28:27 – Schlagwurf von Theuerkauf

Herzebrock-Clarholz (ark). Das feinste Kabinettstückchen gab es zum Schluss: Mit einem Schlagwurf aus zehn Metern in den rechten Torgiebel erzielte Christoph Theuerkauf gestern Abend 21 Sekunden vor dem Abpfiff den 28:27-Siegtreffer für den TBV Lemgo gegen den VfL Lübeck-Schwartau.
Mit diesem knappen, aber für Trainer Florian Kehrmann („Wir haben den Erfolg etwas mehr gewollt“) verdienten Sieg, ist der Handball-Bundesligist ins Halbfinale des Winter-Cups eingezogen und trifft am heutigen Samstag in Verl auf das dänische Spitzenteam Skanderborg.
Moment mal, Theuerkauf und Schlagwurf aus dem Rückraum: Ist der nicht Kreisläufer? „Ich habe die B-Lizenz als Trainer und sage den Leuten immer, du darfst das Tor nie aus den Augen verlieren und wenn dich keiner angreift, musst du werfen.“ Lustig-locker erklärte der 34-Jährige die entscheidende Aktion in einer spannenden Partie, in der Kehrmann („Mir fehlt fast der gesamte Rückraum“) zum Improvisieren gezwungen war.

„Mir hat gefallen, wie sich alle meine Spieler engagiert und auf ungewohnten Positionen ihre Aufgaben gelöst haben“, stellte der Lemgoer Trainer und 2007er-Weltmeister fest
Ausprobiert hatte Kehrmann auf dieser zentralen Position mit Fynn Hangstein auch einen Nachwuchsspieler aus der zweiten Mannschaft. Die stellte mit Maxim Schalles, Julius Rose, Alexander Engelhardt und ihrem Trainer Matthias Struck einen guten Teil des Lemgoer Aufgebots. Den Spaß der 320 Zuschauer in der ausverkauften Herzebrocker Sporthalle tat das keinen Abbruch, zumal sie dank der Gegenwehr des Anfang der 2. Halbzeit sogar mit 16:12 führenden Zweitligisten voll auf ihre Kosten kamen.



Großen Anteil am starken Auftritt des VfL hatte Antonio Metzner, der aus dem Rückraum elfmal traf. Der Lübecker Trainer Torge Greve sah diese Distanzkracher mit Wehmut. „So einen wurfstarken und erst 22 Jahre alten Linkshänder können wir nicht halten, Antonio wechselt nächstes Jahr nach Erlangen in die Bundesliga.“ Die Niederlage gegen den Mitfavoriten nahm Greve dagegen gelassen.

„Egal, gegen wen du in diesem Turnier spielst, alle Mannschaften sind richtig gut und wir sind deshalb froh, dass wir wieder in Verl dabei sein dürfen und garantiert drei wertvolle Vorbereitungsspiele haben.“




Auf einen Blick

Lemgo - Lübeck 28:27

TBV Lemgo: Wyszomirski, Zecher - Hangstein (2), Ebner (3), Theuerkauf (4), Hornke (9/2), Hübscher (2), Struck, Schalles (2), Rose, Engelhardt, Klimek (4), Zieker (1), Baijens (1)
Lübeck: Klockmann. Mallwitz - Glabisch (3), Ottsen (3), Ranke (3), Köhler (1), Schrader (2/1), Kretschmer (1), Runnarson (3/2), Metzner (11)
Zuschauer: 320

 



So geht es weiter

Samstag in Verl Halbfinale Präsidenten-Cup

13.00: TuS N-Lübbecke - Hammarby
14.45: Lübeck-Schwartau - Melsungen

Halbfinale Winter-Cup

16.45: G.O.G. Handbold - Bergischer HC
18.15: TBV Lemgo - Skanderborg

Sonntag Finalspiele Präsidenten-Cup

10.30: Spiel um Platz drei
12.15: Finale

Finalspiele Winter-Cup
14.00 Spiel um Platz drei
16.00 Finale

Termine



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