(Glocke 20.04.2026) Nur drei Treffer in Halbzeit zwei
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(Glocke 20.04.2026) Nur drei Treffer in Halbzeit zwei

Verl (zog). Matthias Foede, Trainer der Oberligahandballerinnen des TV Verl, war bedient, und zwar restlos. Und das lag an der, um es vorsichtig zu formulieren, außergewöhnlichen zweiten Halbzeit im Kreisderby bei der SpVg Steinhagen.

Da gelangen seiner Mannschaft nämlich lediglich noch drei Tore. Und so ging die Partie, nach den ersten 30 aus Verler Sicht noch normal verlaufenen Minuten inklusive deutlicher Führungen wie beim 12:6 und 14:7 sowie 15:11-Pausenführung, noch mit 18:20 verloren.

„Das waren die schlechtesten 30 Minuten der Saison, und das geht so natürlich nicht", beschrieb Foede die katastrophale Bilanz mit nur einem Feldtor und zwei verwandelten Siebenmetern nach Wiederanpfiff. In den letzten elf Spielminuten gelang den Verlerinnen nach dem Treffer von Leni Hermann zur 18:15-Führung gar kein Torerfolg mehr.

Das nutzte das abstiegsgefährdete Team aus dem Nordkreis, um in der 56. Minute zum 18:18 auszugleichen und mit dem Treffer der ehemaligen Verler Mannschaftskameradin Karo Scheck zum 20:18 zwei Punkte zu feiern.

Zahlreiche beste Gelegenheiten frei vor dem Tor sowie drei Strafwürfe vergaben die Verlerinnen. „Wir haben Steinhagens Torfrau Mareike Böhme zur Heldin geworfen. Die hat wirklich fantastisch gehalten, und zwar Würfe in die linke oder rechte Ecke, ob nach oben oder unten", lobte Foede die aus der dritten Mannschaft aushelfende Keeperin. Aber so etwas darf trotzdem nicht passieren. Wir können ja alles machen, aber nicht nur drei Tore in 30 Minute erzielen*, war der Verler Trainer nachvollziehbar angefressen.

Dabei hätten die Rückraumspielerinnen die Verantwortung immer wieder abgegeben und von Außen und vom Kreis wollte der Ball auch freistehend einfach nicht ins Tor.

TV Verl: Gencer/Lück - Hermann (5), Dargel (3), Mersch (4/2), Foede (1), Voss, Landwehr, Hölz (1), Korek (2), Brüntrup, Poon (1/1), Pepping (1)