Handball: Oberligist TV Verl braucht Punkte gegen ASV Senden für den Klassenerhalt.
Verl (kra). In der Vorbereitung auf das Spiel gegen den ASV Senden am morgigen Samstag ist beim Handball-Oberligisten TV Verl ganz oft vom TV Isselhorst die Rede gewesen. Zum einen, weil Torben Gottsleben noch nicht verknusert hat, wie sich seine Mannschaft vor der zweiwöchigen Adventspause bei der 21:30-Niederlage gegen den Kreisrivalen in der zweiten Halbzeit präsentierte: „Denn das war peinlich. Erst recht, weil wir in den ersten 30 Minuten gezeigt haben, dass wir viel mehr können, als es unser Tabellenplatz vermuten lässt.“
Zum anderen kam dem Coach des Vorletzten (2:18 Punkte) gelegen, dass die „starken und gegen uns am Ende auch völlig zu recht in dieser Höhe erfolgreichen Isselhorster“ just gegen diesen ASV Senden ihre einzige Niederlage in dieser Saison kassiert haben, um seine Truppe zu warnen. Für ihn sei der Tabellensechste (10:8) jedenfalls die „Wundertüte der Liga“, auf jeden Fall sehr von der Tagesform abhängig, erklärte Gottsleben.
„Lässt man sie spielen und vor allem ihre Gegenstöße laufen, wird es bitter, wie eben auch unsere Isselhorster Kollegen erfahren mussten.“
Die Zahl der Technischen Fehler und schlecht vorbereiteten Würfe minimieren, die guten Phasen im Spiel verlängern – für den Verler Coach liegt auf der Hand, wie seine Truppe die Wundertüte auspacken kann. Immerhin ständen alle Spieler für den ersten Versuch zur Verfügung, in der Hinrunde noch Punkte zu sammeln. Der zweite folgt dann nächste Woche mit dem Kreisderby beim TuS Brockhagen. „Je mehr Zähler wir mit ins neue Jahr nehmen, umso größer ist die Chance, den Klassenerhalt noch zu schaffen.“ Der Coach des Schlusslichtes preist bei dieser Ansage ein, dass ab Januar und ab Ende Februar die prominenten Nachverpflichtungen Paul Freier und Jens Bechtloff zur Verfügung stehen.


