(Glocke 27.04.2026) TV Verl verabschiedet fünf Spielerinnen und den Co-Trainer
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(Glocke 27.04.2026) TV Verl verabschiedet fünf Spielerinnen und den Co-Trainer

Verl (zog). Im Vorjahr spitzte sich die Saison für die Verler Handballerinnen im Oberliga-Aufstiegskampf zu dieser Zeit dramatisch zu - diesmal ging es am letzten Heimspiel der Spielzeit 2025/26 fast mehr um Verabschiedung und Vorfreude auf das Zusammensein nach dem Abpfiff statt um das Ergebnis.

So verlor der TV Verl von Matthias Foede, der das junge, immer wieder mit gut ausgebildeten Spielerinnen aus der eigenen Jugend verstärkte Team auch im kommenden Spieljahr betreut, am Freitagabend in eigener Halle mit 22:24 (14:12) gegen die HSG Werther Borgholzhausen. Es war die zweite Niederlage in Folge für die allerdings arg dezimierte Mannschaft.

Zwar war der Spielberichtsbogen bis zum letzten freien Platz ausgefüllt, doch einsetzbar waren lediglich neun Feldspielerinnen.

Die übrigen, krank oder angeschlagen, wollten beim Heimfinale statt auf der Tribüne nämlich auf der Bank dabei sein.

„Es war von beiden Seiten kein gutes Spiel mit Parallelen zur Vorwoche, weil wir in der Schlussphase völlig frei vier beste Chancen vergeben haben", erläuterte Foede, warum die Partie nach langen Führungen (11:9, 14:12, 17:15) noch verloren ging. „Es war am Ende einfach die Luft raus, ich hatte kaum Alternativen zum Wechseln. Dann fehlen am Ende die paar Prozent", so Foede.

Sehr gelungen war dafür die von den Spielerinnen Sina Pepping und Marie Brinkschnieder launig moderierte Verabschiedung von fünf Spielerinnen und Co-Trainer Timon Kreft. Für Kreft, der die zweite Mannschaft der Männer in der Kreisliga übernimmt, rückt Sven Hädrich, bisher Co-Trainer der zweiten Frauenmannschaft, nach. Die Abgänge auf dem Feld werden durch Cosma Griwodz, Meline Voss, Jara Mensendiek und Marlene Landwehr aus der eigenen Jugend aufgefüllt. Im Tor rückt neben Rückkehrerin Caroline Springer mit der noch in der A-Jugend spielberechtigten Josie Lück ein großes Talent in die Lücke auf, die die in Münster studierende und deshalb wechselnde Ece Gencer hinterlässt.

„Wir haben im Verein eine außergewöhnlich gute Jugendarbeit, und das müssen wir dann auch pflegen", traut Foede allen den Sprung in die Oberliga zu.

TV Verl: Gencer/Salin - Fortmeier, Hermann (6), Dargel (2), Mersch (2), Foede, Hölz, Korek (8/7), Brinkschnieder, Brüntrup (2), Stuckstätte, Hollmann, Poon, Pepping (2), Winkler