+++ WICHTIGE INFORMATION +++

+++ Der Handballverband Westfalen beendet die Saison 2019/2020 +++

Durch die Beendigung der Saison 2019/2020 stehen unsere 1. Herren als Meister und damit als Aufsteiger in die Verbandsliga fest.

Auch wenn die Umstände schöner sein könnten, möchten wir Thomas Fröbel und Robert Voßhans, sowie dem Meisterteam der 1. Herren, zu einer echt starken Saison gratulieren und wünschen für die neue Saison (nicht nur der Mannschaft) alles Gute!

Ausserdem schaffen damit alle (!) unsere Teams den Klassenerhalt. Wie und wann die Vorbereitung und die neue Saision starten, werden die nächsten Wochen zeigen.

Wir hoffen, wir sehen uns bald gesund und munter in der Sporthalle Verl!

Hier die Informationen aus der Pressemitteilung des Handballverbands Westfalen.

https://www.handballwestfalen.de/aktuelles/news-detail/news/pressemitteilung-hv-westfalen-beendet-und-wertet-die-saison-2019-2020/

Handball: 16 Mannschaften haben für die Oberliga Westfalen gemeldet und 34 für die Verbandsliga

Kreis Gütersloh. Die Handballer der TSG Harsewinkel stehen vor einer langen Oberligasaison: Mit Stichtag 20. Mai wurden 16 Mannschaften für die höchste westfälische Spielklasse gemeldet. Die Gegner des Aufsteigers heißen demnach TSG Altenhagen-Heepen, HC TuRa Bergkamen, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck, TuS Bommern, TuS Ferndorf II, VfL Gladbeck, VfL Eintracht Hagen, HSC Haltern-Sythen, HTV Hemer, Sf Loxten, VfL Mennighüffen, TuS Möllbergen, CVJM Rödinghausen, FC Schalke 04 und Soester TV.

Andreas Tiemann, der Vorsitzende Spieltechnik im westfälischen Verband, hält es allerdings nicht nur wegen der Corona-Krise für wenig sinnvoll, bereits eine endgültige Staffeleinteilung vorzunehmen und einen Rahmenspielplan zu veröffentlichen. Tatsächlich hoffen mit den Sportfreunden Loxten und der TSG A-H Bielefeld der Tabellenzweite und -dritte der abgebrochenen Oberligasaison 2019/ 2020, über eine Nachrückerliste noch in die 3. Liga aufsteigen zu können, auch wenn die Aussichten eher vage sind.

Verl (gwi). Das könnte ein ganz dickes Ding werden. Kein Skandal um irgendwelche Coronaregeln, hier geht es ganz konkret um etwas, das schlicht Gefahr läuft, überdimensioniert zu werden: Die Frauenhandball-Oberliga. Mit seinen Regeln, die Saison ohne Absteiger, mit den Tabellenführern als Meister und diversen Wildcards für hoch platzierte Mannschaften abzubrechen, hat sich der Handballverband Westfalen (HVW) großen Respekt verschafft. Es gab so gut wie keine Kritik an der Abwicklung einer Saison, die nicht zu Ende gespielt werden konnte.

Für die kommende Spielzeit droht jetzt dafür Überfüllung. Das zeigt das Beispiel der Frauen-Oberliga, in der der TV Verl spielt. Als Aufsteiger wird der PSV Recklinghausen die Spielklasse in die dritte Liga verlassen. Absteiger, wie erwähnt, Fehlanzeige. Aus zwei Verbandsligastaffeln rücken die Corona-Meister Petershagen/Lahde und Westfalia Kinderhaus hoch. Hinzu kommen die Wildcard-Inhaber TuS Brockhagen und TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck (Staffel 1) sowie Lünen, Riemke und Coesfeld (Staffel 2). Das hieße, dass die Spielklasse künftig 20 Teams umfassen würde. Sollte noch ein Drittligist (Nethphen, Blomberg II, Königsborn oder Dortmund II) aus dem Verbandsgebiet zurückziehen, würde sich die Klasse weiter aufblähen. „Das kann passieren“, sagt Andreas Tiemann, Vizepräsident des HVW.

Handball: Josephine („Josi“) Löbig vom TV Verl hätte sich nach 13 Jahren in der 3. Liga und Oberliga ein schöneres Ende ihre erfolgreichen Laufbahn erhofft, als den coronabedingten Saisonabbruch

Verl. Keine Blumen, keine Reden, keine Party. Am 1. März ging in der Verler Sporthalle eine der bemerkenswertesten Karrieren im Handballkreis Gütersloh ohne jedes Aufheben zu Ende. Offiziell notiert wurde lediglich das Spielergebnis für die Tabelle der Frauen-Oberliga: TV Verl – SG Halden-Herbeck 23:22. Immerhin fand die verhinderte Jubilarin wenigstens im Spielbericht der Zeitung eine ausdrückliche Erwähnung („Josi Löbig macht 25 Sekunden vor Schluss alles klar“), weil sie das Siegtor geworfen hatte.

Dass diese für den um den Klassenerhalt kämpfenden TV Verl so wichtige Partie die letzte von Josephine Löbig sein würde, dass dieser mit all ihrer Routine, Durchsetzungskraft und Nervenstärke erzielte Treffer den Schlusspunkt hinter 13 Jahre Leistungssport setzte, konnte niemand ahnen. Auch nicht die von ihrem letzten Trainer Hendryk Jänicke als „herausragende Mannschaftsspielerin und ideale Kapitänin“ geadelte 30-Jährige. Die Corona-Krise aber machte einen Strich durch alle Rechnungen.

„So hatte ich mir den Abschluss nicht vorgestellt“, sagt die von allen nur „Josi“ gerufene Bürokauffrau betrübt. Sie hofft allerdings, dass es nicht bei diesem lautlosen Abgang bleibt. „Irgendetwas wird schon noch vom Verein kommen. Und auf jeden Fall werde ich für meine Mädels einen gebührenden Ausstand geben, sobald das wieder möglich ist.“ Die 13 Jahre einfach abzuhaken und ohne eine letzte Feier zu gehen, ist nicht Josi Löbigs Art. „Dafür war die Zeit einfach zu schön“, sagt sie und findet Gefallen an der Formulierung, Handball nicht nur gespielt, sondern auch gelebt und genossen zu haben.

Handball: Frauen-Oberligisten TV Verl steht vor einer Saison mit möglicherweise 20 Teams.

Torhüterin Celine Maier und Rückraumspielerin Kim Wienböker verstärken den Kader von Hendryk Jänicke

Von Uwe Kramme

Verl. Kim Wienböker und Celine Maier haben sich dem TV Verl angeschlossen, „um die Herausforderung Handball-Oberliga anzunehmen“, wie sie bei ihrer Vorstellung voller Vorfreude versicherten. Die Entscheidung, den Verbandsligisten HT Sf Senne zu verlassen (Wienböker) sowie eine einjährige Sportpause zu beenden (Maier), fiel der Rückraumspielerin und der Torfrau aber auch aus anderen Gründen leicht. „Der TV Verl hat ein Team mit vielen sehr jungen Spielerinnen, von denen ich einige auch schon kenne“, erklärt die aus Senne kommende Kim Wienböker. „Verl ist verkehrstechnisch noch ganz gut zu machen“, ergänzt die in Pivitsheide lebende Celine Maier, die zuletzt für die A-Jugend der Spvg. Steinhagen auflief.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Wenn die neue Saison beginnt, will Hendryk Jänicke, dann im dritten Jahr Trainer des Frauenhandball-Oberligisten TV Verl, gewappnet sein. So präsentierte der Trainer am Montag (mit gebotenem Abstand) zwei Neuzugänge.

Sowohl Torfrau Celine Maier als auch Rückraumspielerin Kim Wienböker sind erst 20 Jahre alt und senken den Schnitt des Zwölfer-Kaders auf 21,7 Jahre. Mit Josi Löbig, die ihre Laufbahn mit 31 Jahren beendet hat, ist der Mannschaft viel Erfahrung und Handballverstand verlorengegangen. Ebenfalls verlassen haben den Verein Pia Laker (zum TuS Bielefeld Jöllenbeck) und Chantal Schuchard. Die Torfrau hatte sich unmittelbar vor Beginn der vorigen Serie an der Schulter verletzt und kein Spiel bestritten.

Für sie kommt nun Celine Maier. Die Lipperin hat nach einem Jahr Handballpause gemerkt, wie sehr ihr der Sport fehlte. Letzte Station war die A-Jugend der SpVg Steinhagen. „Ich fühle mich bereits sehr gut angenommen“, sagt die angehende Industriekauffrau, die bis zur Hallenschließung ein paar Mal mit der Mannschaft trainiert hatte. Somit weiß die junge Keeperin, dass sie mit Michaela Hillebrandova eine herausragende Oberliga-Torfrau vor der Nase hat.

Handball: Oberligatrainer verlängert den Vertrag. Torhüterin Celine Mayer kommt aus Steinhagen

Verl (kra). Hendryk Jänicke bleibt den Handballerinnen des TV Verl treu und wird das Oberligateam auch in der Saison 2020/2021 trainieren. „Die abschließenden Gespräche waren allerdings schwierig“, berichtet der 29-Jährige. Allerdings nicht, weil er und die neue Abteilungsleitung um Jochen Kreft sich uneins waren: „Es ist einfach schwierig geworden, sich zu verabreden und zu besprechen, seit die Abteilung stillsteht.“ Wegen der Corona-Krise sind auch in Verl die Sporthallen geschlossen, der Trainings- und Wettkampfbetrieb ist bis zum 19. April abgesagt.

Jänicke verschwendet noch keinen Gedanken daran, ob die Saison nach diesem Stichtag womöglich bis in den Juni hinein fortgesetzt („Was grundsätzlich wünschenswert wäre“) oder abgebrochen wird. Selbst die Frage, wie die aktuelle Serie im Falle eines Abbruchs gewertet würde, interessiert ihn erstmal nur am Rande.

Verl. Die Handballerinnen des TV Verl (12:22 Punkte) wollen und können beim Tabellenletzten TV Arnsberg (3:33) den entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt in der Oberliga machen. Allerdings nicht wie vorgesehen an diesem Samstag. „Die Partie wurde abgesetzt“, berichtet Trainer Hendryk Jänicke. „Erst hatte ich nicht genug Spielerinnen zur Verfügung und wollte die Partie verlegen, und jetzt hat mein Arnsberger Kollege“ das gleiche Problem.“ Anwurf soll jetzt am Dienstag, 24. März, um 20 Uhr sein, wenn der Verband zustimmt.

Wochentags ins Sauerland zu reisen ist für Jänicke zwar „nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig, aber Dienstagspiele liegen uns ja, wie wir beim 32:21 gegen Bergkamen gesehen haben.“ Womöglich auch zum Nachholtermin noch nicht wieder fit sein könnte Kristin Niklaus. Die gerade erst nach langer Verletzungspause ins Team zurückgekehrte Kreisläuferin zog sich am Sonntag beim Aufwärmen für das Spiel gegen die SG Halden-Herbeck (23:22) eine Zerrung in der linken Wade zu.

(zog). Frauenhandball-Oberligist TV Verl hat die Reise zur Rundsporthalle in Arnsberg auf Dienstag, 24. März, verschoben. „Wir hatten wegen Personalmangels beim TV Arnsberg um Verlegung gebeten“, berichtet Hendryk Jänicke. Zuletzt hatten die Verler Bereitschaft signalisiert, doch am Samstag zu spielen. „Da hätte nun aber Arnsberg zu wenig Spielerinnen gehabt“, richtet sich Jänicke auf den Nachholtermin ein. „Mit Dienstag haben wir ja gute Erfahrungen gemacht“, verweist er auf den Nachholsieg gegen Bergkamen im Februar.

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Mit über 3.000 Mitgliedern und etwa 30 verschiedenen Sportarten ist der TV Verl der größte Sportanbieter in Gütersloh.

Informationen zum umfangreichen Angebot des Gesamtvereines findet ihr auf der Vereinshomepage www.tv-verl.de

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