Von Stefan Herzog

Verl (gl). „Balspelen verboden“ Das mit einem dicken roten Kreuz über einem Ball verzierte niederländische Verbotsschild galt zwar auch für die übrigen Nationen, aber nur fürs Hallenfoyer und den Treppenaufgang zur Tribüne. Ansonsten flogen in den drei Sporthallen des Schulzentrums am Samstag und Sonntag die geharzten Handbälle nur so hin und her.

Beim Verler Handball-Cup, dem zum 15. Mal von der Handballabteilung des TV Verl in Zusammenarbeit mit Eurosportring ausgerichteten internationalen Jugendturnier, war das Wetter genauso hervorragend wie die Stimmung, mischten sich internationale Verständigung mit sportlichem Ehrgeiz – und das alles bei einer klasse Organisation.

Sportlich waren die Verler mit den drei Siegen bei der männlichen und weiblichen A-Jugend, der weiblichen B-Jugend sowie Platz vier für die männliche C und Platz sechs für die männliche B sogar erfolgreichster Verein.

Aber das Gewinnen und Verlieren ist nur die eine Seite der Handballtage. Die andere ist das Kennenlernen, das Knüpfen von Kontakten wie beim Feiern auf der Party am Samstagabend.

„Es ist eben für alle ein schöner Saisonabschluss, weil nochmal in bisherigen Mannschaften gespielt wird. So sind wir jedes Jahr wieder ruckzuck ausgebucht“, sieht sich Alicia Lippmann für den „riesen Aufwand im Vorfeld“ durch die durchweg positive Resonanz belohnt. „Wir haben kaum neue Mannschaften, weil alle hier gleich wieder für das nächste Jahr zusagen und mit mehreren Teams kommen“, führt Lippmann als Kopf des Orgateam aus. So war der niederländische HV Leidsche Rijn mit 113 Aktiven vor Ort.

„Ich hab nur Lob gehört“, freute sich Abteilungsvorstand Jochen Kreft über die wieder mal gelungene Turniermischung mit Übernachtung in Klassenzimmern, Mensa-Verpflegung und den Getränke- und Essensständen auf dem Schulhof.

Mit Jan Wiggeshoff und Manuel Kuhn bekamen die Verler Schiedsrichter pfeifkräftige Unterstützung aus dem Sauerland. Das Gespann der DJK Bösperde (Stadtteil von Menden) war bis zur Corona-Unterbrechung zu einem Turnier nach Holland gefahren, nun aber erstmals nach Verl gekommen: „Alles top hier, wir kommen definitiv wieder“, sagten die Schiris, die als letztes Turnierspiel das Finale der männlichen A-Jugend pfiffen.

Nach der Siegerehrung begann für die Organisatoren neben der Anreise der stressigste Teil des Wochenendes: Alle Teams verabschieden und am nächsten Tag die Hallen harzfrei säubern.

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