Verl (hcr). Unverhofft erfolgreich war die Aufstiegsrunde im Jugendhandball für die A-Jugend des TV Verl. Dass sich der Nachwuchs für die Handball-Oberliga qualifizieren würde, war in den Planspielen im Vorfeld kein Thema gewesen. Jetzt wollen die Jungs das Abenteuer mitnehmen und sich auf hohem Niveau weiterentwickeln.

Trainer Heinz-Josef Wöstemeier bittet fünfmal in der Woche zum Training, damit die Truppe optimal vorbereitet in die Serie geht. „Es wird für uns ein Ausbildungsjahr. Das ist unser vorrangiges Ziel“, kündigt Wöstemeier an, der die Mannschaft zusammen mit Olaf Voss trainiert. In dessen langjähriger Spielerzeit beim TV Verl war Olaf Voss bereits von Wöstemeier trainiert worden. Nun spielen die Söhne Mattes und Lennart gemeinsam in der A-Jugend.

„Heini“ Wöstemeier brachte seinen Filius zunächst mit dem Auto zum Training und ging in dieser Zeit am Ölbach laufen. Im vergangenen Jahr übernahm der Mastholter die B-Jugend. Die Qualifikation für die zweithöchste Jugendspielklasse hatte Zufallscharakter. In einem Sechserturnier über zwei Tage erreichte der TV Verl den zweiten Platz. Knappe Siege und Remis gegen Dortmund, Ahlen und Bielefeld-Jöllenbeck genügten für die Position hinter GWD Minden II. „Die sind auch mein Favorit auf die Westfalenmeisterschaft“, sagt Wöstemeier. Letzte Saison in der B-Jugend-Verbandsliga drehten die TVV-Jungs in der Rückrunde auf. Wöstemeier glaubt: „Wir haben die Euphorie mitgenommen.“

Handball: TV Verl zwingt HSG Rietberg-Mastholte mit 42:27 in die Knie

Verl (dh). Zurück zu den Wurzeln: Handball-Landesligist TV Verl, der sich seit dem 30. Juli in der zweiten Vorbereitungsphase auf die am 8. September beginnende Saison befindet, setzt auf Stallgeruch. Bis auf Alexander Wiese haben alle im Kader stehenden Akteure bereits in der Jugend für den TV Verl gespielt. »Mit dem derzeitigen Stand bin ich extrem zufrieden«, sagt Trainer Thomas Fröbel, der am Sonntag einen feinen 42:27-Testspielerfolg beim Bezirksligisten HSG Rietberg-Mastholte sah.

Neben Fröbel (Karriereende nach schwerer Knieverletzung) muss der TV Verl nach dem bitteren Abstieg aus der Verbandsliga nur auf Albert Kreismann (zur TSG Harsewinkel) verzichten. Zudem will Andre Hesse kürzertreten und erst einmal nur für die zweite Mannschaft spielen. Einziger externer Neuzugang ist Philipp Eliasmöller, der nach einem Jahr A-Jugend-Bundesliga bei der JSG NSM-Nettelstedt an den Ölbach zurückgekehrt ist und mit der Verler A-Jugend direkt die Qualifikation zur Oberliga geschafft hat. Eliasmöller soll nun in der Herren-Landesligamannschaft die vorgezogene Position in einer sehr aggressiven 3:2:1-Abwehr bekleiden. »Im Stil der TSG Harsewinkel, wenngleich nicht auf diesem Niveau«, sagt Thomas Fröbel, der hinter Mittelmann Eliasmöller die beiden Außenspieler verteidigen lassen will, um den »halben« Rückraumspielern in der Deckung etwas mehr Ruhe zu gönnen.

Verl (WB). Was sich in den vergangenen Wochen bereits abgezeichnet hatte, ist nun offiziell: Thomas Fröbel wird in der kommenden Saison die Handballer des TV Verl in der Landesliga trainieren. »Mein operierter Meniskus ist eingerissen, zudem zeichnet sich ein Knorpelschaden im Knie ab. Eine Operation ist nötig, aufgrund meines Endspurts im Studium derzeit aber noch kein Thema«, sagt Thomas Fröbel, der eigentlich für die TSG Harsewinkel in der Oberliga spielen wollte. »Ein großer Dank gilt der TSG und Manuel Mühlbrandt, die vollstes Verständnis für meine Situation haben«, sagt Fröbel.

»Unverhofft kommt oft. In diesem Fall als wirklicher Glücksfall für den TV Verl«, freut sich Handballobmann Andreas Guntermann: »Die letzten Monate waren nicht einfach, aber im Rückblick sicherlich zukunftssichernd für den Handballsport in Verl.« So sei es nicht nur gelungen, junge Nachwuchskräfte für die verantwortliche Vereinsarbeit zu gewinnen, sondern mit Ruben Vosshans und Hendryk Jänicke (beide Studenten an der Sporthochschule Köln) sowie Robert Vosshans und Thomas Fröbel ein hoch motiviertes und qualifiziertes junges Trainerteam zu verpflichten. Mit der ehemaligen Bundesligaspielerin Reinhild Vosshans (Damen) sowie dem bisherigen Trainer Hubertus Neuhaus (Herren) werden zwei erfahrene »Oldies« dem Team beratend zur Seite stehen.

Mit Philip Eliasmöller (Jahrgang 2000) kehrt ein großes Rückraumtalent zurück an den Ölbach, der eine Saison in der Jugendbundesliga bei der JSG NSM-Nettelstedt gespielt hatte. Weiter wird der Kader mit Timon Kreft (1999) aus den eigenen Reihen gestärkt.

Verl (gl). Überraschende Wende bei Handball-Landesligist TV Verl in der Trainerfrage: Thomas Fröbel (Bild) macht seinen Wechsel zur TSG Harsewinkel in die Handball-Oberliga rückgängig und steigt beim TV Verl in der Nachfolge von Hubertus Neuhaus als Trainer in der Landesliga ein. Diese Rollerückwärts kommt nicht überraschend.

„Im Rahmen meiner Rehaphase ist der operierte Meniskus eingerissen und zudem zeichnet sich ein Knorpelschaden im operierten Knie ab. Eine OP wird von Nöten sein, aufgrund meines Endspurts im Studium derzeit aber noch kein Thema“, dankt Fröbel gleichzeitig der TSG, dass sie ihn wieder Richtung Verl ziehen lassen. „Unverhofft kommt oft, in diesem Fall als wirklicher Glücksfall für den TV Verl“ freut sich Handballobmann Andreas Guntermann, der nun mit der Verpflichtung von Thomas Fröbel als Seniorentrainer einen Meilenstein beim Aufbau eines ehrgeizigen und engagierten jungen Trainerteams setzen konnte.

Der neue Trainer wird im Spiel- und Trainingsbetrieb weiter von Robert Voßhans, der insbesondere für die weibliche Jungendarbeit verantwortlich zeichnet, unterstützt. „Robert und ich haben nach dem Ausscheiden von Sören Hohelüchter bereits rund fünf Wochen die Mannschaft trainiert. Die Zusammenarbeit hat uns beiden damals bereits viel Spaß bereitet“ freut sich Thomas Fröbel auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Verl (cbr). Die Handballer vom Verbandsliga-Absteiger TV Verl sind für die Saison 2018/2019 in die Landesliga-Staffel II eingruppiert worden, aus der der TV Isselhorst aufgestiegen ist. Das geht aus der Einteilung des Handball-Verbandes Westfalen hervor. In die neue Spielklasse wird der Verein wohl auch mit einem neuen Trainer gehen, den er in Kürze vorstellen will. Nach Informationen des WESTFALEN-BLATTes soll es sich dabei um ein Gespann handeln: Thomas Fröbel und Robert Voßhans sollen den TVV übernehmen. Der bisherige Amtsinhaber Hubertus Neuhaus könnte dem Klub in anderer Form erhalten bleiben. Fröbel rechnet nach einer Kreuzband-OP und Meniskus-Einriss nicht mehr mit einem Comeback und will den Trainerschein angehen. Den TV Verl erwarten in der Staffel II fünf Kreis-Rivalen und somit zehn knackige Derbys. Zu den Gegnern gehören TuS Brockhagen, TV Werther (Aufsteiger), TG Hörste, SpVg. Hesselteich, SpVg. Steinhagen II, Friesen Telgte, Westfalia Kinderhaus, SC Münster 08, TSV Ladbergen, Vorwärts Gronau (Aufsteiger), TV Vreden (Aufsteiger), Ibbenbüren und Havixbeck. Die Saison beginnt am zweiten September-Wochenende.


Weibliche C- und B-Jugend gewinnen Quali-Turnier zur Oberliga

Verl  (WB). Großer Jubel beim Handball-Nachwuchs des TV Verl: Sowohl die weibliche C- als auch die weibliche B-Jugend des TV Verl haben am vergangenen Sonntag ihr Qualifikationsturnier zur Oberliga gewonnen. »Das ist ein klasse Erfolg«, freut sich auch Robert Voßhans. Der 24-jährige Verler ist Trainer beider Mannschaften und Jugendkoordinator für den weiblichen Verler Nachwuchs.

Bei insgesamt acht Qualifikationsturnieren des westfälischen Verbandes, aus denen jeweils nur der Gruppenerste aufgestiegen ist, hatte die B-Jugend des TVV ein Heimspiel. Sie trat dabei in eigener Halle erfolgreich gegen Bad Salzuflen (15:6), SC Greven 09 (16:11), HSC Haltern-Sythen (16:7) und den ASC 09 Dortmund (18:9) antreten. Wenn man bei den heißen Bedingungen mit zwei Wechselspielerinnen auskommen muss, sind 120 Minuten an einem Tag schon extrem viel. Aber wir waren in jedem Spiel in der Lage ein hohes Tempo zu gehen. Robert Voßhans

Durch verletzungsbedingte Ausfälle stand Robert Voßhans, allerdings nur ein schmaler Kader zu Verfügung. »Wenn man bei den heißen Bedingungen mit zwei Wechselspielerinnen auskommen muss, sind 120 Minuten an einem Tag schon extrem viel. Aber wir waren in jedem Spiel in der Lage ein hohes Tempo zu gehen und die Gegner zu überlaufen«. Im entscheidenden Spiel, beim 18:9 (10:3) gegen die bis dahin ungeschlagenen Dortmunderinnen zeigten Torhüterin Sophie Börschel mit sieben Paraden und die Rückraumrechte Marie-Sophie Weitzel (acht Tore) eine besonders starke Leistung.

Verl (cas). Kim Sörensen, der jetzt in Schleswig-Holstein wohnt und arbeitet, hängt weiter an Ostwestfalen. „Weder Dänemark, wo ich herstamme, noch Norddeutschland sind meine Heimat - das ist Verl“, versichert der Däne, seit einem Jahr Trainer bei der HSG Tills Löwen. Der kleine, beschauliche Ort liegt in der Nähe von Lübeck. Dort betreut der frühere Trainer des TVV und der HSG Gütersloh die Landesliga-Frauen und mehrere Jugendteams. Zudem leitet der 38-Jährige Schul-AGs und trainiert diverse Kreisauswahlen: „Ich bin voll ausgelastet.“

Bei den diesjährigen Verler Handballtagen erreichte er mit den Handballerinnen von Tills Löwen das Finale (4:8 gegen HSG Osnabrück). Sörensen half beim Turnier auch als Schiedsrichter. Sein Kontakt nach Ostwestfalen ist nie abgerissen: So saß Sörensen gegen Ende der Saison bei seinem Ex-Klub HTSF Senne wieder auf der Bank: „Sennes Coach hatte mich darum gebeten - mit der ersten Frauenmannschaft haben wir dann auch den Klassenerhalt geschafft.“

Von Hollen-Abschied mit 22:25-Niederlage

Verl (dh). Trainer Falk von Hollen ist zum Abschied ein versöhnlicher Saisonabschluss mit den Handballerinnen des TV Verl verwehrt geblieben. Der Oberligist verlor daheim gegen die Ibbenbürener SpVg. mit 22:25 (8:12) und lässt als Tabellen-Zwölfter nur die beiden Absteiger hinter sich.

Mit Lara Blumenfeld, Bianca Kickel sowie Katrin Hildebrand wurden vor der Partie drei Spielerinnen verabschiedet. In einer schleppenden Anfangsphase legten die Gäste eine 3:0-Führung vor, der erste Verler Treffer fiel erst in der sechsten Minute. Anschließend fanden die Hausherrinnen besser in die Partie und konnten beim 7:7 (24.) erstmals ausgleichen. Doch bis zur Pause (8:12) musste der TVV wieder abreißen lassen.

»Auch in die zweite Halbzeit sind wir nicht gut reingekommen«, sah Falk von Hollen durchaus Parallelen zum Spielbeginn. Als sein Team mit 9:17 (41.) hinten lag, stellte der Coach zunächst auf eine 5:1- und dann auf eine 4:2-Abwehr um. Das funktionierte bis zum 20:22 (51.) gut, doch dann hatte sich Ibbenbüren auf die offensive Deckung der Verlerinnen eingestellt. »Wir haben es zwar noch einmal mit drei Offensiven probiert, aber es hat nicht gereicht«, sagte Falk von Hollen.

TV Verl: Stüker - Hayn (5), Habig, Petschat, Zanghi (2), Löbig (6/3), Blumenfeld (6/1), Laker (2), von Mutius, LIppmann, Niklaus, Werneke (1).

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