Handball-Verbandsliga: Nur 18 Spiele für TV Verl

Von Stefan Herzog

Verl (gl). „Die Jungs sind sehr motiviert, diszipliniert und arbeiten eigenverantwortlich im Fitnessstudio. Und sie verstehen sich untereinander wirklich sehr gut.“ Da zudem die sportliche Vorgaben ohne Verletzungen erfüllt wurden, zieht Trainer Robert Voßhans ein durchweg positives Zwischenfazit nach den ersten drei Wochen der Vorbereitung mit dem Handball-Verbandsligateam des TV Verl.

Dass mit dem Serienstart am 10. September gegen Altenbeken-Buke ein schlagkräftiger, gut harmonierender Kader auf der Platte steht, wird auch nötig sein. Denn die mit den beiden Oberligaabsteigern TV Isselhorst und TuS Brake sowie dem starken Staffelwechsler HSG Altenbeken-Buke noch stärker gewordene Zehner-Staffel hat es in sich.


„Wir müssen ganz schnell in den Wettkampfmodus kommen. Das ist eine brutal harte Staffel, in der wohl acht von zehn Teams ums Überleben kämpfen, obwohl jedes gutes Verbandsliganiveau hat“, weiß Voßhans, dass ein Negativlauf bei nur 18 Spielen kaum zu korrigieren sein wird. Wieviele Mannschaften absteigen, steht noch nicht fest.


Um auf den Punkt voll da zu sein, hat Voßhans neun – statt wie sonst fünf oder sechs – Testspiele, unter anderem gegen Oberligist Soester TV, vereinbart.

Personell ist Kontinuität angesagt. Für den als Trainer zum Landesligisten HSG EGB Bielefeld gewechselten Kreisläufer Albert Kreismann ist bereits in der vergangenen Spielzeit 2,15-Meter-Mann Johannes Dorow aus der zweiten Mannschaft eingebaut worden. Lars Jogereit wird nach seiner schlimmen Verletzung mit 26 Krankenhaustagen in der Saison 22/23 noch nicht wieder spielen können. Auch Tim Neumann, der als Kreisläufer den Sprung ins Team schaffen wollte, fällt aus gesundheitlichen Gründen komplett aus.


Voßhans: „Aus Regeländerung Kapital schlagen“

Verl (zog). Wieder ins Training eingestiegen ist Rückraumspieler Timon Kreft, auch Trainer der zweiten Mannschaft. „Mit einem externen Spieler sind wir im Gespräch, aber das darf unseren Finanzrahmen nicht sprengen. Wir geben nur geringe Aufwandsentschädigungen“, sagt Voßhans.

Als Quasi-Neuzugang wird auch Frederic Trapphoff verbucht, dessen Kieferbrüche vollständig ausgeheilt sind. Bereits in diesem vor allem auf Kondition und Athletik ausgerichteten Teil der Vorbereitung wurde auch viel mit Ball trainiert – auch, um die Schulter beweglich zu halten.

Nach einer Pause in den ersten zwei Juliwochen, wird es handballspezifischer. „Wir müssen eine zusätzliche defensive Abwehrvariante beherrschen, weil Lars Jogereit beim 6:0 als Konstante im Innenblock fehlt. Und wir werden versuchen, aus der Regeländerung beim Anwurf Kapital zu schlagen“, sagt der 28-Jährige. Denn künftig muss der anwerfende Spieler mit dem Ball lediglich im Anwurfkreis und nicht mehr auch auf der Mittellinie stehen. Das Spiel wird so noch schneller. Auch das Videostudium will das gut harmonierende Trainergespann Voßhans/Matthias Foede intensivieren.

„Wir freuen uns auf das Derby gegen Nachbar Isselhorst“, sagen die Trainer. Während Samstag der Heimspieltermin bleibt, wollen die Verler die Derbys gegen den TVI, Hörste und Brockhagen gern am Freitagabend spielen.

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