Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Herzog

Verl (gl). Acht Live-Spiele und dazu noch die Übertragung der WM-Spiele auf der großen LED-Videowand. Handball total am Samstag und Sonntag in den Sporthallen am Verler Schulzentrum.

Genau wie das Nationalteam in Herning triumphierte am Sonntag auch beim zum dritten Mal vom TV Verl ausgerichteten und hochkarätig besetzten Vorbereitungsturnier vor Rückrundenbeginn mit G.O.G. Svendborg eine dänische Mannschaft. Auch dank der größeren Bank setzte sich der Tabellenführer der ersten dänischen Liga im Finale mit 40:33 gegen den personell aus dem letzten Loch pfeifenden Publikumsliebling TBV Lemgo durch.

Trainer Florian Kehrmann war insgesamt sehr zufrieden mit den drei Auftritten seiner Mannschaft. „Im Finale hat man gesehen, dass die Belastung sehr hoch war und viele Stammkräfte fehlten“, lobte der 2007-Weltmeister stattdessen die gute Einstellung und den Zusammenhalt des Rumpfkaders ebenso wie die zwei Tore des 17-jährigen A-Jugendlichen Christian Herz.

A-Jugendtorwart Timon Mühlenstädt, der durchspielen musste, weil Piotr Wyszomirski mit Schüttelfrost im Bett lag, wurde dagegen gleich kalt von den pfeilschnellen Kontern der Dänen erwischt und brauchte Zeit, bis er die ersten Bälle zu fassen bekam.

Die Lemgoer, bei denen Kehrmann bei weiteren Ausfällen notfalls als Spieler eingesprungen wäre („Ich hatte die kurze Hose drunter“), kämpften sich nach 1:6- und 3:8-Rückstand zur Pause auf 18:19 heran. Rechtsaußen Tim Hornke ging das Tempo der Dänen locker mit und überzeugte mit sieben Treffern, bis er nach einem Schlag auf den Oberschenkel im zweiten Durchgang geschont wurde. Auf der Mitte zeigte Dani Baijens mit acht Toren, allerdings auch ein paar Fehlern, dass er das TBV-Spiel schnell machen kann.

Bei G.O.G. (die Abkürzung steht für drei kleine Ortschaften) sorgte neben den Gegenstoßtreffern der Außen vor allem Emil Laerke im linken Rückraum für zehn einfache Tore.

Dass es überhaupt zu dieser Endspielkonstellation kam, war einer Initiative von „Flo“ Kehrmann zu verdanken. Eigentlich hatte sich der Bergische HC beim Samstags-Halbfinale im ersten Siebenmeterwerfen der Turniergeschichte nach 24:24-Endstand mit 28:27 gegen Skanderborg, den Vierten der dänischen Liga, durchgesetzt. Es hätte also ein deutsches Finale (BHC gegen Lemgo) und ein dänisches Spiel um Platz drei gegeben. „Ich habe angefragt, ob wir nicht tauschen können, und das ist bei allen gut angekommen.“

Auch im Spiel um Platz drei behaupteten sich mit Skanderborg die Dänen gegen den ebenfalls ersatzgeschwächten Vorjahressieger Bergischer HC. Dessen Trainer Sebastian Hinze war froh über die taktische Herausforderung, gegen einen unbekannten Gegner spielen zu dürfen. „Lemgo hatten wir dieses Spieljahr schon zweimal.“

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