Verl (zog). Die Lage im Abstiegskampf der Handball-Verbandsliga wird zunehmend bedrohlich für den TV Verl. Während das Team von Robert Voßhans am Samstag mit 22:26 (11:13) beim Mitkonkurrenten RSV Altenbögge-Bönen verlor, punkteten mit Isselhorst und Bergkamen zwei Teams aus dem Tabellenkeller. Nur Kreisnachbar Brockhagen, der bis Saisonende nun auch noch auf Rückraumspieler Yannik Sonntag verzichten muss, ließ ebenfalls Federn.

„Dabei war es absolut möglich, dieses Spiel zu gewinnen. Das haben wir ja auch zu Beginn gesehen, weil wir dort unseren Plan durchbringen“, konnte Voßhans nicht verstehen, warum seine Spieler von diesem erfolgreichen Rezept abwichen. Das lautete: rein in die Abwehr, gegen die hart verteidigenden Gastgeber Schmerzen und blaue Flecken in Kauf nehmen, aber dafür zum Torwurf kommen. Und dieser muss dann auch drin sein.

Das klappte gut 15 Minuten lang bis zur 8:4-Führung. „Doch dann fangen wir an, quer zu spielen, suchen nicht mehr den direkten Weg, leisten uns so Fehlwürfe und kassieren einen 0:5-Tore-Lauf. Und danach finden wir den Dreh nicht mehr zurück ins Spiel“, fasste Voßhans zusammen. Neben den nicht mehr angenommenen Zweikämpfen, und der nun schwachen Torausbeute war das Überzahlspiel ein großes Manko, auch weil die Außenspieler entweder den Ball nicht bekamen und dazu eine schwacheTorquote hatten.

Schmerzlich vermisst wurde Thomas Fröbel, dessen Leistenprobleme beim Aufwärmen wieder akut wurden. „Er hat diese Mentalität, die vielen anderen fehlt. So hat sich die Cleverness und Erfahrung von Altenbögge mit Spielern um die 30 durchgesetzt“, hat Voßhans nun zwei Wochen, um den Vorletzten bis zum Heimspiel gegen Spitzenreiter Hörste in die Spur zu bringen: „Rechnerisch können wir es noch aus eigener Kraft schaffen. Aber nur mit besserer Einstellung.“

TV Verl: Greitens/Stroth – Griese, Fischedick, Trapphoff (5/2), Dorow, Voss (7), Wittenstein (1), Schidetzky (3), Janzen, Wiese (1), Jürgenliemke, Ra. Voßhans, Ottofrickenstein (2), Fröbel (n. e.), Vogler (3)

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