Verl (kra). Für die Oberliga-Handballerinnen des TV Verl ist es nach der Osterpause mit den Niederlagen in Steinhagen und gegen Werther nicht gut gelaufen. „Dafür gibt es mit den vielen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen allerdings gute Gründe", sagt Matthias Foede vor der Partie beim formstarken Tabellenvierten Union Halle an diesem Samstag (Anwurf 17.30 Uhr).
Obwohl die Aufstellungsprobleme eher noch größer geworden sind, wollen Trainer und Spielerinnen jedoch „alles tun, um die Spielzeit auf keinen Fall mit drei Niederlagen in Folge zu beenden" und womöglich noch auf den siebten Tabellenplatz zurückzufallen. „Denn das würde unserer Saisonleistung auf keinen Fall gerecht", findet Foede.
Weil Ece Gencer bereits ihr letztes Spiel für den TV Verl absolviert hat und Henrike Salin weiter ausfällt, plagen Foede aber vor allem auf der Torwartposition Aufstellungssorgen. „Josie Lück aus der A-Jugend wird aufrücken, aber wer mit ihr das Gespann bildet, müssen wir noch klären."
Wegen der eigenen Personalprobleme kann das Verler Oberligateam die zweite Mannschaft bei deren Kampf um den Verbleib in der Verbandsliga nicht im ursprünglich geplanten Maße unterstützen. Dabei könnte der TV Verl Il schon mit einem Unentschieden gegen Oberlübbe am Sonntag den 10. Tabellenplatz und damit ein weiteres Verbandsligajahr klar machen. „Bei einer Niederlage waren wir davon abhängig, dass der ein Punkt zurückliegende TuS Brockhagen Il in Häver nicht über ein Unentschieden hinauskommt", , rechnet Christian Bunkenburg vor. Der Reservecoach ist deshalb froh, mit Melina Voß und Jara Mensendiek wenigstens zwei Spielerinnen von oben zu bekommen.


