im Kreisderby. Dabei verdienten Anna Dreier und Jasmin Zimmermann im Zentrum mit „unfassbar guter Beinarbeit“ ein Sonderlob. „Sie haben immer um die Sperre herum gearbeitet, jeden Schritt gemacht und bei Zweikämpfen geholfen.“ So wurden die Steinhagenerinnen ins Zeitspiel oder zu Ballverlusten gezwungen. Doch im Angriff vergaben die Verlerinnen zu viele Chancen, auch beim Gegenstoß oder von der „Marke“. „16 Tore sind zu wenig, aber wir haben verdient gewonnen, zumal es ein wildes Spiel war, weil beide sich vom Publikum in der gut gefüllten Halle haben mitreißen lassen“, bilanzierte Jogereit.

Kreis Gütersloh (gl/zog). Sieg und Niederlage verbuchte das heimische Duo in der Frauenhandball-Landesliga. Genauso wie in der Vorwoche. Doch diesmal freute sich der TV Verl über zwei Punkte bei Spitzenreiter Senne und Tabellenplatz fünf (5:3-Punkte), während sich die TSG Harsewinkel deutlich in Oerlinghausen geschlagen geben musste und mit 4:4-Zählern Tabellenplatz sieben belegt.

HT SF Senne – TV Verl II 21:24 (10:12). Der Sieg beim bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter gelang der Verler Reserve mit der gleichen Besetzung wie bei der letztwöchigen Niederlage gegen Halle. Bis auf Linkshänderin Nina Strohmeier aus der ersten Mannschaft, die den Kader verstärkte, weil einige Spielerinnen angeschlagen waren. „Die Mannschaft war insgesamt sehr gut, hat leidenschaftlich gekämpft und sich auch bei Rückständen nie aufgegeben“, freute sich Trainer Lars Jogereit über die Steigerung. Ein Extralob gab es für Torfrau Judit Esken, die vier Siebenmeter parierte und auch fast alle Würfe von Außen wegfischte. „In meinen Augen haben wir verdient gewonnen“, kommentierte Jogereit die stets knappe und umkämpfte Partie.

Kreis Gütersloh (zog). Die Teams aus Senne und Steinhagen sind in der Frauenhandball-Landesliga 2 noch verlustpunktfrei, haben aber auch erst ein Spiel absolviert. Somit führt die zweite Mannschaft des TV Verl nach dem Heimsieg über die SpVg Versmold erst einmal die Tabelle mit 3:1 Punkten an. Die TSG Harsewinkel musste sich HT SF Senne knapp geschlagen geben.

TV Verl II – SpVg Versmold 25:22 (13:13). Es dauerte 15 Minuten, ehe die Verlerinnen beim 6:5 zum ersten Mal vorne lagen. Dafür gaben sie die Führung dann nicht mehr aus den Händen. „Wir haben eine starke Abwehr gestellt, es aber nicht geschaffte uns klar abzusetzen, obwohl wir die bessere Mannschaft waren“, musste Trainer Lars Jogereit hinnehmen, dass sich die Gäste wieder bis auf ein Tor (15:14, 19:18, 22:21, 23:22) herankämpften. Verlassen konnte sich die Mannschaft des Trainergespanns Jogereit/Christoph Jülke auf die Treffsicherheit von Adeline Schmidt, die zwölfmal (davon zweimal per Siebenmeter) erfolgreich war. Die beiden entscheidenden Treffer in der Schlussminute erzielte Christina Mann, die im ganzen auf fünf Tore kam.

Kreis Gütersloh (zog/man). Gleich im ersten Spiel der Saison 2021/22 stellte sich für Frauenhandball-Landesligist TV Verl II die Frage „Punkt gewonnen oder verloren?“ Denn in der ersten Halbzeit dominierte das Team von Lars Jogereit und Christoph Jülke beim TuS Brockhagen, verpasste es aber, sich auf mehr als drei Tore bei der 12:9-Führung zum Seitenwechsel abzusetzen. Der Start in Halbzeit zwei misslang komplett. Beim 13:17-Rückstand nahm das Trainergespann eine Auszeit und brachte die um Oberligatrofrau Michaela Hillebrandova verstärkte Reserve wieder in die Spur. In der 57. Minute lang Verl noch 21:24 hinten, vergab in Überzahl 45 Minuten vor dem Abpfiff die vermeintlich letzte Chance zum Ausgleich, kam dank offener Manndeckung aber noch einmal in Ballbesitz und bejubelte dann den mit dem Schlusspfiff erzielten Ausgleich zum 24:24 durch Adeline Schmidt.

Handball: A-Mädchen des TV Verl beenden ihre Stippvisite in der Bundesliga als Gruppenletzte

Verl. Die A-Juniorinnen des TV Verl haben am Samstag in der Handball-Bundesliga auch ihr viertes und letztes Spiel klar und deutlich verloren. Nach dem 22:39 gegen Borussia Dortmund muss die Verler Mannschaft mit null Punkten und 105:156 Toren mit dem letzten Gruppenplatz hinter der TSG Kelsch (2 Punkte), dem HC Gelpe/Strombach (4), den Dortmunderinnen (6) und der HSG Bensheim/Auerbach (8) Vorlieb nehmen.

Trainer Hendryk Jänicke fand am Samstag immerhin an der ersten Halbzeit, in der sich seine Mannschaft tatsächlich wacker geschlagen hatte und nur mit 12:19 in Rückstand geraten war, Gefallen. „Nach der Pause haben wir dann einen Gegenstoß nach dem anderen kassiert, weil wir uns zu viele leichte Ballverluste erlaubt haben und das Rückzugsverhalten nicht in Ordnung war“, sagte Jänicke. Und: „So sollte man sich in seinem letzten Bundesligaspiel nicht präsentieren, da sollte man mehr dagegenhalten“, las er seinen Handballerinnen die Leviten.

Unter dem Strich hätte die Stippvisite in der deutschen Nachwuchselite seinem Team aber unglaublich viel gebracht. „Die Mädels haben jetzt einmal gesehen, wie in der Leistungsspitze Handball gespielt wird. Jede für sich hat deshalb einen Schritt nach vorn gemacht.“

Verl (lun). Die Oberliga-Handballerinnen des TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck sind bei ihrem Saisonauftakt gegen LIT Tribe mächtig unter die Räder gekommen, haben 15:38 verloren. Hendryk Jänicke, Trainer des TV Verl, sieht darin aber keinen Freifahrtschein für sein Team.

„Bielefeld kann definitiv mehr und wird das im ersten Heimspiel gegen uns zeigen wollen“, ist sich Jänicke sicher und folgert: „Wir stellen uns auf eine ganz schwere Partie ein.“Auf eine Personalie kann sich sein Team aber schon gut vorbereiten: Pia Laker ist vor der Saison vom TVV nach Bielefeld gewechselt. „Wir wissen, wo ihre Stärken liegen und wie sie spielt“, unterstreicht Jänicke. Abseits davon ist für für den Verler Chef an der Seitenlinie wichtig, dass sich seine Mannschaft auf ihr eigenes Spiel konzentriert. Denn beim 27:23-Auftaktsieg über Brockhagen hat ihm die Abstimmung innerhalb der Abwehr noch nicht gefallen.

„Das muss besser werden, damit es uns nicht zum Verhängnis wird“, weiß Jänicke. Abgesehen von Michelle Osmers (privat verhindert) sind alle Verlerinnen fit. Muriel Masur und Dana Olbina (eigene A-Jugend) werden den TVV verstärken.

Christian Bunkenburg und Sven Barthel, die gemeinsam beim TV Verl sowohl die weibliche A-Jugend in der Oberliga als auch die zweite Frauenmannschaft in der Landesliga trainieren, konnten sich, so Bunkenburg, „in wesentlichen Teilen des Vertrages“ für die Spielzeit 2020/21 nicht mit der neuen Abteilungsleitung einig werden und sind deshalb offen für neue Aufgaben. Beide wollen weiter gemeinsam arbeiten und demnächst ihre B-Lizenz angehen. Zudem trainiert Bunkenburg weiter den Männer-Kreisligisten TV Werther II, Sven Barthel wird weiter für die TG Hörste II spielen.

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