Handball: Verbandsligist TV Verl besiegt die Ahlener SG II erneut mit einem Tor.


Verl (gwi). Platz zwei. Fans des Handball-Verbandsligisten TV Verl werden sich erfreut die Augen reiben, denn ihr Team thront nach dem 25:24 (12:14)-Erfolg gegen die Ahlener SG II auf der Vizemeister-Position.

Nun können Spaßverderber den Glücksmoment relativieren, indem sie darauf hinweisen, dass die Rangliste auf Grund der unterschiedlichen Zahl an Spielen kaum Aussagekraft besitzt. Das ist nicht falsch. Verl hat 18 Partien absolviert, der Tabellenführer Westfalia Herne kommt auf 16 Spiele, und der Vorletzte Emsdetten lief erst 12 Mal auf. Nach den deutlich vergleichbareren Minuspunkten wäre der TVV Fünfter.

Trotzdem dürfen sich die Verler zurecht auf die Schulter klopfen, weil sie seit fünf Spielen ungeschlagen sind, in sieben Tagen drei Siege holten und mit Ahlen einen als Top-Team geltenden Kontrahenten zweimal mit einem Tor in Schach hielten.

TVV-Trainer Robert Voßhans hatte sein Team taktisch gut auf die Ahlener eingestellt. Er setzte auf eine 6:0-Deckung mit dem 19-jährigen Zwei-Meter-Mann Johannes Dorow im Innenblock. Der machte gemeinsam mit Thilo Vogler die Mitte dicht. „Ahlen hat einen guten Rückraum und ein gutes Kreisspiel, aber weniger gefährliche Außen. Darum haben wir Rückraumwürfe zugelassen, aber einen guten Block im Zusammenspiel mit dem Torwart dagegen gestellt“, erklärte Voßhans.

Dass sein Team so unter 25 Gegentreffern blieb, sei ein Baustein des Erfolges gewesen. Trotzdem lag Ahlen über weite Strecken des Spiels vorne. „Zu Beginn haben wir gegen deren 6:0-Deckung noch zu viel versucht, uns durchzuwühlen“, bemängelte Voßhans. Erst als seine Angreifer einfache Rückraum- und Schlagwürfe anwandten, kamen sie häufiger zum Erfolg. So wurde aus dem 12:15- (31.) und 15:18-Rückstand (39.) im Schlussspurt ein 20:20 (47.) und letztlich, wie im Hinspiel, ein Sieg mit einem Tor Vorsprung. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Vogler, der umknickte und mit einer Sprunggelenksverletzung länger ausfallen wird.

TVV: Greitens, Stroth – Griese (2), Kreismann (1), Fischedick (2), Dorow (1), Wittenstein (1), Erichlandwehr (2), Wiese (6/2), Jürgenliemke (1), Lücking, Jogereit (2), Fröbel (6), Vogler (1).

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