Von Stefan Herzog

Verl (gl). Am 16. Dezember hat Handball-Landesligist TV Verl zuletzt um Punkte gespielt. Während die Harzkugel in anderen Ligen bereits seit zwei Wochen wieder fliegt, hatte das Team von Robert Voßhans, das ausgerechnet die Partie gegen den einen Punkt besseren Aufstiegskonkurrenten VfL Herford verlegen musste, sieben Wochen lang Pause. Heute beginnt für den Tabellenzweiten endlich die Rückrunde mit dem von 17 auf 16 Uhr vorgezogenen Heimspiel gegen HT SF Senne. Für die „Glocke“ wägt der 30-jährige Trainer die Ausgangslage vor dem entscheidenden Saisonteil ab.

Vor- und Nachteile der Pause: Gut war, dass Spieler wie Lennart Voss, Jonas Wagner und Paul Vogt, die vorher wenig Trainingszeit hatten und nicht so involviert waren, dieses Manko nun aufholen konnten. Natürlich kann fehlende Wettkampfpraxis für das Team ein Nachteil sein, aber wir haben noch letzte Woche gegen Oerlinghausen getestet. Ich konnte auch oft mit 16 Leuten trainieren und somit gegeneinander spielen lassen.

Hinrundenbilanz: Wir sind Zweiter mit einem Punkt Rückstand auf Herford, gegen die wir noch zweimal spielen. Die Erwartungen sind erfüllt worden. Allerdings war ich im Rückraum auf nur vier Spieler angewiesen. Klasse, wie sich Mathis Griese dort nach einer schwierigen Vorsaison zum absoluten Leistungsträger entwickelt hat. Doch ich erhoffe mir im Rückraum durch die vorher genannten Spieler mehr Konkurrenzkampf. Es folgen acht Spiele in acht Wochen, da werde ich auch die zweite Garde brauchen. Da muss nun jeder liefern. Mit der Gesamtentwicklung bin ich sehr zufrieden.

Saisonziel: Wir haben nach zwölf Spielen 22:2-Punkte. Da versuchen wir natürlich aufzusteigen. Das sagt auch die Mannschaft und alles andere wäre Blödsinn.

Personelle Veränderungen: Zur neuen Saison wird uns Torwart und Torwarttrainer Johnny Dähne nach einem Jahr Richtung HSG Werther/Borgholzhausen verlassen. Er ist nun 42 und wohnt dort, kann da mit dem Fahrrad zur Halle fahren und hat mehr Zeit für die Familie. Das kann ich verstehen. Aber wir hätten auch gern mit ihm weitergemacht.
Spiel gegen Senne: Sie sind als Aufsteiger gut gestartet, dann aber zurückgefallen und kämpfen gegen den Abstieg. Die erste Sechs um den derzeit besten Torschützen der Liga, Marlon Wienböker, ist richtig gut. Ich habe 14 fitte Spieler im Kader. Damit müssen wir sie kaputt rennen. Natürlich wollen wir gut starten.

Ausfälle: Thomas Fröbel ist krank, dann können sich also gleich Rückraumspieler empfehlen. Niklas Janzen fällt mit Bandscheibenvorfall bis zum Saisonende aus. Zudem fehlen Johannes Wittenstein, Jonas Wagner und Jordi Jürgenliemke.

 

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