Von Hollen-Abschied mit 22:25-Niederlage

Verl (dh). Trainer Falk von Hollen ist zum Abschied ein versöhnlicher Saisonabschluss mit den Handballerinnen des TV Verl verwehrt geblieben. Der Oberligist verlor daheim gegen die Ibbenbürener SpVg. mit 22:25 (8:12) und lässt als Tabellen-Zwölfter nur die beiden Absteiger hinter sich.

Mit Lara Blumenfeld, Bianca Kickel sowie Katrin Hildebrand wurden vor der Partie drei Spielerinnen verabschiedet. In einer schleppenden Anfangsphase legten die Gäste eine 3:0-Führung vor, der erste Verler Treffer fiel erst in der sechsten Minute. Anschließend fanden die Hausherrinnen besser in die Partie und konnten beim 7:7 (24.) erstmals ausgleichen. Doch bis zur Pause (8:12) musste der TVV wieder abreißen lassen.

»Auch in die zweite Halbzeit sind wir nicht gut reingekommen«, sah Falk von Hollen durchaus Parallelen zum Spielbeginn. Als sein Team mit 9:17 (41.) hinten lag, stellte der Coach zunächst auf eine 5:1- und dann auf eine 4:2-Abwehr um. Das funktionierte bis zum 20:22 (51.) gut, doch dann hatte sich Ibbenbüren auf die offensive Deckung der Verlerinnen eingestellt. »Wir haben es zwar noch einmal mit drei Offensiven probiert, aber es hat nicht gereicht«, sagte Falk von Hollen.

TV Verl: Stüker - Hayn (5), Habig, Petschat, Zanghi (2), Löbig (6/3), Blumenfeld (6/1), Laker (2), von Mutius, LIppmann, Niklaus, Werneke (1).

Verl (zog). Die vierte Niederlage in Folge hat verhindert, dass Frauenhandball-Oberligist TV Verl das Saisonziel von 20 Pluspunkten erreichte. Im Saisonfinale in eigener Halle musste sich die Mannschaft des genauso wie seine „Co“ Katrin Hildebrand verabschiedeten Trainers Falk von Hollen der Ibbenbürener SpVg mit 21:25 (9:16) geschlagen geben.

Im Angriff harmlos und in der Abwehr ohne Zugriff, lagen die Verlerinnen von Beginn an hinten. Nach Defensiv-Umstellungen auf 5:1 und 4:2 zeigten die Gastgeberinnen immerhin Kampfgeist und kämpften sich auf 7:7 und nach erneut katastrophalem Start in Halbzeit zwei auch noch einmal auf 20:22 heran. „Dass wir Moral gezeigt haben, war gut“, freute sich von Hollen auch über weitere Spielminuten für die lange Verletzte Chiara Zanghi.

Verabschiedet wurden die Spielerinnen Bianca Kickel, die nach Verletzung und Babypause kürzer tritt und Lara Blumenfeld. Das seit der E-Jugend mit einjähriger Unterbrechung für den TV Verl spielende Eigengewächs hatte sich in dieser Spielzeit zur Leistungsträgerin entwickelt, legt aber eine Handballpause ein. Neuzugänge sind angekündigt.

TV Verl: Stüker – Hayn (5), Habig, Petschaft, Zanghi (2), Kickel, Löbig (6/3), Blumenfeld (6/2), Laker (2), von Mutius, Lippmann, Wernecke (1)

Verl (zog). „Am Ende war es die fehlende mannschaftliche Geschlossenheit, die den Ausschlag gegen uns gegeben hat. Das ärgert mich, weil ich auf Teamspirit Wert lege. Aber den hatten wir heute nicht“, kommentierte Falk von Hollen sein vorletztes Spiel als Trainer des Frauenhandball-Oberligisten TV Verl. Beim Nachbarn TSV Oerlinghausen hatten die Verlerinnen mit (13:13) verloren. Dass das nicht sein musste, zeigten die Führungen in der ersten, aber auch in der zweiten Halbzeit. Zu den positiven Aspekten gehörten die zwei Treffer von Alina von Mutius aus der Jugend und die Rückkehr von Chiara Zanghi, die dreimal erfolgreich war und Tempo brachte. Doch am Ende überwogen die vielen vergebenen Chancen und Unkonzentriertheiten. „Wir beschäftigen uns zu viel mit anderen Dingen, wie Schiedsrichtern oder Fehlern der Anderen. Da müssen wir uns zusammenreißen“, fordert von Hollen.

TVV: Stüker – Hayn (3), Haibg (3), Petschat (1, Zanghi (3), Blumenfeld (2/1), Löbig (3), von Mutius (2), Werneke (2), Zimmermann (5)

TV Verl soll nicht zum dritten Mal gegen Oerlinghausen verlieren

Verl (dh). Wie können die Verler Handballerinnen am vorletzten Oberliga-Spieltag motiviert werden? »Ich könnte sie über die Derby-Schiene kitzeln, aber das werde ich nicht versuchen«, sagt Trainer Falk von Hollen vor dem Auswärtsspiel am Samstagabend (18 Uhr) beim TSV Oerlinghausen.

Der TVV-Coach will vor allem eine Reaktion nach der jüngsten 24:36-Heimklatsche gegen Bergkamen und somit ein anderes Gesicht seiner Mannschaft sehen. Und der Coach hat offene persönliche Rechnungen mit Oerlinghausen. »Im Hinspiel haben sie uns in der zweiten Halbzeit klar dominiert, das war ein blödes Gefühl. Ich habe jetzt schon zweimal deutlich gegen Oerlinghausen verloren, es nervt einfach«, so von Hollen, der gerne noch die 20-Punkte-Marke erreichen möchte, gleichwohl aber einräumt, dass mit dem vorzeitig gesicherten Klassenerhalt auch ein gewisser Spannungsabfall einhergeht.

Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Herzog

Verl (gl). Wenn die Tatsache, dass sich keine Spielerin verletzt hat, schon das einzig positive Spielfazit ist, dann sagt das viel aus. So geschehen bei der 24:36-Heimniederlage des Frauenhandball-Oberligisten TV Verl am Samstag gegen den HC TuRa Bergkamen.

Beim 9:8 durch „Tessa“ Hayn, der einzig torgefährlichen Spielerin im Verler Trikot, führten die Gastgeberinnen das letzte Mal, bis zum 13:15 hielt die Mannschaft von Falk von Hollen die Partie offen. Doch der Vier-Tore-Lauf der Gäste zum 13:19-Pausenstand war der Beginn des Debakels aus Verler Sicht. Immer wieder kassierten die Gastgeberinnen Tore von Außen. So traf Bergkamens Rechtsaußen Phylllis Holz achtmal, zumeist in die kurze Ecke.

Oft verloren die Gastgeberinnen den Ball beim Versuch, die Kreisläuferin anzuspielen. Das gab der TuRa Gelegenheit zu Kontern. Dem Verler Spiel ging zunehmend das Tempo verloren, auch die Quote wurde schlechter. Die Gäste bedankten sich auch dafür mit einfachen Gegenstoßtoren. „Heute hat kaum etwas gepasst. Ich hatte nach einigen Schubsern beim Sprungwurf schon gefürchtet, dass die Situation noch eskaliert und sich jemand verletzt. Das ist zum Glück nicht passiert“, bilanzierte Falk von Hollen sein drittletztes Spiel als Trainer des Oberligateams. „Und ich bin froh, dass der Klassenerhalt geschafft ist.“

TV Verl: Stüker – Hayn (9), Habig (1), Petschat, von Mutius, Blumenfeld (2/1), Löbig (6), Laker (3), Niklaus (1), Werneke (2), Zimmermann

Verl (cas). Böse Klatsche für die Handball-Oberligafrauen des TV Verl: Gegen den HC TuRa Bergkamen gibt’s eine 24:36 (13:19)-Packung. »Wir haben zu viele einfache Tore kassiert und uns in der zweiten Halbzeit nicht mehr aufgebäumt. Allerdings hat der Gegner im Gegensatz zu uns einen Sahnetag erwischt«, fasst der enttäuschte Verler Trainer Falk von Hollen die Demütigung vor heimischer Kulisse zusammen.

Nur in den ersten 20 Minuten befinden sich die Gastgeberinnen mit dem HC auf Augenhöhe, führen sogar mit 8:6. Doch als der TVV in der Schlussphase der ersten Halbzeit vier Tore in Folge einstecken muss, nimmt das Unheil seinen Lauf. So ist die Partie bereits nach 35 Minuten gelaufen – Bergkamen mit seinen treffsicheren Flügelspielerinnen führt zu dem Zeitpunkt mit 22:15 und baut seinen Vorsprung weiter aus.

Trotz der Abreibung kann von Hollen der Begegnung zwei positive Aspekte abgewinnen: »Erstens hat sich bei uns niemand verletzt. Und zweitens konnte Alina-Sophie von Mutius ihre ersten Oberliga-Erfahrungen sammeln.« Die 16-Jährige spielt noch in der B-Jugend. Chiara Zanghi, die eigentlich ihr Comeback geben wollte, blieb dann doch lieber auf der Bank. Auf eigenen Wunsch.

TV Verl: Stüker - Hayn (9), Habig (1), Petschat, von Mutius, Blumenfeld (2/1), Löbig (6/2), Laker (3), Niklaus (1), Werneke (2), Zimmermann.

Verl (zog). Der Klassenerhalt ist vor dem vorletzten Heimspiel am heutigen Samstag um 17 Uhr gegen den HC TuRa Bergkamen in trockenen Tüchern. Beim Frauenhandball-Oberligisten TV Verl hat sich das Augenmerk bereits auf die neue Saison gerichtet. So hat der künftige Trainer Hendryk Jänicke in dieser Woche das Training bei voller Besetzung inklusive einiger potenzieller Neuzugänge geleitet.

Damit hat Trainer Falk von Hollen, der sich ab der kommenden Saison im Jugendbereich einbringt, kein Problem. „Das war für die Spielerinnen eine nette Abwechslung und interessant zu sehen, wie aufmerksam alle bei der Sache waren.“

Von Hollen freut sich über die entspannte Situation durch den vor zwei Wochen mit dem Sieg über Königsborn perfekt gemachten Ligaerhalt. „Denn das war keine leichte Saison, auch aufgrund der Verletzungen. Ich merke, dass ich jetzt doch erheblich ruhiger geworden bin.“

Was nicht heißen soll, dass Trainer und Mannschaft die Spielzeit 18/19 nun ohne Ehrgeiz austrudeln lassen. „Wir wollen weiter punkten“, sagt von Hollen, der der Jugendlichen Alina von Mutius Einsatzzeit verschaffen wird und der sich darüber freut, dass Chiara Zanghi nach ihrer im September erlittenen Kreuzbandverletzung erstmals wieder spielen wird.

TV Verl kann nicht mehr absteigen – 20-Punkte-Marke soll noch geknackt werden

Verl (dh). Ohne Sorgen können die Oberliga-Handballerinnen des TV Verl in ihr morgiges Heimspiel gegen den HC TuRa Bergkamen gehen. Durch die Niederlage der HSG Hüllhorst am vergangenen Wochenende ist der Klassenerhalt auch rechnerisch perfekt. Einen dritten Absteiger wird es nicht geben, da aus der 3. Liga nur der PSV Recklinghausen in die Oberliga Westfalen runter muss. »Wir können also befreit aufspielen«, hofft TVV-Trainer Falk von Hollen, dass das intern ausgegebene Saisonziel von 20 Punkten bereits gegen Bergkamen erreicht werden kann. Aktuell stehen die Verlerinnen mit 18:28 Zählern auf Rang elf.

Das Restprogramm ist allerdings knackig. Neben dem Rangvierten aus Bergkamen geht es noch gegen den Siebten aus Oerlinghausen sowie den Dritten aus Ibbenbüren. Im Hinspiel in Bergkamen gelang dem TVV beim 30:29-Auswärtssieg laut von Hollen »unser größter Husarenstreich«. Mit nur sieben Feldspielerinnen angereist, schafften die Verlerinnen eine dicke Überraschung, wurden von TuRa aber auch unterschätzt. »Diesen Gefallen werden sie uns diesmal nicht tun, denn Bergkamen will die Saison als Dritter abschließen«, so von Hollen.

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