Handball: Verbandsligist TV Verl lässt bei der 29:32-Niederlage gegen die Ahlener SG II jegliche Disziplin vermissen.

Als Mitte der zweiten Halbzeit ein Sieben-Tore-Rückstand fast aufgeholt ist, kocht jeder sein eigenes Süppchen.

Von Dirk Heidemann

Verl. Es sollte die Trendwende werden, stattdessen warf die in allen Mannschaftsteilen viel zu fehlerhafte Darbietung des Handball-Verbandsligisten TV Verl einige Fragen auf. Die 29:32 (12:19)-Niederlage gegen die Ahlener SG II am Freitagabend fiel in die Kategorie absolut verdient.

Vor allem die erste Halbzeit genügte nicht den Liga-Ansprüchen. „Wir waren disziplinlos im Rückzug und eine Abwehrarbeit war nicht existent. Ahlen konnte schalten und walten, wie sie wollten“, sagte TVV-Trainer Robert Voßhans. Die vielen freien Räume nutzten vor allem Til-Colin Schmidt aus dem Rückraum („Auf seine Schlagwürfe waren wir eigentlich vorbereitet“) sowie die Außen Robin Luis Hohmann (rechts) und Tom Fleuth (links).

Zur Pause stellte Voßhans in der Abwehr um und gepaart mit einer nun guten Torwartleistung von Alexander Greitens der bereits Ende des ersten Abschnitts Fabian Stroth abgelöst hatte, kämpften sich die Hausherren Tor um Tor heran. Als Greitens einen Siebenmeter parierte (42.) und die Verler ein paar Minuten später in doppelter Überzahl durch Frederic Trapphoff auf 22:24 verkürzten (47.), schien die Partie zu kippen. Thomas Fröbel legte sogar zum 23:24 (48.) nach.

Doch anschließend verzettelten sich die Verler in Einzelaktionen, anstatt die Angriffe weiter in Ruhe auszuspielen. Zeit war schließlich noch genügend auf der Uhr. „Wir haben es nicht geschafft, geduldig zu bleiben und haben uns stattdessen unvorbereitete Würfe genommen“, monierte Robert Voßhans, der von „Alibi-Handball“ sprach. „Wir führen zu wenig Zweikämpfe mit dem Ziel, Tore zu werfen.“

Ahlen zog wieder auf 27:23 davon, der Schlussspurt mit zwei Wittenstein-Treffern in der Schlussminute kam zu spät. Mit nunmehr 3:7 Zählern geht der Blick bei den Verlern in der Tabelle nach unten. „Wenn wir so auftreten, wird es schwer zu punkten“, schwant Robert Voßhans mit Blick auf das nächste Heimspiel am 25. November gegen den Tabellennachbarn RSV Altenbögge-Bönen nichts Gutes.

TV Verl: Stroth/Greitens (ab 25.) – Griese, Trapphoff (7/2), Dorow (1), Voss (5), Wittenstein (5), Schidetzky, Janzen (4), Erichlandwehr, Wiese (3/1), Jürgenliemke (1), Fröbel (3), Vogler, Voßhans.

Ahlener SG 93: Hüsken/Bernemann – Austermann (5/1), Hohmann (8), Fleuth (6/1), Schmidt (5), Supenkamp (1), Osthaus, Lorenz, Schwalbe (3), Hegemann (3), Horstmann (1), Danker.

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