(Glocke 16.03.2026) TV Verl besiegt Steinhagen 33:25
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(Glocke 16.03.2026) TV Verl besiegt Steinhagen 33:25

Art und Weise sorgt für neue Hoffnung

Verl (kra). In dieser überzeugenden Form haben die Handballer des TV Verl eine Chance, den Klassenerhalt in der Oberliga doch noch zu schaffen. Denn es ist ja nicht nur der auch in dieser Höhe verdiente 33:25-Sieg gegen die SpVg Steinhagen am Samstagabend, der für neue Hoffnung gesorgt hat, sondern viel mehr die überzeugende kämpferische Art und die verblüffend gute spielerische Weise, die beim Tabellenletzten für neue Hoffnung sorgt.

„Ob es noch reicht, weiß ich auch nicht, denn wir müssten jetzt ja schon alle fünf noch ausstehenden Spiele gewinnen", kommentierte der herausragende Jens Bechtloff den starken Auftritt seiner Mannschaft. „Aber eins ist doch wohl klar: Wenn die Jungs immer mit dieser Emotion und mit dieser Überzeugung gespielt hätten, waren wir erst gar nicht in diese Situation geraten und wenn sie es weiterhin tun, dann haben wir zumindest noch eine Chance."

Was den zunächst wegen seiner Knieprobleme auf der Bank gebliebenen Ex-Bundesligaprofi so überzeugt hat: Der TV Verl bekam die Partie dank einer gerade gegen die Haupttorschützen der Gäste, Leonhard Janzen (8) und Tim Ansorge (6), sicher stehenden Abwehr vor dem guten Torhüter Henri Tigges sofort in den Griff.

Und als der zunächst von dem mit vier Treffern beginnenden starken Halblinken Moritz Herzog (7) angeführte Angriff beim Stande von 8:4 nach zu lassen drohte, übernahm Bechtloff die Regie. Und es waren nicht nur die gekonnten Kreisanspiele und wuchtigen Schlagwürfe (10 Tore bei zwölf Versuchen) des ehemaligen Nationalspielers, die den beim 8:6 einmal bis auf zwei Tore herangekommenen, dann aber über den Pausenstand von 14:9 stets deutlich distanzierten Gästen so zu schaffen machten: Bechtloff gab dem Angriffsspiel des TV Verl die Struktur, die ihm im ersten Saisonteil so oft gefehlt hat und verschaffte seinen Nebenleuten zudem die nötigen Freiräume.

Genauso wichtig für den strahlenden Torben Gottsleben: „Wir haben jetzt deutlich mehr Sicherheit in unserem Spiel, viel weniger einfache Ballverluste und die Ruhe, mit dem siebten Feldspieler auch taktisch mal etwas machen zu können."

Nach einem Spiel in dem nicht zu sehen war, welche Mannschaft mit nun 7:35 Punkten den letzten Tabellenplatz belegt und welche mit weiterhin 12:30 den rettenden 12. war dem Verl Coach indes bewusst: „Diese Leistung müssen wir jetzt noch fünfmal bestätigen. Das nächste Endspiel haben wir am Sonntag beim Vorletzten Brake."