Kreis Gütersloh (zog). Zweimal hatte der TV Verl sein erstklassig sowie international besetztes Handballturnier kurz vor Rückrundenbeginn in der Bundesliga als Salming-Cup ausgerichtet. Zweimal hatten die Organisatoren um Andreas Guntermann danach überlegt, ob der Aufwand lohnt. Nun werden die Verler für ihre Ausdauer und ihren Mut belohnt. Denn die dritte Turnierauflage, die erstmals Wintercup heißt und einige Neuerungen umfasst, fällt am Wochenende in die entscheidende Phase der Weltmeisterschaft und wird getragen von der im ganzen Land spürbaren Handball-Euphorie.

Das Teilnehmerfeld ist mit zwei dänischen Teams, Hammarby I.F aus Schweden, sowie den deutschen Erstligisten MT Melsungen (Sieger 2017), Bergischer HC (Sieger 2018) dem regionalen Aushängeschild TBV Lemgo und den Zweitliga-Topteams TuS N- Lübbecke, VfL Lübeck-Schwartau das bislang attraktivste.

Die Vorrunde am morgigen Freitag wurde erstmals ausgelagert und wird an vier Spielorten ausgetragen. So spielen jeweils um 19 Uhr (und damit genau zwischen den beiden WM-Halbfinals) in Ennigerloh der Bergische HC gegen Hammarby und in Porta Westfalica TuS N-Lübbecke gegen Lübeck.

Gleich zwei heimische Vereine haben sich als Ausrichter eines Vorrundenspiels verpflichtet. Karten für das vom Herzebrocker SV ausgerichtete Duell zwischen Lemgo und Lübeck-Schwartau gibt es nicht mehr, die 320 Tickets sind längst vergriffen. „Es wird pickepackevoll“, sagt Tobias Ahlke.

Und damit meint der Geschäftsführer der Handballer des Herzebrocker SV nicht nur die Tribüne in der Sporthalle am Hallenbad, sondern auch das Rahmenprogramm. Nicht mit dabei ist auf Lemgoer Seite Tim Suton, der vor zwei Tagen als Spielmacher für den verletzten Martin Strobel von Bundestrainer Christian Prokop für das Nationalteam nachnominiert wurde.

In Gütersloh weht bei der Begegnung MT Melsungen gegen Skanderborg Handbold durch Tobias Reichmann ein kräftiger WM-Hauch durch die Innenstadthalle. Der Melsunger Rechtsaußen war, genau wie Suton, kurz vor WM-Beginn aus dem Kader gerutscht, reiste daraufhin nach Florida und verschickte umstrittene Kommentare über die sozialen Netzwerke. Jetzt trainiert der 30-Jährige wieder und dürfte für Melsungen auflaufen. Die Mannschaft von Heiko Grimm hat aber noch mehr zu bieten. Die Müller-Zwillinge oder Timm Schneider sowie Lasse Mikkelsen in der Angriffsmitte, Michael Allendorf auf Linksaußen sind Bundesliga-Spitzenklasse und haben Nationalmannschaftserfahrung.




Auf einen Blick

Restkarten: Eintrittskarten für die Freitagsbegegnung in Gütersloh (10/5 Euro) sind ebenso noch zu haben, wie für die Halbfinalspiele in Verl am Samstag sowie am Finaltag am Sonntag (12/5 Euro).

Video-LED-Leinwand: Mit Unterstützung der Firma mmc-Video und Lichttechnik des Spexarders Udo Dommermuth werden die Handballfans beim WM-Halbfinale in Gütersloh am Freitag und den Finalspielen in Verl am Sonntag auf einer 20 Quadratmeter großen LED-Wand (3,30 x 5 Meter) kein Tor verpassen - bequem von der Tribüne aus und gemeinsam mit den Spielern des Wintercups. In Herzebrock werden die Halbfinals der WM um 17.30 und 20.30 Uhr in der Mensa der Von-Zumbusch-Gesamtschule übertragen.

Start mit Minis: In Gütersloh beginnt der Handballtag um 17 Uhr mit einem Mini-Spielfest, an dem neben der HSG die Kleinsten des TV Isselhorst, TSG Rheda und Wiedenbrücker TV teilnehmen. In Herzebrock sind von 16 bis 17.30 Uhr alle Grundschulkinder der Gemeinde eingeladen, um das „Hanniball-Abzeichen“ des DHB zu erringen.

G.O.G.: Beide dänischen Teams reisen am Donnerstag an. G.O.G. Handbold hat sich im letzten Spiel der Hinrunde die Herbstmeisterschaft gesichert, diesen Sieg jedoch teuer bezahlt. Linkshänder und Haupttorschütze Niclas Kirkeløkke erlitt einen Kreuzbandriss und wird erst wieder in der nächsten Serie, dann aber bei den Rhein-Neckar-Löwen, auflaufen.

Skanderborg: Die Jütländer haben es bis ins Final Four des dänischen Pokals geschafft, das am 16./17. März ausgespielt wird. „Sie spielen einen attraktiven Handball und profitieren von ihrer Jugendakademie“, sagt einer, der es wissen muss, nämlich der aus Dänemark stammende und einst in Verl und Gütersloh aktive Trainer Kim Sörensen.

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