Handball: Frauen des TV Verl besiegen die TG Herford in der Oberliga mit 31:25.
Verl (kra). Die Handballerinnen des TV Verl haben ihre Punkteflaute in der Oberliga beendet und am Samstag nach drei Niederlagen in Folge die TG Herford mit 31:25 besiegt. „Na bitte, geht doch“, freute sich Trainer Matthias Foede über eine „sehr ordentliche Vorstellung“ seiner Mannschaft, die sich nach ständiger Führung trotz „ein, zwei Wacklern“ verdient durchgesetzt hätte.
Mit nun 21:11 Punkten sind die Verlerinnen weiterhin Tabellenvierter. Angesichts des knappen Rückstands auf die Spitzenteams Wehe und Wettringen von nur einem Minuspunkt und des Gleichstands mit dem TSV Oerlinghausen haben sie aber durchaus noch Titel- und Aufstiegschancen. „Okay, theoretisch ist das so, aber wie das in der Praxis aussieht, wissen dann nächsten Sonntag, wenn wir in Wehe gewesen sind, denn das ist noch mal eine ganze andere Aufgabe als heute gegen die TG Herford“, stellte Foede fest.
Allerdings erwies sich der Tabellenletzte (6:24 Punkte) durchaus als konkurrenzfähig. „Deshalb hat sich auch ein gutes Oberligaspiel entwickelt“, urteilte der Verler Coach. Nachdem sich seine Mannschaft vom 16:11-Pausenvorsprung zum 20:12 absetzte, hätte es zwar auch für ihn nach einer klaren Sache ausgesehen. Doch das Blatt hätte sich noch einmal gewendet, als die Gäste seine Spielmacherin Sina Pepping kurz nahmen. „Da haben wir uns für einen Moment irritieren lassen“, erklärte Foede den Anschluss der Gäste zum 18:21 (41.). „Aber meine Damen haben sich nicht verrückt machen lassen“, freute sich der Coach, dass ab dem 24:20 „die Verhältnisse wieder geklärt“ waren.
Eigentlich wollte Foede („Wird bis Ostern eh nicht mehr besser“) nicht mehr über die Aufstellungsprobleme seines Teams wegen krankheits-, verletzungs- und beruflich bedingter Ausfälle sprechen. Musste es dann aber doch. Gerne, um die A-Jugendlichen Henrike Salin, Melina Voss und Kimm Hollmann, die eingesprungen waren, zu loben. „Alle drei haben es richtig gut gemacht.“ Und notgedrungen, weil Tessa Korek mit einem Fingerbruch ausgeschieden war. „Denn das ist jetzt schon der fünfte in diesem Jahr.“
TV Verl: Gencer/Salin – Fortmeier (2), Hermann (6), Mersch (3), Foede (2), Voss, Hölz (1), Korek (3), Hollmann (2), Pepping (4), Scheck (7/1).


