TBV Lemgo-Lippe steht nach 28:27 über VfL Lübeck im Halbfinale um den Winter-Cup

Herzebrock-Clarholz(WB). Dank seines emotionalen Anführers Christoph Theuerkauf ist Handball-Bundesligist TBV Lemgo-Lippe am Freitagabend ins Halbfinale um den Winter-Cup eingezogen. In Herzebrock setzte sich der Erstliga-Neunte gegen den Zweitliga-Achten VfL Lübeck-Schwartau mit 28:27 (12:13) durch.

Nun treffen die Lemgoer an diesem Samstag auf das dänische Spitzenteam aus Skanderborg, das sich mit 29:28 (16:16) gegen MT Melsungen durchsetzte (siehe Extra-Bericht auf dieser Seite).

In der offiziell mit 320 Zuschauern ausverkauften Halle, Schätzungen zufolge waren sogar 400 da, erzielte der etatmäßige Kreisläufer Theuerkauf von der Position des Mittelmanns aus 23 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit den Siegtreffer. TBV-Schlussmann Piotr Wyszomirski konnte den finalen Wurf von Markus Hansen entschärfen. »Ich habe ja die B-Lizenz und schon den Nachwuchs in Balingen trainiert. Da habe ich gesagt: Ihr müsst immer in Richtung Tor gucken. Wenn da eine Lücke ist, dann geht drauf. Da braucht es keine Spielzüge oder Kombinationen«, so Theuerkauf, der klare Vorstellungen für die Zeit nach seiner Karriere als Handballer hat: »Montags spiele ich dann Skat und mit unserem Trainer Florian Kehrmann Fußball beim VfL Lüerdissen.«

Besagter Florian Kehrmann zeigte sich mit der »sehr engagierten Leistung« seiner stark ersatzgeschwächt angetretenen Mannschaft zufrieden. »Trotz der relativ vielen Ausfälle haben wir die Aufgabe gut gelöst. Dass ein paar Fehler zuviel drin waren, ist normal. Der Sieg am Ende ist aber verdient, weil wir ihn ein bisschen mehr wollten als Lübeck«, meinte der 41-jährige Ex-Nationalspieler.

Kreis Gütersloh (zog). Zweimal hatte der TV Verl sein erstklassig sowie international besetztes Handballturnier kurz vor Rückrundenbeginn in der Bundesliga als Salming-Cup ausgerichtet. Zweimal hatten die Organisatoren um Andreas Guntermann danach überlegt, ob der Aufwand lohnt. Nun werden die Verler für ihre Ausdauer und ihren Mut belohnt. Denn die dritte Turnierauflage, die erstmals Wintercup heißt und einige Neuerungen umfasst, fällt am Wochenende in die entscheidende Phase der Weltmeisterschaft und wird getragen von der im ganzen Land spürbaren Handball-Euphorie.

Das Teilnehmerfeld ist mit zwei dänischen Teams, Hammarby I.F aus Schweden, sowie den deutschen Erstligisten MT Melsungen (Sieger 2017), Bergischer HC (Sieger 2018) dem regionalen Aushängeschild TBV Lemgo und den Zweitliga-Topteams TuS N- Lübbecke, VfL Lübeck-Schwartau das bislang attraktivste.

Die Vorrunde am morgigen Freitag wurde erstmals ausgelagert und wird an vier Spielorten ausgetragen. So spielen jeweils um 19 Uhr (und damit genau zwischen den beiden WM-Halbfinals) in Ennigerloh der Bergische HC gegen Hammarby und in Porta Westfalica TuS N-Lübbecke gegen Lübeck.

Gleich zwei heimische Vereine haben sich als Ausrichter eines Vorrundenspiels verpflichtet. Karten für das vom Herzebrocker SV ausgerichtete Duell zwischen Lemgo und Lübeck-Schwartau gibt es nicht mehr, die 320 Tickets sind längst vergriffen. „Es wird pickepackevoll“, sagt Tobias Ahlke.

Acht Topklubs, fünf Hallen und Public Viewing

Verl(WB). Es soll ein ostwestfälisches Wintermärchen werden: Der TV Verl und seine Partnervereine veranstalten von Freitag bis Sonntag die Premiere des international und hochkarätig besetzten Handballturniers um den Winter-Cup. Parallel kann die WM beim Public Viewing verfolgt werden.

Acht Topklubs aus Deutschland, Dänemark und Schweden sind dabei, wenn an fünf Austragungsorten im Großraum OWL Partien stattfinden. Mit drei deutschen Erstligisten (TBV Lemgo, MT Melsungen, Bergischer HC), zwei Zweitligisten (TuS Nettelstedt, VfL Lübeck Schwartau), dem schwedischen Klub von Hammarby I.F. sowie den Dänen von G.O.G Handbold (Tabellenführer der 1. Liga) und Skanderborg Handbold ist der Cup glänzend besetzt. »Es ist das stärkste Feld, das wir je hatten«, erklärt der Verler Handball-Obmann Andreas Guntermann stolz.

Konzeptionell ist der Wintercup verändert worden: In 2017 und 2018 wurde mit den Siegern MT Melsungen und Bergischer HC ausschließlich in Verl gespielt, wo diesmal am Samstag, 26. Januar, und Sonntag, 27. Januar, die Endrunde ausgetragen wird. Jetzt gibt es am Freitag, 25. Januar, jeweils um 19 Uhr die Vorrundenspiele in Gütersloh, Herzebrock, Porta-Westfalica und Ennigerloh. »Wir sehen die Veranstaltung unter dem Motto ›Stars zum Anfassen‹«, sagt Dieter Kochmann vom TV Ennigerloh. Sein Satz dürfte wohl stellvertretend für alle ausrichtenden Klubs stehen, denn die Handballfans dürfen sich trotz der Weltmeisterschaft auf einige namhafte Akteure einstellen. Dazu zählt mit Tobias Reichmann (30) von der MT Melsungen auch ein Akteur, der erst kurz vor der WM von Bundestrainer Christian Prokop aus dem 18-köpfigen Kader gestrichen worden ist.

Verl (gl). „Wir wollen Begeisterung für den Handball wecken, Kinder und Jugendliche über den Kontakt mit den Bundesligastars an den Sport binden und dieses einmalige Turnier in Ostwestfalen etablieren“, wirbt Andreas Guntermann für den „Winter-Cup“, den der TV Verl vom 25. bis zum 27. Januar 2019 ausrichtet.

Dabei ist das Konzept des Turniers, das vor zwei Jahren als „Salming-Cup“ gestartet ist, verändert worden. 2017 und 2018 wurde mit den Siegern MT Melsungen und Bergischer HC ausschließlich in Verl gespielt. Nun gibt es Vorrundenspiele in Gütersloh, Herzebrock, Porta-Westfalica und Ennigerloh. Dabei präsentiert der Handball-Landesligist „das attraktivste Teilnehmerfeld, das wir je hatten“ (Guntermann).

Es sei nicht schwer gewesen, Ausrichter für die Freitagsspiele zu finden, berichtete der TVV-Handballobmann. Die erste Zusage gab die HSG Gütersloh. Der Bezirksligist präsentiert am Freitag, 25. Januar, das Spiel des Bundesligafünften MT Melsungen gegen das dänische Team Skanderborg Handbold, ebenfalls Tabellenfünfter.

Herzebrock zieht das große Los

Verl(WB). Die vier Austragungsorte für die Vorrundenspiele um den Handball-Winter-Cup des TV Verl stehen fest. Zudem gab der Verler Handball-Obmann Andreas Guntermann bekannt, welche Klubs am Freitag, 25. Januar, um 19 Uhr aufeinandertreffen.

Das »große Los« hat der Herzebrocker SV gezogen. Zu Gast ist Erstligist TBV Lemgo Lippe, der es mit Zweitligist VfL Lübeck Schwartau zu tun bekommen wird. »Wir haben Bock auf dieses Event und brennen alle darauf, Bundesliga-Handball in Herzebrock zu sehen«, sagte Tobias Ahlke, Geschäftsführer der HSV-Handballabteilung, im Rahmen einer Pressekonferenz, die am vergangenen Freitag vor dem Landesligaspiel der Verler Herren gegen die TG Hörste (23:21/wir berichteten im Internet unter www.westfalen-blatt.de/Sport in der Rubrik »Kreis Gütersloh«). Als die Anfrage des TV Verl kam, hat es laut Ahlke nur eine Stunde bis zur Zusage gedauert: »Unsere Sponsoren stehen voll hinter dieser Veranstaltung.«

Ein weiterer Gastgeber ist der TV Ennigerloh, bei dem die Begegnung zwischen dem Bergischen HC (Überraschung-Mannschaft der 1. Liga) und dem schwedischen Klub von Hammarby I.F. ausgetragen wird. »Wir sehen die Veranstaltung unter dem Motto ›Stars zum Anfassen‹«, will das Team um Dieter Kochmann, dessen Handball-Abteilung 300 Mitglieder zählt, im 42 Kilometer von Verl entfernten Ennigerloh das Event wie alle anderen Organisatoren auch mit Grundschulaktionen verbinden.

Von unserem Redaktionsmitglied STEFAN HERZOG

Verl (gl). Nicht nur der Name hat sich geändert, wenn das hochklassig besetzte Handballturnier des TV Verl am letzten Januar-Wochenende 2019 – parallel zu den Finals und Entscheidungsspielen der Handball-WM – als Winter-Cup in die dritte Auflage geht. Erstmals sollen die vier Freitagsspiele nicht in Verl, sondern in der Umgebung ausgetragen werden. Klar ist bereits , dass eine Partie bei der HSG Gütersloh am 25. Januar in der Gütersloher Innenstadtsporthalle stattfindet. Wer dort gegeneinander antritt, wird noch ausgelost. Statt des bislang als Mini-WM durchgeführten Jugendturniers gibt es Kontakte zwischen den jüngsten und den Tophandballern nun beim Handballspielfest der Grundschulen direkt vor den Freitagsspielen und Einlaufkindern, ganz nach den DHB-Slogans „Weltstars zum Anfassen“ oder „Allstars statt Allüren“.

Winter-Cup im Januar 2019 an vier Standorten in OWL – Kooperation mit Grundschulen

Verl(WB). An vier Austragungsorten im Großraum OWL sollen die Vorrundenspiele um den Handball-Winter-Cup des TV Verl vom 25. bis 27. Januar 2019 stattfinden. Einen Partner haben die Verler bereits gefunden: es ist die HSG Gütersloh.

»An dem Projekt, ein Nachfolgeturnier für den Salming-Cup zu organisieren, haben wir schon länger gebastelt«, berichtet Andreas Guntermann, Handball-Obmann des TV Verl, dass beide Vereine bereits an Pfingsten ein erstes Mal zusammengesessen haben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mit drei deutschen Erstligisten (TBV Lemgo, MT Melsungen, Bergischer HC), zwei Zweitligisten (TuS Nettelstedt, VfL Lübeck Schwartau), dem schwedischen Klub von Hammarby I.F. sowie den dänischen Teams von G.O.G Handbold (Tabellenführer der 1. Liga) und Skanderborg Handbold ist der Winter-Cup glänzend besetzt. »Vielleicht das stärkste Feld, das wir bislang hatten«, sagt Guntermann. Der Kontakt nach Dänemark lief über den ehemaligen Verler Trainer Kim Sörensen. »Er ist bestens vernetzt und hat mich gefragt, wie viele Mannschaften ich brauche. Zwei, drei Tage später hatte ich die Zusagen«, erzählt Guntermann, der besonders von G.O.G Handbold schwärmt: »Einer der besten, wenn nicht der führende Klub in der dänischen Nachwuchsarbeit und mein Turnierfavorit.«

Hochkarätiger Handballcup in Verl und der Region

Verl (WB). Die Handballabteilung des TV Verl plant ein ostwestfälisches Wintermärchen: Das in den vergangenen zwei Jahren als Salming-Cup laufende, international besetzte Turnier mit Erst- und Zweitligaklubs findet vom 25. bis 27. Januar 2019 erstmalig unter der Bezeichnung Wintercup statt – diesmal wohl in Verl und der Umgebung.

Darauf lässt zumindest die Einladung zu einer Pressekonferenz schließen, in der der Verler Handball-Obmann Andreas Guntermann im Wortlaut bekräftigt: »2019 soll der Cup nicht nur in Verl zu einem Wintermärchen werden, das die gemeinsam mit Dänemark ausgetragene Heim-Weltmeisterschaft krönt.« Weitere Informationen will der TV Verl am Donnerstag bekannt geben.

Fest steht derweil schon einmal das Teilnehmerfeld des mit namhaften Mannschaften hochkarätig besetzten Bundesliga-Turniers. Neben dem regionalen Erstliga-Zugpferd TBV Lemgo kommen zwei weitere Bundesliga-Vereine: MT Melsungen und Titelverteidiger Bergischer HC, der im Januar 2018 im Finale den TV Emsdetten mit 32:30 (15:19) bezwang (1. Liga). Aus der 2. Liga sind zudem der TuS Nettelstedt sowie der VfL Lübeck Schwartau dabei. Für internationalen Glanz sorgen Hammarby HF (Schweden) und G.O.G. Handbold sowie Skanderborg Handbold (beide aus Dänemark).

Verl (zog). TV Verls Handball-Obmann Andreas Guntermann gab bekannt, dass das in den vergangenen zwei Jahren mit Erst- und Zweitligisten sowie international besetzte Turnier fortgesetzt wird. „Nach zwei weiteren Zusagen namhafter Mannschaften findet es 2019 statt. Und zwar nun unter der dauerhaften Bezeichnung Wintercup“, sagte Guntermann. Gut möglich, dass die Handballfans erneut das regionale Erstliga-Zugpferd TBV Lemgo und den TuS Nettelstedt zu sehen bekommen.

Bergischer HC siegt knapp – Geht der Salming-Cup 2019 auf Tour?

Verl(WB). Im Vorjahr kämpfte ein Bundesliga-Duo im Finale des Salming-Cups um den Pokal. Diesmal sind es zwei Zweitligisten: In einem spannenden und phasenweise erstligareifen Endspiel behält der Bergische HC mit 32:30 (15:19) die Oberhand gegen den Ligarivalen TV Emsdetten.

»Wir haben insgesamt eine überragende Leistung gebracht«, lobt Holger Krimphove, der Co-Trainer des TVE, seine nur im Mittelfeld der 2. Liga rangierende Truppe mit einem bärenstarken Konstantin Madert im Tor. »Wenn es hier einen Preis für den besten Keeper gäbe, hätte ihn Konstantin verdient«, steht Hallensprecher Thorsten Nöthling mit seiner hohen Meinung über den Ex-Verler nicht allein da. Ärgerlich für Madert und Co.: Schon nach sieben Minuten scheidet mit Georg Pöhle einer der Emsdettener Leistungsträger verletzt aus. Verdacht auf Mittelfußbruch! »Das trifft uns härter als die etwas unglückliche Niederlage«, stöhnt Krimphove.

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