Verl (zog). 35 Minuten lang mussten die Verler Oberliga- Handballerinnen auf die aufgrund eines Lkw-Unfalls im Stau steckenden Gäste des TSV Hahlen warten, um dann in den letzten 34 Sekunden einen bis dato sicher geglaubten Sieg noch zu verspielen. 34:34 lautete der Endstand der Partie, in der der TV Verl nach 59:26 Minuten Spielzeit noch mit 34:32 führte.

„Das ist diesmal eindeutig ein verlorener Punkt“, wusste Trainer Falk von Hollen zu berichten. In der dramatischen und hochspannenden Schlussphase hatte Lara Blumenfeld ihre Mannschaft in der Schlussminute mit 34:32 in Führung geworfen. Doch 26 Sekunden vor dem Abpfiff kassierten die Gastgeberinnen den Anschlusstreffer.

Hahlen versuchte es weiter mit einer offenen Manndeckung und fischte prompt unmittelbar nach dem Anwurf durch Verl den Ball und glich aus. Es blieben wenige Sekunden, Theresa Hayn spielte den Ball nach Linksaußen, doch den letzten Wurf des Spiels hielt Hahlens Torfrau. Entscheidend waren nicht nur diese aufregenden letzten Momente. Denn erneut gaben die bis zur 45. Minute ordentlich aufspielenden Verlerinnen bei aufkommender Hektik durch technische Fehler, lange Pässe, die abgefangen wurden, und vergebene Chancen zu viele Bälle her.


Die hart einsteigenden Gäste hatten bereits in der 23. Minute nach einem Foul beim Gegenstoß an der daraufhin humpelnden Pia Laker eine Rote Karte kassiert. Von Hollen brachte die mit ihrer Schnelligkeit Akzente setzende Laker noch einmal kurz im zweiten Durchgang. „Doch ich wollte keine ernsthafte Verletzung riskieren“, ließ der Trainer bei den nun stets knappen Spielständen auch die Spielerinnen aus der zweiten Garde weitestgehend auf der Bank.

„Ich habe immerhin gesehen, wo ich den Hebel ansetzen kann“, hofft Falk von Hollen im letzten Spiel des Jahres am kommenden Samstag in Bergkamen auf ein Erfolgserlebnis.

TV Verl: Stüker – Hayn (4), Habig (5), D. und V. Vollmer, Laker (4), Christ, Blumenfeld (4), Lippmann, Löbig (9/4), Niklaus (6), Werneke (2), Zimmermann

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