Handball: Landesligist TV Verl tut sich gegen die starke 6:0-Abwehr der SF Loxten II zwar lange schwer, feiert am Ende aber trotzdem noch einen klaren und verdienten 24:19-Erfolg.


Verl (kra). Mit der Übernahme der Tabellenführung in der Landesliga, Staffel 2, sind die Ansprüche der Verler Handballer an sich selbst gestiegen. Trotz des hart erkämpften 24:19-Sieg gegen die nicht nur körperlich starke Reserve des Oberligisten SF Loxten waren sie am Samstag jedenfalls nicht ganz zufrieden.

„Aber vielleicht muss auch mal ein Arbeitssieg reichen“, fasste Robert Voßhans die Stimmung zusammen. Bei seinem Resümee hatte der Verler Coach vor allem für die 1. Halbzeit „Schwächen in der Abwehr“ eingeräumt und deutlich gemacht, dass er auch im Angriff gerne etwas mehr von dem spielerischen Glanz gesehen hätte, den seine Mannschaft bei den Erfolgen gegen den TuS 97 II und in Coesfeld versprüht hatte.

Allerdings waren die Gastgeber auch erleichtert, dass sie auf dem eingeschlagenen Rückweg in die Verbandsliga einen dicken Brocken aus dem Weg geräumt hatten. „So ein Spiel hat man jedenfalls gerne hinter sich“, räumte Thomas Fröbel ein. Der erfahrenste Verler Spieler gehörte allerdings auch zu denen, die sich an der massiven 6:0-Deckung, die der Gast um seine „Brocken“ Kim Harting und Marcel Hermann aufgebaut hatten, die Zähne ausbiss. Dass es trotzdem zu diesem am Ende nicht nur klaren, sondern auch hochverdienten Erfolg gegen den Tabellensechsten gereicht hatte, war in der Offensive vor allem Fredric Trapphoff und Bastian Fischedick zu verdanken, die in der 2. Halbzeit das Tempo so angezogen hatten, dass die Gäste nicht mehr hinterher kamen.

Ausschlaggebend für den nach dem 11:11 zur Pause über das 18:15 (47.) zum 21:15 (52.) klaren Spielverlauf war jedoch die deutliche Steigerung in der Abwehr. Ein Sonderlob bekam von Robert Voßhans dabei der für den gewiss nicht schlechten Alexander Greitens schon in der Schlussphase der 1. Halbzeit eingewechselte Henri Tigges: „Am Ende ist es ein 18-Jähriger, der uns den Arsch rettet.“

Im Blick hatte der Verler Coach dabei nicht nur die Paraden des jungen Torhüters, der auch zwei Siebenmeter abwehrte, sondern das dadurch möglich gewordene schnelle Umschalten. „Denn Loxten hat unser Tempospiel lange nicht zugelassen.“ Voßhans wusste ganz genau, warum seine Truppe dieses Mal so richtig hatte „ackern“ müssen. TV Verl: Greitens/Dähne – Tigges – Griese (1), Fischedick (6/2), Trapphoff (7/2), Dorow, Voss, Wittenstein (2), Jürgenliemke (2), Jogereit, Fröbel (1), Vogler (3), Schüpping (2).

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