Verl (zog). Die Spiele gegen unmittelbare Konkurrenten oder Teams aus dem unteren Mittelfeld endeten für den TV Verl als Schlusslicht der Handball-Oberliga mit 3:5-Punkten. Nun kommen bis zum Saisonende fast durchweg Gegner von oben. Beginnend mit dem heutigen Heimspiel gegen Spitzenreiter Handball Bad Salzuflen um 18 Uhr in der Dreifachhalle.
„Das sind Spiele, in denen wir nichts zu verlieren haben", , wird TW-Trainer Robert Voßhans keinen Druck aufbauen, obwohl sein Team bei 8:30-Zählern Punkte und Positiv-Erlebnisse dringend nötig hat. Die Niederlage gegen den Drittletzten SuS Oberaden wurde abgehakt. „Was soll ich den Jungs große Vorträge halten", sagt der Trainer, den die Umstände mit vielen falschen Entscheidungen sowie Meckereien und Undiszipliniertheiten mehr ärgerten als das Ergebnis.
Gegen den Spitzenreiter, der sich vor Wochenfrist in Isselhorst mit starker Leistung durchsetzte, gehe es nun darum, möglichst befreit aufzuspielen und wieder Spaß zu finden. „Sie machen wenig Fehler, kommen mit viel Tempo und setzen diese Grundtugenden in Perfektion um. Man sieht ja, was dann möglich ist."
Fehlen wird mit Thilo Vogler (krank) eine wichtige Stütze im Abwehr-Innenblock. Auch Julian Schüpping ist nicht dabei, weil als Trainer der zweiten Frauenmannschaft beim Auswärtsspiel in Borgholzhausen gefordert. Jordi Jürgenliemke muss noch einmal passen.
Fürs neue Spieljahr Liga-unabhängig zugesagt hat Moritz Herzog (Bezirksligisten TSG Harsewinkel II). „Er wird uns mit seiner Dynamik und Wurfkraft aus der zweiten Reihe helfen",", so Voßhans. In guten Gesprächen sind die Verler mit eventuellen Rückkehrern nach Ende der A-Jugendzeit.
Aus der eigenen A-Jugend rücken die Hartkämper-Zwillinge hoch. Voßhans:„Dann hätten wir auch beim Abstieg in einer starken Verbandsliga eine Mannschaft zusammen, die mit einer gutex Mixtur aus alt und jung oben mitspielen kann."


