Verl (kra). Gründe, warum die Handballer des TV Verl aus der Oberliga absteigen, gebe es viele, findet Torben Gottsleben. „Aber an der Moral, an der Einstellung liegt es nicht", findet der Trainer des Tabellenletzten.
„Deshalb erwarte ich auch, dass sich die Mannschaft mit einer engagierten Vorstellung anständig von ihrem Publikum verabschiedet", , sagt Gottsleben
vor dem letzten Heimspiel der Saison am Sonntag gegen den Kreisrivalen TuS Brockhagen. Verdient hätten das auch Thilo Vogler, Marcel Erichlandwehr und Robin Gerlach, die zum letzten Mal vor eigenem Publikum mit der 1. Mannschaft auflaufen. Nicht verabschiedet werden kann Philipp Eliasmöller, der sich beim vergeblichen Kampf um den Klassenerhalt eine schwere Schulterverletzung zugezogen hat und Urlaub macht.
Beim Versuch, mit Erfolgen in den letzten Saisonpartien gegen den Kreisrivalen und nächste Woche bei LIT III wenigstens noch den TuS Brake zu überholen und Vorletzter zu werden, will der Verler Coach aber auch aus sportlichen Gründen genau hinschauen. „Denn für unsere jungen Leute sind das auch schon Anbietespiele für die neue Saison." Mit den Verpflichtungen von Felix Hendrich (Harsewinkel), Dimo Prüssner (Müssen-Billinghausen), Daniel Schidetzky (Loxten), Felix Bahrenberg und Thoren Höner (Rödinghausen) hat der TV Verl nämlich nicht nur Ambitionen auf den sofortigen Wiederaufstieg angemeldet. Gottsleben erwartet dann auch schon im Training einen ganz anderen Konkurrenzkampf um die Stammplätze.


