Von Stefan Herzog

Verl (gl). Eine gute, zeitweise reife Leistung, zwei wichtige Punkte und ordentliche Unterstützung von der Tribüne, wo es sich die Aktiven um das Männerteam und die zweite Mannschaft, die vorher trainiert hatten, bei Döner, Pommes und Kaltgetränken gut gehen ließen. Das am Dienstagabend mit 26:20 (14:8) gegen Kreisnachbar SpVg Steinhagen gewonnene Nachholspiel verschafft Frauenhandball-Verbandsligist TV Verl eine gute Ausgangsposition im Saisonendspurt.

Doch die mit jetzt 14:16-Punkten auf Rang 7 platzierte Mannschaft zahlte für den Sieg einen hohen Preis. Denn in der 49. Minute verletzte sich Mira Dargel, die als Kreisläuferin und im Abwehr-Innenblock ein gutes Spiel gemacht hatte. Als sie einen Konterangriff über die zweite Welle freistehend vom Kreis zum wichtigen 21:15-Treffer vollendet hatte, verdrehte sich die 18-Jährige bei der Landung das Knie. „Das sah nicht gut aus“, sagte Trainer Lars Jogereit. Eine MRT-Untersuchung soll Aufschluss bringen.

Dank starker Abwehrleistung und mit der von Beginn an angewandten Taktik mit siebter Feldspielerin hatten sich die Gastgeberinnen – ergänzt durch die A-Jugendliche Nina Nüsser und die jetzt in die A-Jugend aufrückende Cosmah Hannah Griwodz – nach zwölf Minuten eine 7:2-Führung erspielt. Da wurden zwei Konter durch Dargel sicher genutzt, setzte sich Sina Pepping in der Mitte zweimal durch und stand Tessa Korek das Spielglück bei zwei Siebenmetern zur Seite.

Auch nach Wiederanpfiff steuerten die Verlerinnen bei 15:8-, 18:10- und 19:12-Führungen auf einen sicheren Heimsieg zu, bis sich Steinhagen nochmal auf 20:15 und 21:17 herankämpfte. Doch auch da konnte sich die Mannschaft auf Judit Esken im Tor verlassen. Die für Ece Gencer (konnte berufsbedingt nicht trainieren) in den Kader gerückte Keeperin, die bereits am Samstag in der zweiten Mannschaft herausragte, brachte mit Glanzparaden in wichtigen Situationen die Sicherheit ins Spiel zurück. Größtes Manko war erneut die Chancenauswertung, ein deutliches Plus dafür die Wechsel-Alternativen wie mit Ilka Habig aus der zweiten Mannschaft.

TVV: Esken/Springer – Fortmeier (1), Hermann, Dargel (4), Nüsser (1), Griwodz, Mersch (5), Hölz (1), Korek (4/2), Pepping (4), Poon (1), Habig (1) Scheck (4/2)

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