Quartett aus der Jugend macht den Kader komplett

Von Stefan Herzog
Verl (gl). Im Männerbereich hat der TV Verl in dieser Woche eine virtuelle Vorstandssitzung abgehalten, in der über Personalien und über die Vorgehensweise in Sachen Aufstiegs- oder Platzierungsrunde beraten wurde. Im Frauenbereich ist die Spielzeit 2021/22 bereits durchgeplant und eine Entscheidung zugunsten der Platzierungsrunde gefallen.

„Die Mädels haben sich gegen die Aufstiegsrunde entscheiden, wollen aber spielen, um die Neuen zu integrieren und sich für die nächste Saison einzuspielen“, sagt Trainer Hendryk Jänicke (Foto). Der geht dann in seine vierte Saison als Trainer des Frauen-Oberligateams. Zudem ist der beim TV Verl angestellte 30-Jährige weiter für das Athletiktraining der Handballer zuständig und sitzt jeweils mit Co-Trainern auch bei der weiblichen A-Jugend, die im Spätsommer vier Vorrundenspiele in der Bundesliga absolviert hatte, sowie der weiblichen B- und C-Jugend auf der Bank.



Die Kaderzusammenstellung für die neue Saison war insofern einfach, weil der Kader der Oberligamannschaft bis auf Merle Berg, die aus beruflichen Gründen (Selbstständigkeit) aufhört, und Torfrau Celine Maier (zieht nach Lemgo) zusammenbleibt. Zu den zehn verbliebenen Spielerinnen wechseln vier 18-Jährige aus der erfolgreichen A-Jugend in die erste Mannschaft. Das sind Muriel Masur (Linksaußen), Marie-Sophie Weitzel (Rückraum rechts) und Johanna Tölke (Tor). Noch nicht zu 100 Prozent sicher, aber sehr wahrscheinlich ist die Zusage von Lena Werner (Rückraum Mitte), die in der aktuellen Saison in der A-Jugend und im Seniorinnenteam des HT SF Senne gespielt hatte.

Mit Kristin Niklaus kehrt nach langer Verletzungspause zudem eine erfahrene Akteurin zurück. „Sie wird uns eine große Stütze sein“, freut sich Jänicke, die Position am Kreis neben Rika Pohlmann wieder doppelt besetzt zu haben.

„Im Schnitt sind wir immer noch eine sehr junge Mannschaft, Dennoch haben wir nun eine gute Mischung mit erfahrenen Spielerinnen“, traut Jänicke dem Kader eine gute Platzierung zu: „Wir wollen nicht groß herumtönen, nachdem wir drei Jahre lang gegen den Abstieg gekämpft haben. Erstes Ziel ist erneut, die jungen Spielerinnen heranzuführen. Wenn der Klassenerhalt früh feststehen sollte, schauen wir mal, was noch geht“, so Jänicke. „Wir profitieren mit diesem starken Output von der guten Jugendarbeit, die bei den Minis beginnt und durchgängig weiterläuft“, fasst der Trainer zusammen.

Um Spielerinnen, die jetzt oder in den kommenden Jahren aus der Jugend kommen, einen attraktiven Einstieg in den Seniorinnenbereich zu ermöglichen, wenn es nicht gleich für die „Erste“ reicht, wird die zweite Mannschaft an der Aufstiegsrunde teilnehmen. „Zwar hat das Team in der Landesliga gegen den Abstieg gespielt, doch Verstärkungen mit A-Jugend-Bundesligaerfahrung rechtfertigen diesen Versuch“, so Jänicke. Für diese Mannschaft wird noch ein Trainer gesucht.


Der Übergang in die „Erste“ soll fließend bleiben

Verl (zog). Wie bisher soll der Übergang von der Jugend oder der zweiten Mannschaft nach oben fließend bleiben. „Der Oberliga-Spielkader umfasst 14, der Trainingskader 18 bis 19 Handballerinnen. Dazu gehören die noch für die A-Jugend spielberechtigten Christina Mann, Nele Forthaus, Dana Olbina und Anna Dreier“, sagt Jänicke. Zudem wird der TV Verl eine dritte Mannschaft neu melden. „Ich denke, wir haben die Zeit gut genutzt“, hofft der Trainer, dass die Hallen nach Ostern („Und wenn es erst nur für Kleingruppen ist.“) wieder geöffnet werden.

Der Kader 2021/22: Michaela Hillebrandova/Johanna Tölke – Michelle Osmers, Muriel Masur (Linksaußen), Lara Blumenfeld, Kim Wienböker (Rückraum links), Tabea Werneke, Chiara Zanghi, voraussichtlich Lena Werner (Rückraum Mitte), Nina Strohmeier, Marie-Sophie Weitzel (Rückraum rechts), Janice Habig (Rechtsaußen), Rika Pohlmann, Kristin Niklaus (Kreis)

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