Handball: Landesligist TV Verl kann sich über den 31:18-Sieg in Coesfeld und die Übernahme der Tabellenführung nicht richtig freuen, weil die Partie mit Kopfverletzungen von Thomas Fröbel und Niklas Janzen unglücklich endet.


Verl (kra). Die Handballer des TV Verl haben ihre Aufstiegsambitionen in der Landesliga mit einem Gala-Auftritt bei der DJK Coesfeld unterstrichen und mit 16:2 Punkten wieder die Tabellenführung übernommen. Überschattet wurde der hoch verdiente 31:18-Erfolg beim Rang-Neunten allerdings von den Kopfverletzungen, die sich Thomas Fröbel und Niklas Janzen bei einem unglücklichen Zusammenprall (54.) zuzogen.

„Thomas ist bei einem Gegenstoß gefoult worden, richtig abgeschmiert und voll mit dem mitgelaufenen Niklas zusammengerasselt“, beschrieb Robert Voßhans die Szene, die das gute Verler Spiel zur Nebensache machte. „Beide sind mit stark blutenden Kopfwunden liegen geblieben und wir hatten alle Hände voll zu tun, um die Blutungen mit Hilfe eines Arztes, der den Vorfall von der Tribüne gesehen hatte, zu stillen.“

Die geschockten Mannschaften beschlossen mit den Schiedsrichtern, die Partie nicht wieder anzupfeifen und das erreichte Ergebnis stehen zu lassen. Auch, dass die Referees einräumten, eigentlich noch eine Rote Karte gegen den Coesfelder Übeltäter zeigen zu müssen, ihn aber wegen der Hektik nicht mehr identifizieren zu können, spielte für Voßhans keine Rolle mehr. „Wichtiger war, dass wir Thomas und Niklas nach einer Behandlung im Krankenhaus mit nach Hause nehmen konnten.“

Dabei hätte der Coach liebend gerne mehr über den starken Auftritt seines Teams gesprochen. „Über die ersten 20 Minuten hätte man schließlich einen Lehrfilm zum Thema ,Wie greife ich gegen eine 3:2:1-Abwehr an‘ drehen können, denn jeder Treffer bis zum 11:3 war herausgespielt.“ Weil die Gäste auch über Gegenstöße – meistens vom starken Torhüter Alexander Greitens eingeleitet und von Frederic Trapphoff oder Daniel Schidetzky vollendet – auf das Gaspedal traten, hätten die Hallenherren ihre Gegenspieler weiterhin oft nur von hinten gesehen. „Coesfeld ist über seine starke 2. Reihe zwar noch etwas ins Spiel gekommen, aber nie gefährlich heran.“ Voßhans freute, dass die schnelle und vorentscheidende 7:0-Führung (9.) durchgezogen wurde, obwohl er die Gelegenheit genutzt und noch viel gewechselt hätte. TV Verl: Greitens/Dähne – Griese (1), Vogt, Fischedick (3), Trapphoff (9/3), Dorow (1), Wittenstein, Schidetzky (5), Janzen (1), Jogereit (3), Fröbel (5), Vogler und Schüpping (3).

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