Handball-Verbandsliga: Nur 18 Spiele für TV Verl

Von Stefan Herzog

Verl (gl). „Die Jungs sind sehr motiviert, diszipliniert und arbeiten eigenverantwortlich im Fitnessstudio. Und sie verstehen sich untereinander wirklich sehr gut.“ Da zudem die sportliche Vorgaben ohne Verletzungen erfüllt wurden, zieht Trainer Robert Voßhans ein durchweg positives Zwischenfazit nach den ersten drei Wochen der Vorbereitung mit dem Handball-Verbandsligateam des TV Verl.

Dass mit dem Serienstart am 10. September gegen Altenbeken-Buke ein schlagkräftiger, gut harmonierender Kader auf der Platte steht, wird auch nötig sein. Denn die mit den beiden Oberligaabsteigern TV Isselhorst und TuS Brake sowie dem starken Staffelwechsler HSG Altenbeken-Buke noch stärker gewordene Zehner-Staffel hat es in sich.


„Wir müssen ganz schnell in den Wettkampfmodus kommen. Das ist eine brutal harte Staffel, in der wohl acht von zehn Teams ums Überleben kämpfen, obwohl jedes gutes Verbandsliganiveau hat“, weiß Voßhans, dass ein Negativlauf bei nur 18 Spielen kaum zu korrigieren sein wird. Wieviele Mannschaften absteigen, steht noch nicht fest.


Um auf den Punkt voll da zu sein, hat Voßhans neun – statt wie sonst fünf oder sechs – Testspiele, unter anderem gegen Oberligist Soester TV, vereinbart.

Ruben Voßhans und Thorsten Nöthling produzieren Podcast


Verl (matt). Seit einigen Wochen hat Verl einen eigenen Sport-Podcast. Er trägt den Namen „VERLiebt in Sport“. Die achte Ausgabe ist aktuell zu hören. Die Macher dahinter sind Ruben Voßhans und Thorsten Nöthling.

In rund 45 Minuten werfen sie wöchentlich einen persönlichen Blick auf das lokale Sportgeschehen in der Stadt. „Das ist schon ziemlich umfassend“, sagt Ruben Voßhans – vor allem angesichts der Einwohnerzahl der Kleinstadt. Der Trainer der Handball-Oberliga-Frauen beim TV Verl hatte die Idee zu dem Podcast.

„Ich höre selber viele und gerade beim Joggen gern Podcasts“, erzählt der 30-Jährige, der sich einen Fan des immer populärer werdenden Mediums nennt. „Die Sportszene hat eben mehr zu bieten als nur Fußball und Handball.“ Aber so ganz ohne geht es dann doch nicht: Die Jugendturniere des Strenge-Cups, bei dem die E-Jugend des SC Verl den Titel verteidigte, werden in Folge sieben zuerst behandelt. Nöthling und Voßhans erinnern sich dabei belustigt an den Besuch David Beckhams im Jahr 2015, der sich wie ein Lauffeuer vor allem bei den Frauen der Ölbachstadt herumgesprochen hatte.

Handball: Ein überraschender Anruf öffnet dem Trainer des Frauen-Oberligisten TV Verl eine Tür, die er nicht auslassen kann.

Von Gregor Winkler

Verl. Für die Handballerinnen des TV Verl ist es eine schlechte Nachricht zum ungünstigen Zeitpunkt. Ruben Voßhans, Trainer der Oberligahandballerinnen und der weiblichen A-Jugend, wird den Klub im Juli verlassen. Der 30-Jährige wird Coach der zweiten Mannschaft der HSG Blomberg Lippe in der dritten Liga. Zudem übernimmt er die weibliche A-Jugend, die in der Bundesliga spielt. Er erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Auch für den Trainer kam diese Wendung in seiner Karriere überraschend.

Weil der derzeitige Trainer Björn Piontek die Lipper verlässt, sollte dessen A-Jugend-Co-Trainer Lasse Bracksiek nachrücken. Doch auch der wird, wie sein Chef, die HSG in Richtung Handball Lemgo verlassen. Entsprechend begaben sich die Verantwortlichen auf die Suche nach Ersatz – und bei Voßhans klingelte das Telefon. „Eine unbekannte Nummer. Ich war auch mächtig überrascht“, erzählt der Verler.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Der TV Verl muss sich einen neuen Trainer für das Frauenhandball-Oberligateam und die weibliche A-Jugend suchen. Am Dienstag unterschrieb Ruben Voßhans einen Zwei-Jahres-Vertrag bei der HSG Blomberg-Lippe. Mit dem Trainingsauftakt der HSG-A-Jugend am 20. Juli zeichnet der 30-Jährige beim Frauen-Bundesligisten für die zweite Mannschaft in der dritten Liga und für die ambitionierte Bundesliga-A-Jugend verantwortlich. „Bis zum 10. Juli leite ich noch den ersten Vorbereitungsblock in Verl“, so Voßhans gegenüber der „Glocke“.

Bei der HSG war eine plötzliche Vakanz aufgetreten, weil Lasse Bracksiek, der diesen Posten zum 1. Juli als Nachfolger von Björn Piontek übernehmen sollte, genau wie Piontek zum TBV Lemgo wechselt. Für Ruben Voßhans, der nach einem Praktikum beim DHB dort auch eine befristete Folge-Anstellung bekommen hatte und der seit anderthalb Jahren erst gemeinsam mit Hendryk Jänicke als „Co“ und dann alleinverantwortlich das Oberligateam zum Klassenerhalt geführt hatte, und zudem mit der A-Jugend die Bundesliga erreicht hatte, ist der kurzfristig aus Blomberg erfolgte Ruf eine große Chance, die ihm der TV Verl offensichtlich nicht verwehren will.

Handball: Beim großen Pfingstturnier des TV Verl macht sich die lange Coronapause zwar bemerkbar, doch alle sind froh, dass wieder etwas geht.

Von Ruben Voßhans

Verl (ru). „Es war einfach schön, nach der langen Coronapause endlich wieder das Pfingstturnier austragen zu können“, sagte Alicia Lippmann, Mitorganisatorin des Verler Handball-Cups, am Ende glücklich über den reibungslosen Verlauf der mittlerweile 14. Turnierauflage. Nach drei Jahren ging das über die Grenzen Deutschlands hinweg bekannte Handballturnier des TV Verl anno 2022 wieder in den drei Verler Sporthallen am Schulzentrum über die Bühne.

Ähnlich wie in den Jahren vor der Pandemie waren vor allem die niederländischen Nachwuchssportler zahlreich vertreten. Insgesamt gingen 24 Vereine mit 59 Mannschaften am Ölbach an den Start, davon waren 23 aus Holland und sieben vom Veranstalter TV Verl. Die SG Züri Oberland aus der Schweiz und Silkeborg IF aus Dänemark rundeten die internationale Turnieratmosphäre ab. Unterm Strich waren 700 Spielerinnen und Spieler – plus Trainer und Betreuer – in Verl am Ball.

Die Mannschaften aus Verl konnten bei ihrem Heimspiel sportlich gesehen insgesamt zufrieden sein. Die männliche A-Jugend (U19) belegte ohne viel Training den dritten Platz, während die A-Mädels (G19) mit dem letztjährigen Jugendbundesliga-Team – alle Mannschaften konnten mit ihrem „Altjahrgang“ antreten – ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und jedes Spiel klar und deutlich gewannen.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Wenn im Freibad holländisch gesprochen und Handballtrikots gewaschen werden, wenn den Weg zur Sporthalle auf die Fingerkuppen gestützte Spieler mit ungewöhnlichen Aufwärmübungen versperren, wenn am Bratwurststand auf dem Schulhof holländische Feierlieder erklingen und an jeder bis dahin ruhigen Ecke Spiele nachbereitet oder vorbesprochen werden, dann ist man über Pfingsten bei den Verler Handballtagen gelandet.

Die vermittelten bei der 14. Auflage am Samstag und Sonntag den Eindruck, als hätte es die Corona-Zwangsabsagen in 2021 und 2020 nie gegeben. Maskenfrei, bei entspannter Stimmung genossen an die 700 Spielerinnen und Spieler (plus Trainer und Betreuer) aus vier Nationen und drei Altersklassen bei den Mädchen und Jungs den sportlichen Vergleich genauso wie das Gemeinschaftsgefühl als Mannschaft sowie den späteren Austausch mit anfänglichen sportlichen Konkurrenten bis hin zu neuen Freundschaften.

„Alle 60 Mannschaften sind gekommen. Jeder wurde von uns kontrolliert, ob er geimpft oder getestet ist. Aber natürlich kann niemand vorhersagen, ob hier jetzt etwas passiert“, sagte Uwe Weitzel vom Handball-Abteilungsvorstand des TV Verl.

Handball: Die A-Juniorinnen des TV Verl verpassen die Bundesliga.

Verl (gwi). Mit einem knappen 20:19 (13:12)-Sieg gegen den HSV Minden-Nord, aber durch eine klare 20:25 (8:15)-Niederlage gegen den Bergischen HC verpasste die weibliche A-Jugend des TV Verl die erneute Qualifikation für die Jugend-Bundesliga.

Das entscheidende Turnier in Everswinkel begann mit einem Zittersieg. Fast mit dem Schlusspfiff erzielte Mira Dargel den Siegtreffer. „Wir haben alles hineingelegt und waren mit dem Kopf voll da“, sagt TVV-Torfrau Ece-Nur Gencer. Trainer Ruben Voßhans kritisierte lediglich, dass sein Team im Angriff bisweilen den Faden verloren habe.

So lief es auf ein Endspiel gegen die Bergischen hinaus. Die hatten nach einem Sieg gegen Everswinkel 4:0 Punkte auf dem Konto, weil sie aus dem ersten Qualiturnier zwei Zähler mitgebracht hatten.

Verl (zog). Den direkten vorzeitigen Bundesligaaufstieg musste die weibliche Handball-A-Jugend des TV Verl gestern bereits nach der 20:24-Niederlage im ersten Spiel der DHB-Quali gegen Turnerschaft St. Tönis 1861 abschreiben.

Zwar müssen die Verlerinnen jetzt nachsitzen und können nicht am eigenen Pfingstturnier teilnehmen. Doch sie haben es am kommenden Wochenende (Tag und Ort stehen noch nicht fest), weiter selbst in der Hand, den einen freien Platz mit Siegen über den Bergischen HC und HSV Minden Nord noch zu erreichen.

Im zweiten Spiel holte das Team von Ruben Voßhans mit einer Aufholjagd nach 11:17-Rückstand beim 20:20 gegen Everswinkel noch einen Punkt.

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Mit über 3.000 Mitgliedern und etwa 30 verschiedenen Sportarten ist der TV Verl der größte Sportanbieter in Gütersloh.

Informationen zum umfangreichen Angebot des Gesamtvereines findet ihr auf der Vereinshomepage www.tv-verl.de

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