Handball: Der Coach des Verbandsliga-Vorletzten TV Verl fordert vollen Einsatz.

Verl (gwi). Robert Voßhans ist bei seinen Analysen und Bemerkungen zum Spiel äußerlich stets ruhig. Seine Tonlage ist moderat. Doch wenn der Coach des TV Verl, wie jetzt nach der 25:33 (10:14)-Niederlage gegen den SuS Oberaden, Sätze einstreut wie „ein paar Leute in der Mannschaft nehmen den Abstiegskampf noch nicht an, da müssen alle 16 mitziehen“, dann sollten seine Schützlinge wohl gewarnt sein.

In der Anfangsviertelstunde gegen Oberaden hatte Voßhans ganz wohlwollend zur Kenntnis genommen, dass der Plan zunächst aufging. Sein Team drückte aufs Tempo und erzwang hinten ein paar schlechte Würfe des Gegners.

Dass es nicht so weiter ging, dafür machte Voßhans drei Gründe aus: „Es gab unheimlich viele Zeitstrafen gegen Oberaden. Aber wir schlagen kein Kapital aus den Überzahlsituationen.“ Insgesamt 20 Strafminuten kassierte der SuS. Verl kam auf acht. Voßhans: „Unser Überzahlspiel war eine Katastrophe“.

Handball: Frauen-Oberligist TV Verl geht mit nur vier Punkten in die Abstiegsrunde. Eine Unmenge an technischen Fehlern führt zur 22:23-Niederlage gegen den TuS Brockhagen.


Verl (dh). Die Oberliga-Handballerinnen des TV Verl gehen mit nur vier Pluspunkten in die am 26. Februar mit einem Auswärtsspiel beim SV Teutonia Bochum-Riemke beginnende Abstiegsrunde. Dass nicht noch ein fünfter oder gar sechster Punkt am Samstag hinzukamen, war für Simon Dreier nur schwer zu ertragen. „Wir haben uns selbst geschlagen“, meinte der Verler Trainer nach der 22:23 (12:13)-Niederlage gegen den TuS Brockhagen, der als Tabellenführer in die Abstiegsrunde einziehen wird.

Eine Unmenge an technischen Fehlern verhinderte den dritten Saisonsieg. „Wenn wir nicht lernen, die Anfängerfehler abzustellen, dann wird es schwierig“, sagte Dreier, der seine Mannschaft spielerisch klar besser sah. „Wir habe sehr gute Lösungen gefunden und hätten schon zur Pause führen müssen. Aber wir kriegen es leider nicht gebacken und stehen am Ende des Tages wieder mit einer Niederlage da.“

Verl (zog). Ach wenn die siebenwöchige Spielpause für Handball-Verbandsligist TV Verl am vergangenen Wochenende mit viel Aufregung, aber ohne Punkte mit einer 24:25-Heimniederlage nach 24:19-Führung endete, wird Trainer Robert Voßhans nicht nervös.

„Ich will unsere Situation nicht schön reden, aber wir sind alle guter Dinge, dass wir zum Saisonende Platz sieben und damit zumindest die Entscheidungsspiele erreichen“, sagt Voßhans vor dem Auswärtsspiel bei SuS Oberaden am heutigen Samstag.

Zuversicht schöpft der Trainer zum einen aus der Tabellenkonstellation. Denn sein Team hat als Vorletzter mit 7:11-Punkten Gegner Oberaden auf Platz vier bei nur drei Punkten Abstand im direkten Blickfeld. „Da ist alles ganz eng, und da wird es noch einige komische Ergebnisse geben.“

Verl (zog). Mit dem heutigen Heimspiel gegen den TuS Brockhagen (17 Uhr, Dreifachhalle) endet für die Handballerinnen des TV Verl die Hinrunde in der Frauen-Oberliga. Dass es für das Team von Simon Dreier am 25. Februar mit den acht Spielen der Abstiegsrunde weitergeht, steht fest. Noch unklar ist, auf welchem Platz und mit wieviel Punkten die Verlerinnen in den entscheidenden Saisonteil starten, in dem die drei Verbandsligaabsteiger ermittelt werden.

Denn Gegner und Kreisnachbar TuS Brockhagen muss ebenfalls in die Abstiegsrunde. Das heißt die Punkte von heute werden mitgenommen. Bei einem Heimsieg hätte der TVV sechs Pluspunkt. Bei einer Niederlage und einem Sieg von Petershagen könnte die Dreier-Sieben dagegen noch auf den letzten Platz der Vorrunde 1 abrutschen.

Von Gregor Winkler

Kreis Gütersloh. Eines ist in der Handball-Verbandsligastaffel 2 ziemlich sicher: Schlusslicht Altenbeken/Buke wird angesichts seiner 0:18 Punkte wohl nicht mehr direkt in den Abstiegskampf eingreifen. Alles andere ist in der Liga, in der auch die Südkreis-Vertreter TV Isselhorst und TV Verl kämpfen, völlig offen.

Auf die Tabelle zu gucken, ist nicht ratsam. „Hoffnungslos ist es noch gar nicht. Wir bleiben ruhig“, sagt TVV-Trainer Robert Voßhans. Er muss sein Team, den Vorletzten, gegen den robusten SuS Oberaden aufs Feld schicken. „Beim 26:26 im Hinspiel lagen wir lange hinten, haben es am Ende aber mit einem 4:0-Lauf beinahe noch gedreht. Und so viel hat sich bei denen nicht verändert“, schätzt Voßhans den Gegner als schlagbar ein.

Seine Argumente: „Oberaden hat zuletzt zwei Mal verloren. Das wird am Selbstbewusstsein genagt haben.“ Mit seinem vollen 16er-Kader will der Verler Trainer konsequent das Tempo hochhalten. „Bastian Fischedick ist nach seiner Rückkehr aus Amerika auch wieder eine wichtige Stütze in der Abwehr“, betont Voßhans.

Verl (dh). Es ist die letzte Chance für die Oberliga-Handballerinnen des TV Verl, noch zwei weitere Punkte mit in die am 25. Februar beginnende Abstiegsrunde zu nehmen. Denn der finale Vorrundengegner am Samstagnachmittag ist ab 17 Uhr der TuS Brockhagen, der die Verlerinnen in die Abstiegsrunde begleiten wird. „Das Hinspiel in Brockhagen haben wir nur knapp verloren. Der TuS ist für uns durchaus schlagbar“, ist TVV-Trainer Simon Dreier optimistisch, dass der dritte Saisonsieg gelingen wird.

Denn im Gegensatz zur klaren 17:37-Niederlage vor 14 Tagen in Ibbenbüren hat sich de personelle Situation bei den Verlerinnen deutlich entspannt. Bis auf die aus privaten Gründen verhinderten Hannah Hölz und Charlotte Brüning können alle Spielerinnen auflaufen. Dana Olbina hat zwar noch Trainingsrückstand, wird aber im Kader stehen. „Wir haben in den vergangenen beiden Wochen gut trainiert, alle haben voll mitgezogen. Bringen die Mädels das 60 Minuten gegen Brockhagen auf die Platte, dann stehen die Chancen auf zwei Punkte gut“, sagt Simon Dreier.

Handball: TV Verl II besiegt ASV Hamm in der Frauen-Landesliga sicher.

Kreis Gütersloh (kra). Am zweiten Rückrunden-Spieltag haben die Landesliga-Handballerinnen des TV Verl II (18:2 Zähler) ihre Aufgabe mit einem ungefährdeten 28:22-Sieg beim ASV Hamm zwar zuverlässig erledigt, aber im Kampf um die Meisterschaft vergebens auf Schützenhilfe durch den Wiedenbrücker TV gegen die Ahlener SG gehofft.

Der punktgleiche Spitzenreiter ließ gegen den Tabellensechsten (10:12) nichts anbrennen und setzte sich nach einer 18:9-Pausenführung sicher mit 29:20 durch. Beste Werferinnen beim WTV waren Tabea Karenfort mit acht und Elisa Fisahn mit vier Treffern.

Handball: Verbandsligist TV Verl führt gegen Senden mit 24:19 und kassiert durch einen finalen Freiwurf noch eine 24:25-Niederlage.

Von Dirk Heidemann

Verl. Als Marcel Erichlandwehr in der 53. Minute das 24:19 für den TV Verl erzielt, scheint die Partie in der Handball-Verbandsliga gegen den ASV Senden gelaufen zu sein. Okay, Johannes Wittenstein kassiert kurze Zeit später eine Zeitstrafe. Aber wirft das den bis dahin klar überlegenen TV Verl noch aus der Bahn? Die schmerzhafte Antwort: Ja!

Die 60-minütige Spielzeit ist beendet. Es steht 24:24 und der Tabellendritte aus Senden bekommt noch einen finalen Freiwurf zugesprochen. Benedikt Otto, der die Partie bis dahin von der Bank aus verfolgt hatte, schreitet zur Tat. Sein Wurf wird vom Verler Block abgefälscht und landet im rechten Torwinkel – der ASV Senden, der zuvor selbst nicht mehr mit eine Erfolg gerechnet hatte, gewinnt mit 25:24 (11:11). „Ich habe noch nie ein Spiel gesehen, das über 50 Minuten so dominant geführt wird, und dann aus eigener Dummheit verloren geht“, ist der Verler Trainer Robert Voßhans völlig entgeistert.

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