(Glocke 10.01.2026) Harter Test für die guten Vorsätze
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(Glocke 10.01.2026) Harter Test für die guten Vorsätze

Verl (zog). Mit drei Trainingseinheiten nach dem aus der kalten Hose heraus bestrittenen und wenig erfolgreichen Pokalauftritt in der Vorwoche hat Frauenhandball-Oberligist TV Verl das Bestmögliche getan, um für den Rückrundenbeginn wieder ein konkurrenzfähiges Niveau zu erreichen.

Die beiden Pokalniederlagen passten dabei ins Bild, das die Mannschaft von Matthias Foede auch schon in den letzten Spielen vor Weihnachten abgegeben hatte. „Das war nicht der Handball, wie wir ihn uns vorgestellt haben. Deshalb sind wir alle mit guten Vorsätzen in das neue Jahr gestartet", sagt Foede. Davor stand die Erkenntnis, dass „wir leistungs- und trainingsmäßig zulegen müssen." Denn von der Hinrunde hatte sich der im Vorjahr erst am letzten Spieltag am Aufstieg gescheiterte TV Verl mehr erwartet als den aktuellen Rang sechs mit 12:10-Punkten.

Im ersten Rückrundenspiel stehen Vorsätze und das im Training erarbeitete vor einer harten Probe. Denn der Tabellenzweite HSG Petershagen/Lahde, der am heutigen Samstag ab 18 Uhr in der Verler Dreifachhalle zu Gast ist, ist nicht zu Unrecht nach Minuspunkten gleichauf mit Spitzenreiter LiT.

„Das ist eine große Nummer. Sie haben viele Spielerinnen mit langjähriger Regionalliga-Erfahrung, sind sehr gut eingespielt und haben einen exzellent besetzten Rückraum", zählt Matthias Foede die Stärken des Gästeteams auf.

Im Hinspiel waren die Verlerinnen gut 40 Minuten chancenlos und lagen beim 9:18 und 11:20 mit neun Toren in Rückstand. Immerhin kämpfte sich das Team dann noch auf das Endergebnis von 21:23 heran.„Es wäre schön, wenn wir diesmal über 60 Minuten einen guten Kampf bieten würden", sagt Verls Trainer, den diesmal nur wenige Personalsorgen plagen. So ist Kreisläuferin Mira Dargel nach auskuriertem Riss der Ellbogensehne wieder dabei und fit. Auch Carina Stuckstätte ist wieder dosiert ins Training eingestiegen, hier wird es bis zum ersten Einsatz aber vermutlich Februar werden.

Fragezeichen stehen hinter den erkrankten Nele Fortmeier und Olivia Mersch. Aufgefüllt wird der Kader mit Spielerinnen aus der A-Jugend.